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AKTUELLE TERMINE:

Donnerstag, 30. Juni 2011 - 20 Uhr

Daniela Crescenzio präsentiert ihr neues Buch »Dolce Italia in Bayern. Bd.1 - Italienische Spuren von Bad Tölz bis Oberammergau«, erschienen im Verlag IT-INERARIO.

Schon immer fühlten sich die Bayern nahe an Italien. Doch wie stark der Austausch zwischen Nord- und Südseite der Alpen wirklich war, wird Sie überraschen. Entdecken Sie, wie viele Gemeinsamkeiten es mit Leben, Arbeit, Kunst und Brauchtum in Italien gab und gibt und welch große Rolle Venedig und Rom für die Menschen spielten. Im Voralpenland begegnen Sie Italiens Spuren auf Schritt und Tritt und selbst Sagenwelt und Fasching blieben nicht verschont.

Freuen Sie sich auf eine Reise durch die schönsten Ecken des Tölzer und Werdenfelser Landes - gründlich recherchiert, mit Humor präsentiert!

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Mittwoch, 6. Juli 2011 - 20 Uhr

Gunna Wendt liest aus ihrem neuen Buch »Lou Andreas-Salomé und Rilke - eine amour fou« - erschienen im Insel Verlag.

Aus dem Inhalt
»War ich jahrelang Deine Frau, so deshalb, weil Du mir das erstmalig Wirkliche gewesen bist«, schrieb Lou Andreas-Salomé ihrem Geliebten Rainer Maria Rilke. Sie war fasziniert von der Tiefe seines Gefühls und der Größe seiner dichterischen Begabung. Für ihn bedeutete die Begegnung mit der fünfzehn Jahre älteren, verheirateten Frau eine menschliche und künstlerische Herausforderung: »Du warst das Zarteste, das mir begegnet / Das Härteste warst du, damit ich rang«, heißt es in einem der Liebesgedichte, die er der selbstbewußten erotischen Freundin widmete. Für beide war ihre Liebe ein überwältigendes und einzigartiges Ereignis. 1897 lernten sie sich in München kennen, 1899 und 1900 reisten sie nach Rußland, kurz danach trennten sie sich und verwandelten ihre Liebe in eine lebenslange Freundschaft. Gunna Wendt erzählt die Geschichte dieser amour fou.

Gunna Wendt, geboren 1953 in Jeinsen, studierte Soziologie und Psychologie in Hannover und lebt seit 1981 als freie Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin in München. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Essays und Biographien, u.a. über Liesl Karlstadt, Helmut Qualtinger, Maria Callas, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker, Franziska zu Reventlow. Zuletzt erschienen ihre Bücher über die Dynastien Bernadotte und Romanoff sowie die Furtwängler-Frauen.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale in Neubiberg (Hauptstr. 8, Tel. 089/ 600 116 44) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Freitag, 8. Juli 2011 - 20 Uhr

Dr. Andreas Eichler stellt seine Biographie »G. H. Schubert. Ein anderer Humboldt« vor.

Ein vergessener Stichwortgeber der Romantik

Wer war Gotthilf Heinrich Schubert, dessen Denkmal oberhalb des Marktes von Hohenstein-Ernstthal steht?

Oft genug wird er mit Karl May verwechselt, dessen Wiege ja auch hier stand. Doch Schubert war kein anderer May, sondern vielleicht ein anderer Humboldt.
Geboren am 26. April 1780 im Pfarrhaus der Hohensteiner St.-Christopherus-Kirche wurde er, nach dem Besuch des Weimarer Gymnasiums, ein Freund von Johann Gottfried Herder. Auf den Lebensstationen Weimar, Leipzig, Jena, Altenburg, Freiberg und Dresden war Schubert in den Jahren 1798-1808 Teil jener Bewegung, die man später als  – Romantik -  bezeichnete. Er war ein polyglotter Geist, der ein halbes Dutzend Sprachen beherrschte, ein Schriftsteller, der sich in den Geistes- und Naturwissenschaften ebenso sicher bewegte, wie er auch als populärer Schriftsteller erfolgreich war. Seine Geschichten der Mineralogie, Botanik und Zoologie erlebten als Lehrbücher hohe Auflagenzahlen.
Gotthilf Heinrich Schubert, Freund vieler bekannter Literaten, Künstler und Wissenschaftler, Verfasser einer unüberschaubaren Zahl von Büchern, Professor, Geheimrat, in den Adelsstand erhoben, Berater des Königshauses und Mitglied mehrerer Akademien, starb am 30. Juni/1. Juli in der Nähe von München.

Der unbekannte Schubert, er hat es verdient, dass wir ihn kennen lernen.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Donnerstag, 14. Juli 2011 - 20 Uhr

Gunna Wendt liest aus ihrem neuen Buch »Lou Andreas-Salomé und Rilke - eine amour fou« - erschienen im Insel Verlag.

Aus dem Inhalt
»War ich jahrelang Deine Frau, so deshalb, weil Du mir das erstmalig Wirkliche gewesen bist«, schrieb Lou Andreas-Salomé ihrem Geliebten Rainer Maria Rilke. Sie war fasziniert von der Tiefe seines Gefühls und der Größe seiner dichterischen Begabung. Für ihn bedeutete die Begegnung mit der fünfzehn Jahre älteren, verheirateten Frau eine menschliche und künstlerische Herausforderung: »Du warst das Zarteste, das mir begegnet / Das Härteste warst du, damit ich rang«, heißt es in einem der Liebesgedichte, die er der selbstbewußten erotischen Freundin widmete. Für beide war ihre Liebe ein überwältigendes und einzigartiges Ereignis. 1897 lernten sie sich in München kennen, 1899 und 1900 reisten sie nach Rußland, kurz danach trennten sie sich und verwandelten ihre Liebe in eine lebenslange Freundschaft. Gunna Wendt erzählt die Geschichte dieser amour fou.

Gunna Wendt, geboren 1953 in Jeinsen, studierte Soziologie und Psychologie in Hannover und lebt seit 1981 als freie Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin in München. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Essays und Biographien, u.a. über Liesl Karlstadt, Helmut Qualtinger, Maria Callas, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker, Franziska zu Reventlow. Zuletzt erschienen ihre Bücher über die Dynastien Bernadotte und Romanoff sowie die Furtwängler-Frauen.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 26. Oktober 2011 - 20 Uhr

Eva Baronsky liest aus ihrem neuen Roman »Magnolienschlaf«.

Ein kleines altes Haus am Rande der Großstadt und zwei Frauen, wie sie verschiedener nicht sein könnten: Wilhelmine und Jelisaweta trennt so viel mehr als 68 Lebensjahre. Jelisaweta ist 23 und für ein paar Wochen aus Smolensk nach Deutschland gekommen, um Wilhelmine zu pflegen, die seit einem Unfall an ihr Bett gefesselt ist. Doch was als scheinbar ideales Arrangement beginnt, gerät bald außer Kontrolle und wird zu einem Kleinkrieg, in dessen Verlauf die beiden Frauen sich auf grausam-weibliche Weise attackieren. Am Ende wird jede auf die Frage zurückgeworfen, was man mit sich anfängt, nachdem man der Wahrheit ins Auge gesehen hat. Denn Schuld wartet nicht auf Kläger, Sühne braucht keinen Richter, und der Krieg ist nicht vorbei, nicht für die Greisin und nicht für das Mädchen. Der Krieg hat gerade erst angefangen.

Eva Baronsky, 1968 geboren, lebt im Taunus. Für ihren ersten Roman »Herr Mozart wacht auf« (2010) erhielt sie den Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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FRÜHERE LESUNGEN UND VERANSTALTUNGEN:

Dienstag, 21. Juni 2011 - 20 Uhr

Marianne Hofmann stellt ihren Band mit Augenblickstexten »Ein rotes Kleid« vor, erschienen in der edition lichtung.

»Pfingstrosengefühl
Ist es eine Sünde?
Halten – Warten
Wachsen
Pfingstrose
Pfannekoscht
Die Schrift
November
Schöne heile Welt
Die Sprache der Kindheit«

Marianne Hofmann zeigt sich in ihrem neuen Buch als eine einfühlsame Sammlerin von Augenblicken. In klarer Sprache beschreibt sie Facetten des Daseins: Tag- und Nachtträume, wehmütige Erinnerungen, Abschiede und Begegnungen, glückliche und verstörende Momente.
Mensch und Mensch, Mensch und Tier, Mensch und Natur begegnen sich. Staunen ruft die Welt der Natur hervor; nachdenklich beschreibt die Autorin die Entfremdung des Menschen von seiner natürlichen Um- und Mitwelt. Eindrücke aus der Kindheit im ländlichen Niederbayern werden wachgerufen. Schlaglichtartige Einblicke in das Leben fremder Menschen lassen Wesentliches ihrer Biografien aufscheinen: ob auf einer Zugfahrt irgendwo in Deutschland, ob in einem Restaurant in Peking oder bei einem Gottesdienstbesuch in den USA.
Mehr als fünfzig Texte regen so auf unterhaltsame Art an, die Augenblicke des Lebens in ihrer Einzigartigkeit zu schätzen.

Marianne Hofmann, in Niederbayern geboren und aufgewachsen, studierte Religions- und Sozialpädagogik. Nach Berufstätigkeit in beiden Bereichen verbrachte sie einige Jahre in Berlin und Liverpool, wo sie zu schreiben begann. Seit 1985 lebt sie wieder in München.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Donnerstag, 9. Juni 2011 - 20 Uhr

Dr. Dieter Strauss hält seinen Vortrag »Oh Mann Oh Manns - Exilerfahrungen einer bedeutenden deutschen Schriftstellerfamilie«

Über den Inhalt
»Was für eine sonderbare Familie wir sind! Man wird später Bücher über UNS, nicht über einzelne von uns schreiben.« Wie recht Klaus Mann hatte. In diesem Vortrag geht es um die Exilerfahrungen der berühmtesten deutschen Schriftsteller-Familie. Angefangen bei Julia Mann, der starken Brasilianerin hinter dem Clan, über ihre berühmten und zeitweise verfeindeten Schriftsteller-Söhne Heinrich und Thomas, dessen Kinder Erika, die Kabarettistin, Klaus, der Autor des »Mephisto«, Golo den schriftstellernden Historiker, Michael, den Bratschisten und Germanisten in Berkeley, bis zu dessen Sohn Frido, dem Lieblingsenkel von Thomas Mann, der im »Dr. Faustus« einen tragischen Tod erleidet.
Die genannten Manns werden zu Beginn in Extremsituationen des Exils vorgestellt. Der Spannungsbogen reicht dann über ihre Exilgründe, ihren politischen Kampf, ihre Adaptationsversuche in den Exilländern bis zur Entzauberung dieser Länder in der Nachkriegszeit.

Der Vortrag bietet damit einen Streifzug durch die Kaiserzeit, die Weimarer Republik, den Faschismus und die Nachkriegsära, eine Zeitreise durch das spannende 20. Jahrhundert und einen Gang durch die bunte Familiengeschichte der Manns.

Dr. Dieter Strauss ist German ist und arbeitete 33 Jahre für das Goethe-Institut, davon 10 Jahre als Leiter in Santiago de Chile und Sao Paulo.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 8. Juni 2011 - 20 Uhr

Joachim Nagel stellt sein neues Buch, "Vampire", vor.

Blutsaugende Dämonen kennt schon die antike Sagenwelt – als Vorläufer der Vampire, die um 1800 ihre erste literarische Konjunktur erleben –Autoren vom Rang E.T.A. Hoffmanns, Nikolaj Gogols und Théophile Gautiers widmeten dem Thema meisterhafte Erzählungen, 1897 in den Schatten gestellt von der populärsten Vampir-Gestalt aller Zeiten: Dracula, aus der Feder des Iren Bram Stoker.

Gleich die erste Verfilmung jenes Romans, Friedrich W. Murnaus Nosferatu von 1922, war ein poetisches Glanzstück, 1931 gefolgt von Dracula mit Bela Lugosi. Er machte den Blutsauger als Gentleman mit schwarzem Cape salonfähig, als Präludium für den unvergleichlichen Christopher Lee.

Das Genre hat also längst seine Kultfiguren hervorgebracht, und ob Highlight oder Twilight – der Mythos des Vampirs scheint ewiges Leben zu genießen: Wir entgehen ihnen nicht, diesen Wesen, da wir süchtig sind nach Lust und Grauen, die ihr Biss in uns erregt.

Der Kulturhistoriker Joachim Nagel spürt jenen Wesen der Nacht, ihrem dämonischen Zauber und ihrer erotischen Verheißung nach – von antiken Ursprüngen und der Gespenster-Romantik bis zum grandiosen Siegeszug der Vampire auf der Kinoleinwand.

Über den Autor
Der Münchner Literaturwissenschaftler und Kulturhistoriker Joachim Nagel ist Spezialist für die Erotik und Poesie des Nächtlichen in Kunst, Literatur und Film. Von ihm erschien im Belser Verlag zuletzt Femme fatale. Faszinierende Frauen.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Dienstag, 31. Mai 2011 - 20 Uhr

Sabine Zaplin stellt ihren neuen Roman »Alle auf Anfang« vor.

»Ein Stern aus Schlieren auf der Windschutzscheibe. Die Fliege war im Moment ihres Aufpralls zerplatzt. Trotzdem hält Claudia das Lenkrad jetzt fester in den Händen. Als ob das noch etwas nützen würde. Im Rückspiegel sieht sie die Kopfstütze des leeren Kindersitzes. Sie ist allein im Auto, allein mit dem Fahrgeräusch auf der nächtlichen Autobahn. Sie fliegt.«

Ein Unfall setzt das Leben von sieben Menschen zurück auf Anfang. Was wird sein, wenn die Nacht vorbei ist?

Zum Inhalt
Claudia ist auf dem Heimweg, in Gedanken noch bei dem Mann, mit dem sie zwanzig Jahre zuvor eine dramatische Affäre hatte. Plötzlich – ein weißes Gesicht am Rande der Autobahn, ein winziger Augenblick der Verblüffung, und sie verliert die Kontrolle über ihren Wagen. Dieser Unfall setzt das Leben von sieben Menschen zurück auf Anfang, führt ihre Schicksale zusammen und verändert sie und ihre Welt radikal. Am Ende dieser Nacht wird ein Junge, der sich selbst verloren hatte, erwachsen geworden, ein kleines Mädchen verschwunden sein, werden alle mit der Einsicht leben müssen, dass nichts mehr so sein wird, wie es war.

Eine Geschichte über die Frage, inwieweit man seine Biografie selbst gestalten kann.

Sabine Zaplin, geboren 1964, war als Regieassistentin, Regisseurin und Darstellerin an verschiedenen Theatern tätig. Ab 1990 Studium der Literaturwissenschaft und Beginn ihrer literarischen Arbeit. Außerdem journalistische Tätigkeit u.a. für den Bayerischen Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung. Sabine Zaplin erhielt mehrere Auszeichnungen und Förderpreise. 2008 erschien ihr Roman »Königskinder«. Sie lebt mit ihrer Familie bei München.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Donnerstag, 26. Mai 2011 - 20 Uhr

Heike Blümner und Jackie Thomae stellen ihr Buch »Let’s face it – Das Buch für alle, die älter werden« vor. Die Moderation übernimmt Volker Isfort (AZ).

Dieses Buch macht niemanden jünger … Dafür ist es weniger anstrengend als die Pubertät, zeitloser als ein Tattoo und preiswerter als ein Sportwage.

»Let’s face it« ist kein Midlifecrisis-Ratgeber und auch kein Buch, das sich speziell an eine der regelmäßig neu ausgerufenen Generationen wendet. Es ist ein Buch über das Älterwerden - und das betrifft Menschen in jedem Alter. Themen, die mit dem Älterwerden zusammenhängen sind so universell und archaisch wie das Rätsel der Liebe, die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach wahrer Schönheit, oder der Blick auf die verrinnende Zeit, die nicht nur die Menschen, sondern auch die Dinge betrifft, die unser Leben zu bestimmten Zeiten begleiten.

Heike Blümner und Jackie Thomae haben mit Wissenschaftlern, Experten und Prominente über diese Themen geredet. Die Autorinnen haben aber auch Menschen befragt, die einfach nur in einem bestimmten Alter waren: Wie lange ist man jung, ab wann erwachsen, und wann beginnt das, was man „das Alter“ nennt? Was stellt die Zeit mit unserem Körper an? Wie jung oder alt lassen uns Jobs, Orte, Lebensstile oder Mitmenschen fühlen? Was macht Klassiker unantastbar und alte Weine teuer? Wie schmal ist der Grat zwischen ewig jung und berufsjugendlich, seinem Alter voraus oder früh vergreist? Wann rennt die Zeit, wann steht sie still?

»Let’s face it« blickt den Tatsachen ins Auge und regt zum Perspektivwechsel an. Es ist ein überraschendes, lustiges und kluges Buch, für junge, alte und die unzähligen Menschen dazwischen. Ungeachtet dessen, was von vielen Menschen behauptet wird, ist das jeweilige Alter zu keinem Zeitpunkt egal. Es zwingt uns nur glücklicherweise in kein starres Korsett mehr, sondern lässt uns die Freiheit, selbst zu entscheiden, wann wir bestimmte Verhaltensweisen und Interessen ablegen oder nicht. Das macht die Sache nicht immer einfacher, aber dieses Buch umso spannender.

Heike Blümner arbeitet seit 1995 als Journalistin und produziert Dokumentarfilme mit Schwerpunkt Musik, Mode und Popkultur. Außerdem ist sie auch einer der Gründer des renommierten Dummy-Magazins. Momentan betreibt sie in Berlin die PR-Agentur „flora&fauna media“.

Die Veranstaltung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 19. Mai 2011 - 20 Uhr

Anlässlich des 125. Todestages des Königs am 13. Juni gestaltet der Ludwig-Kenner Alfons Schweiggert einen spannenden Abend unter dem Thema »Wie starb König Ludwig II. von Bayern und andere geheimnisvolle Legenden«.

Alfons Schweiggert hat sein profundes Wissen zu Ludwig II. in zahlreichen Büchern kenntnisreich und informativ ausgebreitet.

Im Frühjahr 2011 sind allein erschienen:

»Ludwig II. Befreit von Lügen und Legenden - 125 Fakten über sein Leben und Sterben«, Volk Verlag

»Ludwig II.- Alles über den bayerischen Märchenkönig« (in der Reihe „Bayern-Mini“), Volk Verlag, erscheint April 2011

»König Ludwig II. – Deine Treuen. Bayern König Ludwig II. Vereine und –Verehrer«, Eos Verlag

Erich Adami/ Alfons Schweiggert: »König Ludwig II. Seine triumphale Reise durch Franken«, Husum Verlag

In seinem aufschlussreichen Vortrag lichtet Alfons Schweiggert nun den Nebel um den Märchenkönig und prüft Gerüchte, Mythen und Legenden auf ihren Wahrheitsgehalt.

Alfons Schweiggert, geboren 1947, veröffentlichte zahlreiche Sachbücher, außerdem Kinder- und Jugendbücher sowie Lyrik. 1976 und 1984 standen Bücher von ihm auf der Bestenliste zum Deutschen Jugendpreis. 1990 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Kultur- und Literaturpreis München-West, 1995 mit dem Poetentaler ausgezeichnet. Der Autor gehört zur Literatenvereinigung "Turmschreiber" und ist Präsidiums-Mitglied dieser Gruppe.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Freitag, 13. Mai 2011 - 20 Uhr

WIEDERHOLUNGSTERMIN!

Stefan König liest im Rahmen des Münchner Krimifestivals aus seinem Alpenkrimi Kalter Fels - erschienen im Emons Verlag.

Aus dem Inhalt
In den Bergen Tirols ereignen sich immer wieder tragische Todesfälle, die durch Steinschlag ausgelöst wurden. Die meisten sind Unglücksfälle, doch der Exkommissar Paul Schwarzenbacher und die junge Extrembergsteigerin Marielle Czerny machen eine überraschende Entdeckung: Einige der toten Männer wurden ermordet. Und Schwarzenbacher weiß: Kein anderer Ort eignet sich besser für einen perfekten Mord als das Hochgebirge. Aber gibt es einen perfekten Mord? Im Karwendelgebirge, in der Grenzregion zwischen Bayern und Tirol, kommt es zu einer dramatischen Begegnung.

»Spannend, mit hervorragenden Naturschilderungen und beklemmenden Szenarien entwickelt der Autor mehrere Erzählstränge. Dramatische und berührende Begegnungen, packende und in sich stimmige Charaktere, eine schnörkellose und dabei fesselnde, gewählte Sprache und nicht zuletzt Unsicherheit und Überraschungen bis (fast) zur letzten Seite machen aus dem Buch einen Alpenkrimi jenseits üblicher Klischees.«
Weilheimer Tagblatt

Stefan König, 1959 in München geboren, gilt international als Bergexperte. Er leitet das Filmfest in St. Anton und hat Sachbücher und Romane zu alpinen Themen geschrieben. Er lebt in Iffeldorf (Oberbayern) mit Blick auf die Berge.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Dienstag, 10. Mai 2011 - 20 Uhr

Renée Rauchalles liest, zusammen mit Alma Larsen, aus ihrem neuen Buch »Mir träumte meine Mutter wieder« - Autorinnen und Autoren über ihre Mütter. Erschienen im konkursbuch Verlag Claudia Gehrke.

Aus dem Inhalt
Die Mütter sind die ersten Menschen, denen wir nahe sind. Unsere Beziehung zu ihnen beschäftigt uns unser Leben lang. Oft haben wir eine enge Bindung an sie, das Ringen um Liebe und Anerkennung der eigenen Persönlichkeit gestaltet das Verhältnis andererseits oft schwierig. Hin- und hergerissen zwischen Liebe, Ehrung und Ablösung machen sich Mütter und Kinder das Leben nicht leicht. Ein zeitloses Thema, das immer aktuell sein wird.

Die Autorin, Herausgeberin und Gestalterin Renée Rauchalles hat für dieses Buch ein breites Spektrum von teilweise noch unveröffentlichten Gedichten, kurzen Prosatexten und zahlreichen (oft erstmals abgebildeten) Fotos und Briefdokumenten zusammengetragen, in denen Mütter und das Verhältnis zu ihnen thematisiert werden. Mit den zeitgenössischen AutorInnen hat sie ausführliche Gespräche geführt. Biografische Texte geben noch zusätzliche Einblicke in private Momente der Dichterinnen und Dichter in ganz unterschiedliche Beziehungsstrukturen zwischen Mutter und Kind, die über die Jahrhunderte hinweg immer wiederkehren, wie beispielsweise die strenge, fördernde Mutter von Annette von Droste-Hülshoff, die sich aufopfernde, liebend unterstützende Mutter von Erich Kästner, oder die kontrollierende Mutter Rainer Maria Rilkes, die ihn nach ihren eigenen Vorstellungen formen wollte.

AutorInnen der Anthologie sind u.a.: Rose Ausländer, Erika Burkart, Christine Busta, Paul Celan, Johann Wolfgang von Goethe, Gert Heidenreich, Alma Larsen, Katharina Ponnier, Else Lasker-Schüler, Christine Lavant, Friederike Mayröcker, Sylvia Plath, Brigitta Rambeck, Nelly Sachs, SAID, Dieter Schlesak, Albert von Schirnding, Ilana Shmueli, Yoko Tawada, Mario Wirz.

Renée Rauchalles lebt und arbeitet in ihrer Geburtsstadt München. Studium Grafik und Malerei, Operngesang und Schauspiel. Einige Jahre am Theater tätig, u.a. Residenztheater München. Unterrichtet Malerei, Schauspiel und Gesang. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland mit eigenen Werken. Veröffentlicht Lyrik, Kurzprosa, Essays und Sachliteratur. Buch u.a. (zusammen mit dem Moraltheologen Bernhard Sill) »Die Kunst des Sterbens«, Pustet Verlag. Zahlreiche Lesungen, u.a. in der von ihr 1998 gegründeten ZEITfürKUNST-GALERIE (Produzentengalerie), wo sie vorwiegend Dichterinnen aus verschiedenen Epochen in selbst konzipierten Lyriklesungen vorstellt.

Alma Larsen, in Berlin aufgewachsen, lebt seit 1967 in München. Studium der Politikwissenschaften. Seit 1980 freiberuflich tätig.1989 Stipendium Münchner Literaturjahr. 2003 HohenzollernPoesiePreis des Lyrik Kabinetts München. Veröffentlichungen von Lyrik, Kurzprosa und Essays; Literarische Performances mit KünstlerInnen anderer Sparten.
Seit 2000 erschienen u.a.:»Kunst am Bein«, Gedichte mit Zeichnungen von Samuel Rachl, Stora Verlag München;»Fliegt auf rot«, Gedichte, und »Welle vorwärts«, Gedichte, edition malandrin München.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Mittwoch, 4. Mai 2011 - 20 Uhr

Roswitha Wildgans liest im Rahmen des Münchner Krimifestivals aus ihrem neuen Gardasee-Krimi Vino Rosso - erschienen im Emons Verlag.

Aus dem Inhalt
Rosi Holzwurm, Putzfrau in Limone sul Garda, findet bei ihrem Kunden Otto Simon eine Bratsche von einem Geigenbauer namens Gasparo da Saló. Simon bittet Rosi in einem beiliegenden Brief, sie möge das Instrument einer alten Dame zurückbringen, doch die alte Dame liegt nach einem brutalen Unfall im Krankenhaus. Wenig später wird Simon tot aus dem Gardasee gefischt. Warum musste er sterben? Und weshalb wird Rosi von einem dubiosen Hausmeister und einem undurchsichtigen Antiquitätenhändler aus Malcesine verfolgt? Als Rosi erkennt, dass gewisse Leute für diese Bratsche über Leichen gehen, ist es fast zu spät...

Roswitha Wildgans, Jahrgang 1963, studierte an der Musikhochschule München Gesang. Neben solistischen Tätigkeiten war sie Mitglied in verschiedenen Profichören und arbeitete mehrere Jahre als Gesangspädagogin an einer Musikschule. Sie lebt mit Mann und Kind in der Nähe von Freising.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Dienstag, 19. April 2011 - 20 Uhr

Lena Gorelik liest aus ihrem neuen Buch Lieber Mischa - erschienen im Graf Verlag.

Aus dem Inhalt
Klar sind Juden gerissen, meint Lena Gorelik, sonst hätten sie nicht überlebt. In ihrem neuen Buch zeigt sie, wie man entspannt mit den üblichen Klischees umgeht. Denn für sie ist jüdische Identität längst nicht mehr nur an den Holocaust gekoppelt.
Lena Gorelik gehört der neuen Generation junger Juden in Deutschland an, die sich über ihre Zukunft, nicht über ihre Vergangenheit definieren wollen. Dazu passt perfekt, dass sie gerade Mutter geworden ist: In ihrem neuen Buch erklärt Lena Gorelik ihrem Sohn nicht nur präventiv, wie er sich später einmal ihrer mütterlichen Fürsorge entziehen kann. Sondern auch, warum bei Festen immer viel geweint wird, obwohl seine Eltern nicht gläubig sind. Warum sein Großvater lieber Sudokus macht als in der Thora liest. Warum er auf seine Nase und seine Ohren stolz sein kann. Wie er die Weltherrschaft erlangt, auch wenn er kein Rothschild ist. Wie er es auf die Liste der 10 coolsten Juden der Welt schafft und wie er sich Leute charmant vom Leib hält, die mit Leuchten in den Augen sagen: Waas, du bist wirklich Jude?!

Lena Gorelik, geboren 1981 in St. Petersburg, kam 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Deutschland. Sie veröffentlichte bisher die Romane Meine weißen Nächte und Hochzeit in Jerusalem (nominiert für den deutschen Buchpreis 2007) sowie Verliebt in Sankt Petersburg, ein witzig-persönliches Reisebuch über ihre Geburtsstadt Sankt Petersburg. Lena Gorelik lebt mit Mann, Sohn und Hund in München.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Donnerstag, 14. April 2011 - 20 h

»Goethes Leben und Wirken im Fokus seiner Faust-Dichtung « – ein Vortrag von Barbara Stein

Goethe schrieb an seinem mehrteiligen großen Drama "Faust" über 60 Jahre. Das Werk hat ihn sein ganzes Leben hindurch beschäftigt. Daher lässt sich sagen, dass in diesem Drama die unterschiedlichsten Phasen seiner dichterischen und persönlichen Entwicklung wieder zu erkennen sind. Die Literaturwissenschaftlerin Barbara Stein spürt in ihrem spannenden Vortrag einigen dieser wichtigen Lebens- und Schaffensperioden Goethes nach.

Barbara Stein studierte nach ihrer Buchhändlerlehre Germanistik und Soziologie in Göttingen, Moskau und Berlin. Sie ist Leiterin der Deutschen Literaturgruppe für ausländische Diplomaten in "Willkommen in Berlin", Auswärtiges Amt. Ihre Schwerpunkte sind die deutschen Klassiker und die zeitgenössische deutsche Literatur. In ihrer umfangreichen Vortragstätigkeit widmet sie sich unter anderem Fontane, Kleist, Schiller, Goethe, Heine und Thomas Mann.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Mittwoch, 13. April 2011 - 20 Uhr

Michael Gerwien liest im Rahmen des Münchner Krimifestivals aus seinem Bergkrimi Alpengrollen - erschienen im Gmeiner Verlag.

Aus dem Inhalt
EIN BAYER IN TIROL
Kitzbühel zur Faschingszeit. Der Münchner Exkommissar Max Raintaler freut sich auf einen erholsamen Skiurlaub und darauf, das berühmte Hahnenkammrennen endlich einmal live zu erleben. Doch ein Anschlag auf die Rennstrecke durchkreuzt seine Pläne. Hatten etwa Terroristen ihre Finger im Spiel? Und dann ist da noch die tote Russin, die am Fuße der Streif im Schnee gefunden wird. Zusammen mit Alois, einem ebenso gemütlichen wie trinkfesten Kitzbüheler Gendarm, beginnt Max zu ermitteln …

Ein überaus unterhaltsamer Krimi, der sich durch seinen besonderen Humor und die präzise Zeichnung der bayerischen und österreichischen Lebensart auszeichnet.

Michael Gerwien wurde 1957 in Biberach an der Riß geboren. Aufgewachsen ist er in Mittenwald, einem beliebten bayrischen Urlaubsort in der Nähe von Garmisch. Zu dieser Zeit fuhr er erfolgreich Skirennen und ist somit ein ausgewiesener Kenner der Hochgefühle, die beim Skifahren entstehen. Heute lebt Michael Gerwien in München. 20 Jahre lang arbeitete er als Texter für diverse Fernsehformate, verfasste Artikel für Fachzeitschriften und schrieb Kurzgeschichten und Gedichte. Zudem stand er als Musiker und Kabarettist auf diversen Bühnen. Mit „Alpengrollen“ erscheint sein erster Kriminalroman.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt und findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Dienstag, 5. April 2011 - 20 Uhr

Der Gründer des Münchner Jazzlabels ACT liest aus seiner Autobiographie Plattenboss aus Leidenschaft - erschienen bei Edel.

Aus dem Inhalt
Spätestens seit er mit 15 Jahren Sidney Bechet in einem Konzert hörte, war es um Siggi Loch geschehen. Fortan galt sein Leben der Musik. Zu Beginn seiner Kariere fuhr er als Vertreter mit einem VW-Käfer die Plattenläden ab. Schon bald jedoch produzierte er die im Hamburger Star Club spielenden Beat- und Blues-Bands, entdeckte Jazzgrößen wie Klaus Doldinger und Showtalente wie Katja Ebstein und Marius Müller-Westernhagen. 1992 – mittlerweile Europa-Präsidenten des US-Konzerns Warner – machte er mit 52 Jahren einen radikalen Schnitt und verwirklichte mit der Gründung des Jazzlabels ACT einen Jugendtraum. Obwohl nach landläufiger Meinung mit Jazz kein Geld zu verdienen ist und die Branche in dieser Zeit in die Krise schlitterte – Siggi Loch führte das Label zum Erfolg. In seiner unglaublichen Biografie erzählt Siggi Loch gleichzeitig die Chronologie vom Aufstieg und Fall der Musikindustrie.

ACT Labelchef Siggi Loch
zählt zu den erfolgreichsten Managern des internationalen Music-Business und gilt als Entdecker und Produzent so berühmter Namen wie Klaus Doldinger, Katja Ebstein, Marius Müller-Westernhagen oder Al Jarreau.1992 gründete er sein eigenes Independent Jazzlabel ACT. Als Wegbereiter vieler renommierter Stars war er diesen oft näher als professionelle
Fotografen. Seit den 50er Jahren hat er die "Magic Moments" des Jazz, Blues und Rock auch im Bild festgehalten.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Montag, 28. März 2011 - 20 Uhr

Stefan König liest im Rahmen des Münchner Krimifestivals aus seinem Alpenkrimi Kalter Fels - erschienen im Emons Verlag.

Aus dem Inhalt

In den Bergen Tirols ereignen sich immer wieder tragische Todesfälle, die durch Steinschlag ausgelöst wurden. Die meisten sind Unglücksfälle, doch der Exkommissar Paul Schwarzenbacher und die junge Extrembergsteigerin Marielle Czerny machen eine überraschende Entdeckung: Einige der toten Männer wurden ermordet. Und Schwarzenbacher weiß: Kein anderer Ort eignet sich besser für einen perfekten Mord als das Hochgebirge. Aber gibt es einen perfekten Mord? Im Karwendelgebirge, in der Grenzregion zwischen Bayern und Tirol, kommt es zu einer dramatischen Begegnung.

»Spannend, mit hervorragenden Naturschilderungen und beklemmenden Szenarien entwickelt der Autor mehrere Erzählstränge. Dramatische und berührende Begegnungen, packende und in sich stimmige Charaktere, eine schnörkellose und dabei fesselnde, gewählte Sprache und nicht zuletzt Unsicherheit und Überraschungen bis (fast) zur letzten Seite machen aus dem Buch einen Alpenkrimi jenseits üblicher Klischees.«
Weilheimer Tagblatt

Stefan König,
1959 in München geboren, gilt international als Bergexperte. Er leitet das Filmfest in St. Anton und hat Sachbücher und Romane zu alpinen Themen geschrieben. Er lebt in Iffeldorf (Oberbayern) mit Blick auf die Berge.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 16. März 2011 - 20 Uhr

»Blaue Orangen« - Hommage für Franz Wurm (1926-2010)
von und mit seinen Münchner Freunden Verena Nolte, Kevin Perryman und Gunna Wendt

Franz Wurm,
geboren 1926 in Prag, gestorben am 29.September 2010 in Ascona. Kam 1939 nach England, 1949 nach Zürich. War Leiter des Kulturprogramms von Radio DRS. Einige Jahre Aufenthalte in Prag und Tel Aviv. Gründete 1974 mit Moshe Feldenkrais das Feldenkrais Institut Zürich, das er jahrzehntelang leitete. Bekannt wurde der Dichter auch durch seine Freunschaft mit Paul Celan. Die letzten Lebensjahre verbrachte er im Tessin.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Leo Brummer

Montag, 14. März 2011 - 20 Uhr

Ingeborg Gleichauf liest aus ihrer Max Frisch-Biographie Jetzt nicht die Wut verlieren - erschienen bei Nagel und Kimche

Ein Stück Literaturgeschichte: Am 15. Mai 2011 wird Max Frischs 100. Geburtstag gefeiert. Sein Werk hat an Aktualität und Wichtigkeit nichts verloren: Kaum ein Schriftsteller im 20. Jahrhundert hat die Lebensfragen, die sich jeder Mensch stellt, so verständlich und konkret in Geschichten gestaltet wie er. In ihrer Biographie rekonstruiert Ingeborg Gleichauf Frischs Stationen in Zürich, Rom und Berlin, seine Auseinandersetzung mit seinen Freunden und seinen Geliebten, mit der Schweiz und der Politik. Klug und anschaulich erzählt sie von dem Mensch und dem Schriftsteller Frisch und zeigt, wie sehr die Schlüsselfragen in Frischs Werk unser heutiges Leben betreffen.

»Sorgfältig, zärtlich geht Ingeborg Gleichauf mit den Worten um, liebevoll-lakonisch nähert sie sich Max Frisch an. In einfühlsamen und zugleich einprägsamen Sätzen, in einer klangvollen, rhythmischen Prosa. Max Frisch hätte seine Freude gehabt an dieser freundschaftlichen Biografie.«
Sylvia Schwab, Deutschlandfunk, 23.10.10

Ingeborg Gleichauf wurde 1953 in Freiburg geboren, studierte Germanistik und Philosophie und promovierte über Ingeborg Bachmann. Sie veröffentlichte erfolgreiche Biographien, darunter Hannah Arendt (2000), Sein wie keine andere. Simone de Beauvoir (2007) und Denken aus Leidenschaft (2008).

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Freitag, 11. März 2011 - 20 Uhr

Heinz Steinbacher liest aus seinem Buch Restposten der Gefühle - Geschichten von nebenan - erschienen im Verlag der Lentner´schen Buchhandlung.

Aus dem Inhalt
Das zweite Werk vom Linzer Barden und Schriftsteller Heinz Steinbacher.
Nach seiner Erstveröffentlichung "Aus dem linken Augenwinkel"
steigert der Autor seinen Anspruch und wird nachdenklicher, aber auch direkter, härter und erotischer, ohne die wichtige Portion Humor zu vergessen. Was wünscht man sich mehr... 58 Geschichten um Liebe, Hass, Erotik, Alltag, Bemerkenswertes und vieles mehr.

Heinz Steinbacher, geboren 1947 in Linz, Oberösterreich. Von Beruf Lithograph, verheiratet, lebt derzeit in München und ist Vater von drei Kindern.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mi. und Do., 23. und 24. Februar 2011 - 20 Uhr

Brigitte Riebe liest aus ihrem neuen Buch Die Braut von Assisi - erschienen im Diana Verlag.

Aus dem Inhalt
Von einem, der auszog, Gott zu finden, und so der Liebe begegnete

Assisi Anfang des 13. Jahrhunderts. Er speist mit den Armen und gibt den Tieren eine eigene Stimme: Franz von Assisi. In der Äbtissin Klara findet er seine treueste Anhängerin und Weggefährtin. Sie bleiben einander zeitlebens zugewandt und predigen bedingungslose Liebe. Doch die Legende verschweigt, was Klara und Franziskus wirklich verband.

Assisi 1253: Die Äbtissin Klara liegt bereits im Sterben, als der ungeklärte Tod der Nonne Magdalena das Kloster Damiano erschüttert. Mit letzter Kraft versucht Klara, den mit der Aufklärung des Falls beauftragten Bruder Leo davon zu überzeugen, dass es sich um einen Unfall handelt. Doch Leo glaubt ihr nicht. Immer lauter werden die Gerüchte, dass Klara und Franz von Assisi mehr verband als die bedingungslose heilige Liebe zu Gott. Und dass Magdalena davon Kenntnis hatte. Als auch Franz von Assisis engste Vertraute auf entsetzliche Weise ums Leben kommen, muss Bruder Leo handeln, bevor noch mehr Blut fließt …

Ein faszinierendes Geheimnis um Franz von Assisi und die heilige Klara.

Die Autorin beschreibt mit den Schauplätzen Umbrien und Assisi ein beliebtes Ziel für zahlreiche Pilgerreisende, die auf den Spuren des wohl bekanntesten katholischen Heiligen wandeln.

Brigitte Riebe,
1953 geboren, ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Zu ihren bekanntesten historischen Romanen zählen „Pforten der Nacht”, „Schwarze Frau vom Nil” sowie die beiden erfolgreichen Jakobsweg-Romane „Straße der Sterne” und „Die sieben Monde des Jakobus”. Zuletzt erschien bei Diana „Die Prophetin vom Rhein" ein Roman über die Geschichte der Hildegard von Bingen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 10. Februar 2011 - 20 Uhr

Gunna Wendt liest anlässlich des 150. Geburtstags von Lou Andreas-Salomé aus ihrem neuen Buch "Lou Andreas-Salomé und Rilke - eine amour fou" - erschienen im Insel Verlag

Aus dem Inhalt
»War ich jahrelang Deine Frau, so deshalb, weil Du mir das erstmalig Wirkliche gewesen bist«, schrieb Lou Andreas-Salomé ihrem Geliebten Rainer Maria Rilke. Sie war fasziniert von der Tiefe seines Gefühls und der Größe seiner dichterischen Begabung. Für ihn bedeutete die Begegnung mit der fünfzehn Jahre älteren, verheirateten Frau eine menschliche und künstlerische Herausforderung: »Du warst das Zarteste, das mir begegnet / Das Härteste warst du, damit ich rang«, heißt es in einem der Liebesgedichte, die er der selbstbewußten erotischen Freundin widmete. Für beide war ihre Liebe ein überwältigendes und einzigartiges Ereignis. 1897 lernten sie sich in München kennen, 1899 und 1900 reisten sie nach Rußland, kurz danach trennten sie sich und verwandelten ihre Liebe in eine lebenslange Freundschaft. Gunna Wendt erzählt die Geschichte dieser amour fou.

150. Geburtstag von Lou Andreas-Salomé am 12. Februar 2011

Gunna Wendt,
geboren 1953 in Jeinsen, studierte Soziologie und Psychologie in Hannover und lebt seit 1981 als freie Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin in München. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Essays und Biographien, u.a. über Liesl Karlstadt, Helmut Qualtinger, Maria Callas, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker, Franziska zu Reventlow. Zuletzt erschienen ihre Bücher über die Dynastien Bernadotte und Romanoff sowie die Furtwängler-Frauen.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 7,- Euro.
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Donnerstag, 20. Januar 2011 - 20 Uhr

Die Autorin Joe Jelica liest aus ihrem Roman Tanz der Gefühle - erschienen im Caminando Verlag.

Auf der Suche nach sich selbst und der erfüllten Liebe gerät Lauren, die Protagonistin des Romans , in einen Strudel der Begebenheiten. Tänzerisch lernt Lauren sinnliche Intensität, das unermessliche Vertrauen in die Treue zu sich selbst und die Prinzipien des Lebens, was sie in die höchste Leidenschaft- in den Tanz der Gefühle führt ...
Während der Veranstaltung gibt es in der Buchhandlung einen Live-Flamenco-Auftritt.

Joe Jelica geboren in Belgrad, studierte Germanistik und Anglistik in Belgrad und München. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Schriftstellerin und Übersetzerin in München. Mit ihrem Romandebüt "Tanz der Gefühle" hat sie sich ihren Jugendtraum, schöpferisch tätig zu sein und dadurch ihre Bestimmung und ihren Lebenssinn zu finden, erfüllt. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman unter dem Titel "Gier nach Leben", welcher voraussichtlich im Frühjahr 2011 erscheinen wird. Sie ist gleichzeitig auch Verlegerin und Inhaberin des caminando Verlages.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mi., 10. und Do., 11. November 2010 - 20 Uhr

Die Herausgeber Susanne Fischer und Bernd Rauschenbach und von Friedrich Forssman, der Buchgestalter, stellen die neue Ausgabe von Zettel´s Traum (erschienen im Suhrkamp Verlag) vor.

Vor 40 Jahren veröffentlichte Arno Schmidt sein wichtigstes Werk, Zettel`s Traum: 1334 DIN-A-3-Seiten stark, über zehn Kilogramm schwer und als Faksimile vervielfältigt. Schmidts eigene Befürchtung – »Es wird sich nicht mehr setzen lassen« – hatte sich bewahrheitet. Vor dem komplexen Layout des dreispaltigen Romans mit seinen zahlreichen Randglossen kapitulierten Setzerei und Verlag.

Nun endlich erscheint Zettel`s Traum, das Werk, das Arno Schmidt auf einen Schlag berühmt machte, als gesetztes Buch. Jahrelange Arbeit von Setzern, Editoren und Korrektoren war nötig, um einen lesefreundlichen Schriftsatz herzustellen, ohne den Charakter des »Überbuchs« (Arno Schmidt) zu verändern und seine Eigenheiten zu glätten.

Mit dieser Ausgabe gilt es, einen Riesenroman neu zu entdecken: Er erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem alternden Schriftsteller Daniel Pagenstecher und der sechzehnjährigen Franziska Jacobi und von Leben und Werk Edgar Allan Poes. Er entwirft eine eigene Literaturtheorie in der Nachfolge Sigmund Freuds und entwickelt wie nebenbei eine neue Rechtschreibung, die zum Beispiel die wahren Eigenschaften eines »Pleas'-see=Rocks« enthüllt. In Zettel`sTraum finden Arno Schmidts Bemühungen um eine moderne Prosaform und eine angemessene sprachliche Abbildung des menschlichen Bewusstseins ihren vorläufigen Höhepunkt.

»Editorische Meisterleistung: Seit vierzig Jahren wird Zettel's Traum als Faksimile verlegt, mit allen Korrekturen und Ergänzungen. Jetzt erscheint Arno Schmidts Hauptwerk als richtiges Buch.«
Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6,- Euro.
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Mittwoch, 3. November 2010 - 20 Uhr

Gunna Wendt stellt ihr neues Buch, Die Furtwänglers, vor.

Über das Buch
Großmutter, Mutter, Tochter – drei starke Frauen, die jede auf ihre Weise ihren Idealen folgen.

Sie sind ein eingeschworenes Team: Elisabeth, die Witwe des Dirigenten Wilhelm Furtwängler, und die beiden Schauspielerinnen Kathrin Ackermann und Maria Furtwängler. Gunna Wendt verwebt die Lebensgeschichten der drei erfolgreichen, selbstbewussten Frauen zum vielschichtigen Porträt einer Künstlerdynastie.
Klappentext
Manchmal denk Elisabeth Furtwängler darüber nach, wie viele Enkel und Urenkel sie eigentlich hat. Mindestens dreißig. Die „große Mutti”, 1910 geboren, ist bis heute das Zentrum der weit verzweigten Familie und blickt auf erfüllte Jahre an der Seite des bedeutenden Dirigenten Wilhelm Furtwängler zurü... mehrck.

Offen und humorvoll erzählt auch ihre Tochter Kathrin Ackermann von ihrer Kindheit in der berühmten Familie und ihrer späteren künstlerischen Laufbahn. Bereits mit achtzehn Jahren stand sie auf der Bühne des Münchner Residenztheaters, danach wandte sie sich der Freien Szene zu. An erster Stelle kamen jedoch stets ihre Kinder.

Tochter Maria wuchs an der Theaterluft auf - und machte nach ihrem Medizinstudium eine fulminante Karriere beim Fernsehen. Mit unterkühltem Charme und subitler Erotik ermittelt sie als „Tatort”-Kommissarin Charlotte Lindholm in der norddeutschen Provinz und sorgt für beeindruckende Einschaltquoten. Und auch für Maria Furtwängler, die Mutter, sind Kinder das allergrößte Glück in ihrem Leben. Sie engagiert sich zudem für zahlreiche soziale Projekte und bezaubert die Fans an der Seite ihres Mannes Hubert Burda.

Zahlreiche Exklusiv-Interviews von Gunna Wendt bilden die Grundlage für diese faszinierende Familienbiografie - fundiert recherchiert und lebendig präsentiert die Autorin eine Künstlerdynastie ganz aus der Nähe.

Gunna Wendt studierte Soziologie und Psychologie. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Biografien, u.a. über Helmut Qualtinger, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker und Maria Callas. 2001 konzipierte sie das Liesl Karlstadt-Kabinett im Münchner Valentin-Musäum, das daraufhin in »Valentin-Karlstadt-Musäum« umbenannt wurde. Sie lebt seit 1981 als freie Autorin und Ausstellungsmacherin in München.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Veranstaltungstipp: José Eduardo Agualusa

Montag, 24. Oktober 2010 - 20.30 Uhr (Einlass 20 Uhr)
Veranstaltungsort: Muffatcafé im Muffatwerk, Zellstraße 4, 81667 München

Der angolanische Autor José Eduardo Agualusa stellt seinen neuen Roman „Die Frauen meines Vaters" vor.

Moderation und die Lesung des deutschen Textes übernimmt sein Übersetzer Michael Kegler.

Klappentext
Faustino Manso, ein berühmter angolanischer Musiker, hinterlässt nach seinem Tod sieben Frauen und 18 Kinder. Als seine jüngste Tochter Laurentina, eine in Portugal lebende Filmemacherin, von ihrem Vater erfährt, reist sie nach Angola, um das turbulente Leben des verstorbenen Musikers nachzuzeichnen.
Faustinos Spuren führen Laurentina und ihre drei Mitreisenden - Mandume, Bartolomeu und Pouca Sorte - durch Küstenstädte des südlichen Afrika, von Angola über Namibia nach Südafrika und Mosambik. Auf ihrer Suche lernen sie Faustinos Frauen, Musikerkollegen und Kinder kennen, und es entsteht das Bild eines vielseitigen, aber auch widersprüchlichen Mannes, der durch Charme und Musik einen tiefen Eindruck im Leben vieler Menschen hinterlassen hat.
Parallel dazu schildert José Eduardo Agualusa seine eigene, reale Reise mit der englischen Dokumentarfilmerin Karen Boswall und dem Fotografen Jordi Burch. Die Pfade beider Reisen liegen so nah beieinander, dass Wirklichkeit und Fiktion zu sich gegenseitig bedingenden und Spannung erzeugenden Gefährten werden. Leicht, humorvoll und vielstimmig entfaltet Agualusa ein Panorama des südlichen Afrika, seiner kolonialen Vergangenheit und seiner kulturellen und gesellschaftlichen Gegenwart.

José Eduardo Agualusa, geboren 1960 in Huambo/Angola, studierte Agrarwissenschaft und Forstwirtschaft in Lissabon. Er veröffentlichte Gedichte, Erzählungen und Romane, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. 2006 gründete er den brasilianischen Verlag »Língua Geral«. Er lebt als Schriftsteller und Journalist in Portugal, Angola und Brasilien.

Agualusa ist ein Virtuose vielfacher Perspektiven ... Das Ergebnis ist ein gigantischer Schmelztiegel, aus dem der betörende Duft von Liebe und Tod aufsteigt, durchdrungen vom exotischen und chaotischen Schwung des südlichen Afrika.
The Guardian

Eintritt: 8 € / ermäßigt 6 €
Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und bei München Ticket, T. 089 - 54 81 81 81

Veranstalter: Muffatwerk in Zusammenarbeit mit A1 Verlag, Lusofonia e. V. und Buchhandlung Lentner.
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Freitag, 15. Oktober 2010 - 20 Uhr

Gunna Wendt stellt ihr neues Buch, Die Furtwänglers, vor.

Über das Buch
Großmutter, Mutter, Tochter – drei starke Frauen, die jede auf ihre Weise ihren Idealen folgen.

Sie sind ein eingeschworenes Team: Elisabeth, die Witwe des Dirigenten Wilhelm Furtwängler, und die beiden Schauspielerinnen Kathrin Ackermann und Maria Furtwängler. Gunna Wendt verwebt die Lebensgeschichten der drei erfolgreichen, selbstbewussten Frauen zum vielschichtigen Porträt einer Künstlerdynastie.
Klappentext
Manchmal denk Elisabeth Furtwängler darüber nach, wie viele Enkel und Urenkel sie eigentlich hat. Mindestens dreißig. Die „große Mutti”, 1910 geboren, ist bis heute das Zentrum der weit verzweigten Familie und blickt auf erfüllte Jahre an der Seite des bedeutenden Dirigenten Wilhelm Furtwängler zurü... mehrck.

Offen und humorvoll erzählt auch ihre Tochter Kathrin Ackermann von ihrer Kindheit in der berühmten Familie und ihrer späteren künstlerischen Laufbahn. Bereits mit achtzehn Jahren stand sie auf der Bühne des Münchner Residenztheaters, danach wandte sie sich der Freien Szene zu. An erster Stelle kamen jedoch stets ihre Kinder.

Tochter Maria wuchs an der Theaterluft auf - und machte nach ihrem Medizinstudium eine fulminante Karriere beim Fernsehen. Mit unterkühltem Charme und subitler Erotik ermittelt sie als „Tatort”-Kommissarin Charlotte Lindholm in der norddeutschen Provinz und sorgt für beeindruckende Einschaltquoten. Und auch für Maria Furtwängler, die Mutter, sind Kinder das allergrößte Glück in ihrem Leben. Sie engagiert sich zudem für zahlreiche soziale Projekte und bezaubert die Fans an der Seite ihres Mannes Hubert Burda.

Zahlreiche Exklusiv-Interviews von Gunna Wendt bilden die Grundlage für diese faszinierende Familienbiografie - fundiert recherchiert und lebendig präsentiert die Autorin eine Künstlerdynastie ganz aus der Nähe.

Gunna Wendt studierte Soziologie und Psychologie. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Biografien, u.a. über Helmut Qualtinger, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker und Maria Callas. 2001 konzipierte sie das Liesl Karlstadt-Kabinett im Münchner Valentin-Musäum, das daraufhin in »Valentin-Karlstadt-Musäum« umbenannt wurde. Sie lebt seit 1981 als freie Autorin und Ausstellungsmacherin in München.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6,- Euro.
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Freitag, 1. Oktober 2010 - 20 Uhr

Monika Goetsch leist aus ihrem Roman Wasserblau, erschienen 2010 im Dörlemann Verlag

Über das Buch

Es beginnt mit einem rätselhaften Anruf. Ellen, seit der Geburt ihrer Tochter chronisch überfordert und nun in Erwartung ihres zweiten Kindes, wird gebeten, von Hamburg nach Petersbach zu kommen, wo sie als kleines Mädchen für einige Zeit mit den Eltern gelebt hat. Dort soll ihr eine Mappe mit Unterlagen ausgehändigt werden.

Ellen macht sich sofort auf den Weg. In Petersbach sieht sie sich mit verstörenden Dingen konfrontiert: Der mysteriöse Anruf galt gar nicht ihr, sondern ihrer vor kurzem verstorbenen Mutter Elisabeth, und sie erfährt von der Existenz eines kleinen Bruders, an den sie sich nicht erinnern kann.

Warum haben die Eltern den Bruder verschwiegen? Was ist mit ihm? Welches Geheimnis hat die Mutter mit ins Grab genommen? Ellen begibt sich beklommen auf die Spurensuche, um ihren Fragen auf den Grund zu gehen und taucht ein in die Vergangenheit ihrer Mutter.

Interview mit Monika Goetsch (PDF-Datei, 665 KB)

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6,- Euro.
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Montag, 20. September 2010 - 20 Uhr

Kurt Steinmann liest aus seiner viel gelobten »Odyssee«-Übersetzung, erschienen im Manesse Verlag.

Über das Buch
Mit Homer begann die abendländische Literatur. Sein Menschheitsepos um die Abenteuer des listenreichen Odysseus und dessen Gefährten wurde zum Leitstern für die bedeutendsten Dichter von Vergil über Dante und Shakespeare bis in die Neuzeit. Noch heute erweist sich die «Odyssee», dieser «Triumph des Erzählens» (Virginia Woolf), als die sinnfälligste Metapher für das Leben des Menschen und sein Schicksal in der Welt. Manesse legt den Großklassiker in einer prachtvollen, illustrierten Referenzausgabe auf – für «Odyssee»-Kenner wie -Entdecker.
Nach langen Jahren der Belagerung und dem ersehnten Sieg über Troja zieht es König Odysseus zurück in die griechische Heimat. Doch die Überfahrt gestaltet sich gefahrenreich. Sie stellt die Einfallsgabe des ebenso klugen wie phantasievollen Helden in zahlreichen populär gewordenen Episoden auf eine harte Probe: Um sich aus der Gefangenschaft des Kyklopen Polyphem zu befreien, nennt sich Odysseus »Niemand« und sticht dem Riesen sein einziges Auge aus. Den Gesängen der zwitterhaften Sirenen widersteht der umsichtige König, indem er die Ohren seiner Gefährten mit Wachs verklebt und sich selbst an den Schiffsmast fesseln läßt – da lauert mit den Seeungeheuern Skylla und Charybdis bereits neue Bedrohung. Auf einem Floß kehrt Odysseus schließlich als einzig Überlebender nach Ithaka zurück und tötet in einem beispiellosen Rachefeldzug die aufdringlichen Freier seiner Frau Penelope.

Mit detaillierter Wirklichkeitsfülle, kräftig-erdnaher Sprache und differenzierter Figurenzeichnung entfaltet dieses Versepos die unerschöpflich reiche Welt des Altertums. Raffiniert-verschlungen erzählt es in vierundzwanzig Gesängen eine Lebensreise, die seit der Entstehung im 8. Jahrhundert v. Chr. als ein »Höhepunkt der Menschheit« (Hugo von Hofmannsthal) zum Kanon jeder Lesegeneration gehört. Die vorliegende sprachmächtige neue Übertragung in Versen wird ergänzt durch einen sorgfältigen Anmerkungsapparat mit Stellenkommentar und das Nachwort des Homer-Fachmanns Walter Burkert.

Presse
«Man hätte es kaum geglaubt, dass es genauer überhaupt, auch 'schöner' noch gehen könnte.»
Hans-Albrecht Koch, NZZ

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6,- Euro.
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Freitag, 10. September 2010 - 20 Uhr

Der Sänger und Musikjournalist Michael Wersin liest aus seinem neuen Buch »Bach hören – Eine Anleitung« vor.

Über das Buch
Johann Sebastian Bachs Musik wird von vielen als zeitlos empfunden, als habe er mit seiner Tonsprache grundlegende, fundamentale Aussagen formuliert, die den Hörer immer wieder berühren und ergreifen. Welche Gattung Bach auch bearbeitet hat, überall gelang es ihm, den barocken Musikstil zur Vollendung zu führen. Michael Wersins neues Buch erschließt diese geniale Musik dem Hörer, um sie besser zu verstehen und immer wieder aufs Neue entdecken zu können.Dazu dringt er in die Tiefe der Musikstruktur vor, richtet den Blick aber zugleich in die Weite des kulturhistorischen und aufführungspraktischen Kontextes: von Bachs unterrichtspädagogischen Ansätzen in seinen Inventionen, über die Choralvorspiele und deren Verankerung im Gottesdienst, die Umsetzung seiner umfangreichen theologischen Kenntnisse, seine Concerti, die im Leipziger Café Zimmermann ein Podium fanden, bis zu seinen, das Lebenswerk krönenden letzten Werken, der Messe in h-Moll und der Kunst der Fuge.

Die Lesung wird freundlicherweise vom Kulturreferat München unterstützt.
Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6,- Euro.
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Mittwoch, 28. Juli 2010 - 20 Uhr

Anlässlich des 50. Todestages von Liesl Karlstadt liest Gunna Wendt aus ihrem Buch Liesl Karlstadt - Münchner Kindl und Travestie-Star.

Liesl Karlstadt (1892–1960), bekannt als kongeniale Partnerin Karl Valentins, war eine der eigenwilligsten Performerinnen der Theatergeschichte. Ihr Rollenspektrum scheint keiner Einschränkung unterworfen zu sein, nicht einmal der von Alter und Geschlecht. Ihre ganz besondere Vorliebe galt dabei skurillen Männerfiguren: der Kapellmeister, der Firmling und der Vorstadtstrizi gehören zu ihren Paraderollen.

Gekonnt fügt Gunna Wendt Momentaufnahmen eines Künstlerlebens zusammen: die ärmliche Kindheit, die künstlerischen Anfänge als Soubrette, die Zusammenarbeit mit Karl Valentin, die Blütezeit der Karriere in den 1920er Jahren, die fundamentale Lebenskrise Mitte der 1930er Jahre und die unglaubliche Aussteigergeschichte, die sie Anfang der 1940er Jahre als Mulitreiberin unter Gebirgsjägern auf der Ehrwalder Alm in Tirol realisierte. Gunna Wendt zeichnet die Fluchtlinien auf, die Liesl Karlstadt mit Phantasie, Talent, Humor und höchstem existenziellen Einsatz zu ihrer Befreiung entwickelte – auf der Bühne und im Leben.

Das alles geschieht in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs, der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. So vermittelt sich über das individuelle Schicksal ein Stück allgemeiner Zeitgeschichte.

Gunna Wendt studierte Soziologie und Psychologie. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Biografien, u.a. über Helmut Qualtinger, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker und Maria Callas. 2001 konzipierte sie das Liesl Karlstadt-Kabinett im Münchner Valentin-Musäum, das daraufhin in »Valentin-Karlstadt-Musäum« umbenannt wurde. Sie lebt seit 1981 als freie Autorin und Ausstellungsmacherin in München.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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Freitag, 16. Juli 2010 - 20 Uhr

Kurt Kreiler liest aus seinem Buch Der Mann, der Shakespeare erfand.

Der Dichter William Shakespeare hat nichts zu tun mit dem Schauspieler und Geldverleiher William Shakspere aus Stratford-upon-Avon. Hinter dem literarischen Pseudonym Shakespeare verbirgt sich der gebildete Aristokrat Edward de Vere, Earl of Oxford, der am Hofe von Queen Elizabeth I. ein- und ausging. Die Dramen des "Speerschwingers" Shakespeare wurden dementsprechend nicht für das Globe Theatre, sondern für die englische Hofbühne geschrieben. Der Autor Ben Jonson gab Shakespeares Werke heraus und sorgte bewusst dafür, dass dem Strohmann - William Shakspere - eine Büste gesetzt wurde. Kurt Kreiler hat den "Fall Shakespeare" neu aufgerollt. Im Gegensatz zu den bisherigen Verfechtern der "Oxford"-These arbeitet er nicht mit Vermutungen, sondern schafft Indizien herbei. Er erfindet nicht, sondern bringt Dokumente zum Sprechen. Shakespeare, Bacon und Marlowe - haben das Nachsehen.

Diese erstaunlichen Behauptungen sind nicht Teil eines Romans, sondern einer wissenschaftlich fundierten Biographie, die romanhafter nicht sein könnte.

Dieses Buch ist das erste, das den Menschen hinter »Shakespeare« vor Augen stellt. Der Mann, der Shakespeare erfand räumt auf mit einer der langlebigsten Mystifikationen bzw. Fälschungen der Geschichte.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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Donnerstag, 8. Juli 2010 - 20 Uhr

Daniela Crescenzio liest aus ihren beiden Büchern Italienische Spaziergänge in München Band I und II.

Sie wollten schon immer wissen, warum München die nördlichste Stadt Italiens ist? Dann lassen Sie sich durch außergewöhnliche Italienische Spaziergänge verführen und entdecken Sie die Münchner Italianität. Florenz, Venedig oder Rom - folgen Sie den Spuren dieser Städte in München. Erfahren Sie vieles über Stadtgeschichte(n), Kunstwerke, Personen und Ereignisse, welche die Beziehung Münchens mit Italien ausmachen... und das immer mit einer Prise Humor!

Daniela Crescenzio ist Italienerin und lebt seit 1991 in Deutschland. Vor einigen Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Geschichte, vor allem für die der Italiener in Deutschland. So entdeckte sie eine Fülle an deutsch-italienischen Beziehungen, die sich in vielen Hundert Jahren über alle Lebensbereiche und sozialen Schichten erstreckten. Seit Jahren berichtet sie auf Deutsch und Italienisch über die Verbindungen deutscher Städte mit Italien.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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Donnerstag, 17. Juni 2010 - 20 Uhr

Michael Krause liest aus seinem Buch Wie Nikola Tesla das 20. Jahrhundert erfand.

Tesla hat viel geschaffen, noch mehr wurde ihm zugeschrieben und angedichtet. Wie wohl kein anderer Erfinder beflügelt er die Phantasie der Menschen: Er soll ein Energiewesen von der Venus gewesen sein und sein Weltsystem hätte sämtliche Energieprobleme der Erde umweltfreundlich lösen können. Michael Krause hält sich an die Tatsachen, und die sind schon spannend genug. Er beschriebt wie Tesla vom Balkan kommend über Paris in die USA auswanderte, dort seine wichtigsten Erfindungen machte und schließlich Spielball der Großindustrie wurde. Tesla war aber mehr als nur ein willfähriges Subjekt: Er folgte immer seinen Visionen, nur konnte er sich meist nicht durchsetzen. So ist dieses Buch ein Krimi um Wissenschaft, Geld, Macht und das Scheitern eines Genies.

Presse
"...Das Tesla mit seinen Erfindungen seiner Zeit ein großes Stück voraus war, schildert das Buch "Wie Nikola Tesla das 20. Jahrhundert erfand"...Der Autor Michael Krause trennt die Mythen von den Fakten und liefert ein umfassendes Bild vom Leben und Wirken Nikola Teslas, der, aus dem heutigen Kroatien kommend, 1884 in die Vereinigten Staaten auswanderte, wo er seine größten Erfindungen machte...Das Buch das zahlreiche historische Aufnahmen enthält, ist auch eine gut verständliche Einführung in die Elektrizitätslehre."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.01.2010

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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Dienstag, 18. Mai 2010 - 20 Uhr

Manfred Thiess liest aus Mordkommission - soeben erschienen bei dtv premium

Der ehemalige Leiter der Münchner Mordkommission hat im soeben erschienen Buch Mordkommsission seine berühmtesten Fälle und seine Erfahrungen niedergeschrieben. Ein Muss für alle, die sich für die
Kriminalgeschichte Münchens der 60er, 70er und 80er Jahre interessieren.

Zum Buch
Eine skalpierte Frau in der U-Bahn, ein totes Kind im Müll, zerstückelte Leichenteile im Plastiksack ... Wer sich täglich mit Mord und Totschlag auseinandersetzt, der darf nicht zart besaitet sein. Gefragt sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und breitgestreute Kenntnisse von Juristik bis Krisenintervention. Was im Kino meist als schneller Thriller abläuft, erfordert in der Realität Durchsetzungsvermögen und harte Arbeit. Oft sind tage-, wochen-, ja sogar jahrelange Ermittlungen notwendig, bis ein Täter überführt werden kann. In den vorgestellten Fällen geht es um Kaltblütigkeit - wenn jemand zwischen theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung mal eben einen Doppelmord begeht - und falsch verstandene Vaterliebe, um verräterische Internetrecherchen nach passenden Tötungsmethoden und falsche Alibis. Richard Thiess gibt Einblick in die schwierige Arbeit von Mordermittlern, er bezieht aber auch psychologische Aspekte ein: Wie fühlt sich ein Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat, wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch getötet worden ist? Mordkommission: Die Wirklichkeit stellt jeden Krimi in den Schatten.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Neubiberg, Hauptstraße 8 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 60 01 16 44 reservieren.
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Freitag, 14. Mai 2010 - 19 Uhr

Ulrike Kegler liest aus ihrem neuen Buch "In Zukunft lernen wir anders - Wenn die Schule schön wird."

Trotz aller Schreckensmeldungen zur »Bildungskrise« – es gibt hier und heute Schulen, in denen sich die Kinder wohl fühlen, in denen sie ihre Persönlichkeit entfalten können, wo sie Freude, Anerkennung und Leistungsbereitschaft erfahren. Ulrike Kegler hat mit kleinen, unkonventionellen Schritten eine solche Schule geschaffen – ausgezeichnet mit dem »Deutschen Schulpreis«.

Es gibt keine verschlossenen Türen in dieser Schule. Das Leben draußen dringt in die Klassen hinein: Theaterleute, Handwerker und Ingenieure führen die Kindern in ihren Alltag ein. Und statt Schul-Bücher werden »richtige« Bücher im Unterricht eingesetzt. Mit solchen kleinen, unkonventionellen Schritten hat Ulrike Kegler eine Schule geschaffen, die mit neuen Konzepten und erfolgreicher Praxis begeistert, die Lernfreude weckt und Perspektiven gibt. Eine Schule mit großer Ausstrahlung, ein Ort, an dem auch schwächere Kinder zu einem erfolgreichen Schulabschluss kommen. In diesem Buch erzählt sie die Geschichte ihres Schulexperiments, das Vorbild sein kann für neue Wege in unserer Schullandschaft.

2007 wurde das Schulexperiment mit dem »Deutschen Schulpreis« ausgezeichnet. Auch das Medienecho (u.a. Die ZEIT, STERN und GEO) ist begeistert.

"Eine Schule mit überregionaler Ausstrahlung." Jette Joop

"Ulrike Kegler ist Deutschlands wichtigste Rektorin." taz

"Auf rund 250 Seiten beschreibt Kegler die erstaunliche Umwandlung einer "normalen" Schule. Sie erzählt anschaulich von den Ausgangsbedingungen und den Zielen, den Siegen und Niederlagen und ihrer Vorstellung einer "schönen Schule". Besonders an den Stellen, an denen sie die Umsetzung pädagogischer Ideale und Wunschvorstellungen beschreibt, wird das Buch lebendig und auch mitreißend." dpa

"Eines Tages ist die Pädagogin Kegler der Indianerweisheit gefolgt, dass man ein totes Pferd nicht weiter reiten soll, sie stieg aus dem üblichen Schuldienst aus und fing um der Freude an der Qualität willen anders neu an." DIE ZEIT

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 6. Mai 2010 - 20 Uhr

Anton Regenberg liest aus seiner Autobiographie In Goethes Namen - Lehr- und Wanderjahre eines Kulturarbeiters.

"In meinem Langzeitgedächtnis purzeln die Rhomben, Sexagone und Heptagone bunt durcheinander, sie zaubern Tage und Bilder einer fünfunddreißigjährigen Odyssee vor das erinnernde Auge. In vierzig Kapiteln habe ich von der Nutzbarkeit meiner frembden Reysen erzählt, so wie die Dinge mir, dem viel gereysten, zugewachsen sind. Ob sie auch dem Vaterlande Zuwachs gebracht haben, mögen andere beurteilen . . ."

Dieses Buch - faszinierend in seiner Mischung aus Biographie, Dokumentation und Fiktion - erzählt von den Lehr- und Wanderjahren eines Kulturarbeiters, der für das Goethe-Institut in den Jahren 1961 - 1996 in sechs Ländern und vier Kontinenten tätig war. Der Autor beschreibt jenen permanenten Lernprozeß mit seinen Höhen und Tiefen, seinen Ängsten und Euphorien, wobei Selbstzweifel und der schleichende Verlust an familiärer Bindung nicht ausgespart bleiben, bunt und kantig wie die durcheinanderpurzelnden Steine eines Kaleidoskops, in dem sich Realität und Fiktion, Erlebtes und Erträumtes, Dichtung und Wahrheit mischen.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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Mittwoch, 5. Mai 2010 - 20 uhr

Adam Davies liest aus seinem neuen Roman Dein oder mein, erschienen im Diogenes Verlag (aus dem Englischen von Hans M. Herzog)

Zum Inhalt
Entweder bekommt er die Frau, die er liebt, oder er behält die Arbeit, die er liebt. Und welche Entscheidung er auch treffen mag, sie könnte sein gesamtes Weltbild zerstören. Ihm das Herz brechen, irreparabel. Ihn ins Gefängnis bringen. Ihn töten.
Mehr zum Inhalt

Der Superheld: Otto Starks, ein hoch spezialisierter Sicherheitsbeauftragter mit einer fast übernatürlichen Wahrnehmungsfähigkeit, der Diebe von teuren Kunstgegenständen fernhalten soll. Aber jetzt ist ihm schon drei Mal nacheinander ein wertvolles Kunstwerk direkt unter der Nase weggestohlen worden, und zwar von der sogenannten »Ratte«. Der Superschurke: Aus der Sicht der »Ratte« sieht alles ganz anders aus. Er entwendet nur zuvor gestohlene Kunstwerke, um sie ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzubringen. Die Story: ein durchgeknallter romantischer Thriller über Verrat, Betrug und Besitzansprüche in der Kunst und in der Liebe, grell und laut.

Adam Davies, geboren 1971 in Louisville, Kentucky, arbeitete nach dem Literaturstudium an der Syracuse University als Verlagsassistent in New York und danach als Dozent für Englische Literatur in Savannah/Georgia.

»Adam Davies kann von Tragödien so grandios erzählen, dass man ordentlich was zu lachen hat.« WDR

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 22. April 2010 - 20 uhr

Dorothea Leonhart liest aus ihrer Mozart-Biographie, erschienen im Diogenes Verlag

»Die Mozart-Kennerin Dorothea Leonhart« (Rudolf Augstein) bietet in dieser Biographie Einblick in Mozarts Verhältnis zu Liebe und Geld und zieht aus präzis zitierten Quellen überraschende Schlüsse.

Zum Inhalt
Hat sich in den bisherigen Biographien der Mensch Wolfgang Amadeus Mozart den Deutungen weitgehend entzogen, so wird er hier dem Leser nahegebracht. Mozart war ein Mann der Extreme: Ruhm, Triumphe, Stargagen auf der einen Seite, Schulden, Depressionen, Vereinsamung auf der anderen. Die »Mozart-Kennerin Dorothea Leonhart« (Rudolf Augstein) bietet in dieser fesselnd geschriebenen Biographie Einblick in Mozarts Verhältnis zu Liebe und Ruhm und zieht aus zahlreichen Quellen überraschende Schlüsse. So erfährt der Leser u.a. den heutigen Geldwert der Honorare Mozarts. Das Buch erklärt aber auch, weshalb kein Hof den Komponisten in seine Dienste nahm, weshalb er in Mannheim, Paris, München, Wien und später in Berlin scheiterte. Und auch, dass Leopold Mozart ein großherziger und zärtlicher Vater war. Eine fesselnd geschriebene Biographie voller Überraschungen.

Stimmen zum Buch
»Ich meinte, Mozart schon so ziemlich von allen Seiten beleuchtet gesehen zu haben, als ich an das Buch von Frau Leonhart geriet. Endlich eine überzeugende Darstellung der Vater-Sohn-Beziehung, und endlich wird mein alter Verdacht über Konstanze und ihre Familie bestätigt – und vieles mehr. Dieses Buch musste einfach geschrieben werden.« Nikolaus Harnoncourt

»Eine gefeierte Biographie. Dorothea Leonhart entzaubert nicht als Erste, aber sie tut dies mit wissenschaftlicher Akribie und präzise zitierten Quellen. Glänzend und spannend geschrieben.« Mannheimer Morgen

»Ich lese dieses Buch mit Interesse und Gewinn.« Wolfgang Hildesheimer

»Das aufregendste, aber auch beklemmendste Buch über den Menschen Mozart stammt von Dorothea Leonhart, einer beachtlich beschlagenen, viel und exakt zitierenden Außenseiterin mit scharfem Blick.« Joachim Kaiser

»Ihr Buch steht im Kreuzfeuer der Kritik. Ein ›Ärgernis‹ nennen es aufgebrachte Rezensenten und sprechen von ›effektsüchtiger Enthüllungsbiographie‹. ›Frischer Wind im Bücherwald‹, liest man andererseits über diese ›Sozialgeschichte Mozarts und der Webers, die viel gelehrtere Bücher verblassen‹ lasse. Dorothea Leonhart ist keine Musikwissenschaftlerin; doch der Vita von Wolfgang Amadeus war sie jahrelang auf der Spur und hat zum Thema ›Mozart‹ manches Haarsträubende zutage gefördert oder schlußfolgernd zu Papier gebracht.« Süddeutsche Zeitung

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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Donnerstag, 8. April 2010 - 20 Uhr

Heike Görtemaker liest aus ihrem neuen Buch Eva Braun - Leben mit Hitler

Frau Hitler – die erste wissenschaftlich fundierte Biographie der Eva Braun

Er war der einsame, mit Deutschland verheiratete "Führer". So wollte es die NS-Propaganda. Tatsächlich hatte Adolf Hitler jedoch eine heimliche Geliebte: Eva Braun. Heike Görtemaker hat alle heute noch vorhandenen Puzzleteile ihrer Geschichte aufgespürt und zur ersten wissenschaftlich fundierten Biographie zusammengefügt. Dabei entsteht zugleich ein anderer Blick auf Hitler. Wer war die Frau an der Seite des "Führers", deren Existenz bis zur letzten Stunde des „Dritten Reiches“ geheim gehalten wurde? Für gewöhnlich gilt sie als politisch naives, oberflächliches junges Mädchen, das in München und in der Scheinidylle des "Berghofs" nur eine unbedeutende Nebenrolle spielte. Doch was stimmt an diesem Bild?

Mit detektivischem Spürsinn rekonstruiert die Autorin die Lebensgeschichte Eva Brauns, die aus einem kleinbürgerlichen Haushalt bis in den inneren Zirkel des NS-Machthabers führte und einen Tag nach der Hochzeit im Berliner "Führerbunker" mit dem gemeinsamen Selbstmord am 30. April 1945 endete.
Was hieß es mit Hitler zu leben? Welche Rolle spielte die Geliebte in Hitlers privatem Kreis? Über wie viel Einfluss verfügte sie? Und was wussten sie und die anderen Frauen der NS-Führer über die Verbrechen ihrer Männer? Heike Görtemaker ist diesen Fragen nachgegangen und zeichnet erstmals ein umfassendes Porträt der "Berghof"-Gesellschaft.

"Die neue Sicht auf Hitlers Geliebte." Stefan Schmitz, stern

"Die erste wissenschaftliche Biografie über Frau Hitler will das Bild vom dummen Blonchen an der Seite des Massenmörders korrigieren." Klaus Wiegrefe, Der Spiegel

"Mer Annäherung an Eva Braun dürfte kaum möglich sein." Sven Felix Kellerhoff,
Die Welt


Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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26. März 2010 - 20 Uhr

KRIMIFESTIVAL MÜNCHEN 2010

Manfred Thiess liest aus Mordkommission - soeben erschienen bei dtv premium

Der ehemalige Leiter der Münchner Mordkommission hat im soeben erschienen Buch Mordkommsission seine berühmtesten Fälle und seine Erfahrungen niedergeschrieben. Ein Muss für alle, die sich für die
Kriminalgeschichte Münchens der 60er, 70er und 80er Jahre interessieren.

Zum Buch
Eine skalpierte Frau in der U-Bahn, ein totes Kind im Müll, zerstückelte Leichenteile im Plastiksack ... Wer sich täglich mit Mord und Totschlag auseinandersetzt, der darf nicht zart besaitet sein. Gefragt sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und breitgestreute Kenntnisse von Juristik bis Krisenintervention. Was im Kino meist als schneller Thriller abläuft, erfordert in der Realität Durchsetzungsvermögen und harte Arbeit. Oft sind tage-, wochen-, ja sogar jahrelange Ermittlungen notwendig, bis ein Täter überführt werden kann. In den vorgestellten Fällen geht es um Kaltblütigkeit - wenn jemand zwischen theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung mal eben einen Doppelmord begeht - und falsch verstandene Vaterliebe, um verräterische Internetrecherchen nach passenden Tötungsmethoden und falsche Alibis. Richard Thiess gibt Einblick in die schwierige Arbeit von Mordermittlern, er bezieht aber auch psychologische Aspekte ein: Wie fühlt sich ein Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat, wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch getötet worden ist? Mordkommission: Die Wirklichkeit stellt jeden Krimi in den Schatten.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Freitag, 19. März 2010 - 20 Uhr

Faduma Korn und der Schauspieler Michael Schwarzmaier lesen aus "Geboren im großen Regen" und "Schwester Löwenherz"

Nach dem großen Erfolg von "Geboren im großen Regen" liest Fadumo Korn aus ihren beiden Büchern. Lassen Sie sich von der Somalierin nach Afrika entführen. Untermalt wird der Vortrag mit Bildern von Walter Korns "Afrikanische Impressionen". Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage von Fadumo Korn.

Die Veranstaltung findet im HAUS DER WEITERBILDUNG statt, Rathausplatz 12, 85579 Neubiberg (S 6 bis Neubiberg, 4 Gehminuten vom Bahnhof); der Eintritt beträgt 8,- Euro (Abendkasse 10,- Euro) und für Kinder 5,- Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 60 01 16 44 reservieren.
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Donnerstag, 11. März 2010 - 20 Uhr

Barbara Stein analysiert Thomas Manns Roman "Joseph und seine Brüder" unter dem Aspekt, inwiefern dieses Buch als ein Widerstandswerk gegen den Mythenmissbrauch der Nationalsozialisten gelesen werden kann.

Barbara Stein studierte nach ihrer Buchhändlerlehre Germanistik und Soziologie in Göttingen, Moskau und Berlin. Sie ist Leiterin der Deutschen Literaturgruppe für ausländische Diplomaten in "Willkommen in Berlin", Auswärtiges Amt. Ihre Schwerpunkte sind die deutschen Klassiker und die zeitgenössische deutsche Literatur. In ihrer umfangreichen Vortragstätigkeit widmet sie sich unter anderem Fontane, Kleist, Schiller, Goethe, Heine und vor allem Thomas Mann.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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Donnerstag, 4. März 2010 - 20 Uhr

Brauchen Bücher Bilder?

Ein Gespräch mit Armin Abmeier, Herausgeber der "Tollen Hefte", über die große Kunst der Illustration - von der mittelalterlichen Buchmalerei bis zum Graphic Novel.

Während sich in den USA und Japan Graphic Novels großer Beliebtheit erfreuen, führen illustrierte Bücher hierzulande ein Nieschendasein. Warum ist das so? Und: Muss das so bleiben? An diesem Abend werden wir zusammen mit Armin Abmeier diesen Fragen nachgehen.

Armin Abmeier
, geboren 1940 in Göttingen, arbeitete als Buchhändler und in der Verlagswerbung, danach über 20 Jahre als Verlagsvertreter für literarische und Kunstbuchverlage. Er ist Viel-Leser und Sammler (Erstausgaben, Bilderbücher, Comics), seit 1991 Herausgeber illustrierter Bücher, vor allem der Tollen Hefte (www.tolle-hefte.de). Seit 2004 ist er als Reisender in Sachen Comic und Illustration unterwegs. Er ist Kurator der Stiftung Illustration. (www.stiftung-illustration.de).

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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Freitag, 26. Februar 2010 - 20 Uhr

Monica Fauss liest aus Weiter lieben - wie ältere Menschen ihre Beziehung leben - erschienen im Verlag Kreuz. Moderation Dieter Strauss (Autor-Mitglied des Goethe-Instituts)

Liebe bewusster, intensiver zu leben, diese Haltung hat auch Menschen jenseits der 60 erreicht. Wie wird Liebe im Alter gelebt?

Von der bunten Vielfalt ihrer Wege berichten 25 Männer und Frauen, unter ihnen Prominente wie Oswalt Kolle, Renate Schmidt und Ursula Werner. In einfühlsamen Porträts schildert die Autorin unterschiedliche Lebensformen der Liebe im Alter - von späten Scheidungen, langjährigen Ehen, Neuanfängen, neuen sexuellen Orientierungen bis hin zu anderen Formen des Wohnens. Ein berührendes Buch voller neuer Perspektiven über das Frau- und Mannsein, über Mut, Freiheit, das Älterwerden - und die Zeitlosigkeit der Liebe.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 25. Februar 2010 - 20 Uhr

„Femme fatale“

Der Münchner Kulturhistoriker Joachim Nagel erzählt über die faszinierende Spezies, der sein neuestes Buch gewidmet ist – verlockende, verhängnisvolle Frauen. Von der biblischen Salome und antiken Helena über die kupfermähnigen Musen der Renaissance bis zu Dämoninnen der modernen Filmleinwand. Eine exquisite Zeitreise zur Nachtseite der weiblichen Natur (oder was Mann dafür hält), nach der Devise: „That’s why the Lady is a Vamp!“

Pressestimmen:
Die „Femme fatale“, ob nun von Rita Hayworth in Gilda (1946) oder von Sharon Stone in Basic Instinct (1992) verkörpert, lockt die Massen ins Kino. Dabei hat die verhängnisvolle Schöne mit Lilith und Salome schon in der Bibel Vorfahren. Der Münchner Kulturhistoriker Joachim Nagel hat die Geschichte des Motivs aufgeschrieben – und zeigt eindrucksvoll, was sich über die Jahrhunderte verändert hat. [Münchner Merkur]

Sie sind schön. Sie sind verführerisch und gefährlich. Der Typus der begehrenswerten und oft unheilbringenden Femme fatale durchzieht die Geschichte von der Antike an bis heute. Das belegen die profunden Texte des Buches ebenso wie die qualitätvollen Abbildungen … ein fesselndes Panorama starker Frauen. [Rhein-Neckar-Zeitung]

Joachim Nagel, Münchner Kulturhistoriker und Experte für die deutsche Geisteslandschaft des 19. Jahrhunderts, hat sich als Autor vielfach mit berühmten Künstlerpersönlichkeiten – darunter Goethe und Klimt – befasst. Zentrales Anliegen ist ihm hierbei die Frage nach der Wechselwirkung von Lebenswelt und Kreativität.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 6 Euro.
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Donnerstag, 11. Februar 2010 - 20 Uhr - ENTFÄLLT!

Hermann Wilhelm präsentiert einen Streifzug durch das vergangene Jahrhundert Haidhausens.
Aus verschiedenen Veröffentlichungen liest Hermann Wilhelm, Museumsdirektor, Autor, Stadtpolitiker und Maler, Geschichten und Erlebtes. Hermann Wilhelm ist Autor der Bücher Jazz in München, Die Trambahn ist für jeden da, Brotzeit und Brennsuppn, Haidhausen und Die Ludwigsbrücke. Untermalt wird sein lebendiger Vortrag mit Einspielungen längst vergessener Münchner Musiker.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 14. Januar 2010 - 20 h

Mathias Nolte liest aus seinem Roman Louise im blauweiß gestreiften Leibchen - erschienen im Deuticke Verlag
Zum Buch
Charlotte Pacou, genannt Charlie, hat das ehemalige Büro eines Privatdetektivs in Berlin gemietet, ohne jede Absicht, sich in diesem Metier zu versuchen. Doch als es an der Tür klopft und plötzlich Daniel Baum vor ihr steht, nimmt sie, ohne genau zu wissen, warum, seinen Auftrag an, nach dem verschwundenen Gemälde "Louise im blauweiß gestreiften Leibchen" zu suchen. Jonas Jabal, der Maler, von dem dieses Porträt seiner Freundin Louise stammt, hat 1959 in Ost-Berlin in der DDR Selbstmord begangen, als junger Mann am Beginn einer vielversprechenden Karriere. Charlie begreift schnell, dass sie ihren Auftrag nur erfüllen kann, wenn sie versteht, was damals geschehen ist. War Louise, das schöne reiche Mädchen aus dem Westen, der Grund, wieso Jonas nicht mehr leben wollte? Eine Liebesgeschichte oder vielleicht auch zwei - traurig, heiter, herzzerreißend, verrückt und schön.

Pressestimmen
"Wann hat man schon einen deutschen Unterhaltungsroman in letzter Zeit gelesen, der leicht ist, aber nicht seicht, der Stil hat statt Pop-Allüre, dessen Figuren Grips haben? Es scheint so, als hätte Mathias Nolte ein seit den Tagen Vicky Baums fast vergessenes Genre im Alleingang wiederbelebt." Der Spiegel, 14.09.09

"Unterhaltsam, spannend und mit Sinn fürs klug Melodramatische.... Auf daß man diesen Roman bis zum Schluß nicht aus der Hand lege." Alexander Leopold, Der Tagesspiegel, 29.10.09

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Dienstag, 8. Dezember 2009 - 20 h

Der Bildhauer und Autor Serge Mangin stellt sein neues Buch Erwachen in Sparta vor.

Der römische Historiker Tacitus hielt in der Hohen Kaiserzeit seinen Landsleuten die Germanen vor Augen. An ihnen sollten die Römer ihre Dekadenz erkennen. Der international tätige französische Bildhauer und Wahlmünchener Serge Mangin, der die Großen unserer Zeit in Kultur, Wissenschaft und Politik, wie etwa Ernst Jünger, Luciano Pavarotti, Hans Küng, Helmut Kohl und Michail Gorbatschow studiert, porträtiert und interpretiert und zahlreiche, meist weibliche Idealplastiken auf dem Traumschiff „Deutschland“ geschaffen hat, konfrontiert uns in seinem Buch mit der alten Kultur von Sparta und dem dorischen Kreta. In seinem „Griechischen Tagebuch“ schreibt er von seinen Begegnungen mit dem Genius Loci des alten Hellas und jenen Menschen, die heute dort leben oder als Urlauber und Aussteiger ihre Träume verwirklichen wollen. Als Bildhauer, der es gewohnt ist, unter die Haut zu schauen, findet Mangin in seinem Turm auf Kreta – gleichermaßen Asylstätte eines Angewiderten, asketische Klause eines Stille und Erkenntnis suchenden Einsiedlers und hohe Warte eines Sehenden – die Kraft und die Konzentration, sich mit den brennendsten Niedergangsphänomenen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen: Infantilisierung, Amerikanisierung, spießiges 68er Gehabe, feministische Extremismem, staatliche Regelungswut und Machtgelüste, zunehmender Verlust der abendländischen Identität.

Serge Mangin
siedelte 1970 von Frankreich nach Deutschland über. Hier studierte er Bildhauerei, unter anderem bei Anton Rückel, der sich besonders durch Sakralkunst hervorgetan hat. Neben der Bildhauerei ist er als Aquarellist und Buchillustrator tätig. Der weibliche Akt und die mediterrane Landschaft sind seine bevorzugten Sujets. Internationales Renommee gewann er vor allem durch Porträts von Ernst Jünger, Hans Küng, Luciano Pavarotti, Helmut Kohl und Henry Miller sowie durch andere bekannte Skulpturen in Deutschland.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 26. November 2009 - 20 h

Gunna Wendt liest aus ihrem neuen Buch Die Bernadottes und die Romanoffs - Europäische Dynastien auf der Mainau.

Was für ein Stück europäischer Geschichte! Wie die Bernadottes und die Romanoffs, zwei der erfolgreichsten Dynastien unserer Zeit, auf der Mainau zusammenfanden. Gunna Wendt gibt Einblick in ein spannendes, weitgehend unbekanntes Kapitel des europäischen Hochadels mit mehr als 100 Jahren Macht, Kunst und Kultur und mit Schauplätzen, die jeden Filmregisseur vor Neid erblassen lassen: Russland, Schweden, Biarritz, Paris, Hollywood und einem volksnahenHappy End auf Europas schönster Blumen-Insel, der Mainau im Bodensee. Eine Hof-Geschichte mit allem, was dazu gehört: Kluge Politik, königliche Macht, Bohème, bezaubernde Schönheit, Revolutionäres, Aristokratisches, Idealistisches und Verrücktes. Die Hauptakteure sind das schwedische Königshaus und die letzten Zaren Russlands, aber auch zahlreiche Künstler, Film-Schauspieler, Financiers, Abenteurer und jede Menge Promis, von Coco Chanel bis Thor Heyerdahl. Die grosse Biographie zur Geschichte der Familie Bernadotte auf der Insel Mainau, die mit jährlich anderthalb Millionen Besuchern eine der erfolgreichsten Tourismus-Destinationen Europas ist.

Gunna Wendt, geboren 1953, lebt als freie Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin in München. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Essays und Biographien u.a. über Maria Callas, Helmut Qualtinger, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker, Liesl Karstadt und Franziska zu Reventlow und Gräfin Sonja Bernadotte.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 17. November 2009 - 20 h

Der Kulturhistoriker und Autor Joachim Nagel hält einen Bildvortrag über Carl Spitzweg.

Sachkundig und unterhaltsam schickt Nagel seine Zuhörer auf eine abwechslungsreiche Reise in Spitzwegs heiteren Kosmos: Man lernt seine Familie und Freunde kennen, betrachtet das Münchner Leben im Biedermeier und begleitet den Maler auf Streifzügen durch seine bayerische Heimat und Europa. Dabei wird mancher „glückliche Winkel“ neu ausgeleuchtet – etwa Spitzweg als gewissenhafter Pharmazeut, meisterhafter Landschaftsmaler, humorvoller Gelegenheitsdichter oder genießerischer Zigarrenliebhaber.

„Nehmen wir an, Sie wären durch Magie anderthalb Jahrhunderte zurückversetzt, auf den sonntäglichen Münchner Marienplatz. Dort würde Ihnen, inmitten der bunten Schar müßiger Passanten, ein dezent gekleideter Herr mittleren Alters auffallen: Trotz seines bereits gelichteten Haupthaars bahnt er sich mit jugendlichem Elan seinen Weg, einen Malkasten unter dem Arm …“
Leseprobe aus dem Buch Carl Spitzweg - Besuche im glücklichen Winkel (Belser Verlag)

* Ein genüsslicher Spaziergang durch Spitzwegs heiteren Kosmos
* Neue, überraschende Einblicke in seine „glücklichen Winkel“
* Humorvoll und lebendig – als hätte der Maler selbst erzählt
* Eine liebevolle Hommage an Carl Spitzweg

Joachim Nagel, Münchner Kulturhistoriker und Experte für die deutsche Geisteslandschaft des 19. Jahrhunderts, hat sich als Autor vielfach mit berühmten Künstlerpersönlichkeiten – darunter Goethe und Klimt – befasst. Zentrales Anliegen ist ihm hierbei die Frage nach der Wechselwirkung von Lebenswelt und Kreativität.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Montag, 9. November 2009 - 20 h

Andrej Kurkow liest aus seinem neuen Roman Der Milchmann in der Nacht - Lesung in Russisch und Deutsch (mit Klaviermusik, und natürlich: Vodka!)

›Der Milchmann in der Nacht‹ ist dreifache Liebesgeschichte, schwarze Komödie, Krimi und politische Satire zugleich – ein Roman mit so vielen Pointen, Wendungen und Geschichten wie Sterne in der Milchstraße.

»Für jemanden, der nach makabren, aber liebevollen Einsichten in die undurchsichtige Welt der postsowjetischen Politik sucht, sind Andrej Kurkows Romane der denkbar beste Ausgangspunkt.« International Herald Tribune

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 10 Euro. Der Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 5. November 2009 - 20 h

Michael Graeter stellt sein aktuelles Buch Extrablatt vor.

Er ist Deutschlands bekanntester Gesellschaftsreporter. Sein Berufsbild diente als Vorbild für die Kult-Fernsehserie „Kir Royal”, die er mit Helmut Dietl entwickelte. Als Auslandskorrespondent in Paris, u. a. für die „ZDF-Drehscheibe”, schnuppert er den Duft der großen weiten Welt, ehe er 1970 mit seiner „Leute”-Kolumne beginnt. 14 Jahre schreibt er täglich über Personen und Persönchen, ist der erste bei geheimen Scheidungen und spektakulären Hochzeiten, er berichtete als erster Deutscher vor Ort über die „Oscars” in Los Angeles.
Offen, ehrlich, aber immer mit Respekt vor seinem Gegenüber erzählt Graeter aus seinem turbulenten Privatleben, von Begegnungen mit Prominenten und wie sie sein eigenes Leben veränderten.

Pressestimmen

„Deutschlands wohl berühmtester Klatschreporter.”

NDR

„Graeters Stories waren oft fast satirische Essays; das inspirierte die Fernsehmacher zur ARD-Serie. Der unermüdliche Beobachter von Bällen, Galas und sonstigem Zeitvertreib der besseren Kreise war noch für Bunte und Bild aktiv; legendär war sein Café Extrablatt an der Münchner Leopoldstraße (...) Dafür ist Michael Graeter bekannt: Klatsch und Tratsch, stets garniert mit eigenen Erfahrungen vom roten Teppich, von After-Show-Partys und Promi-Treffs. Graeter ist selbst ein Promi – er ist das lebende Abbild des Baby Schimmerlos in der legendären TV-Serie Kir Royal.”
Süddeutsche Zeitung

„Michael Graeter, der Chronist einer glitzernden Prominentenwelt, rekapituliert in seinen Memoiren die Geheimnisse der Hasenjagd.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 29. Oktober 2009 - 20 h

Die Altorientalisin Astrid Nunn stellt das von ihr herausgegebene Buch Mauern als Grenzen vor.

Die Begegnung mit dem Anderen war zu allen Zeiten zwiespältig: Völker können in einen Dialog treten, einen Krieg beginnen oder sich hinter einer Mauer verschanzen. 2009 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 20. Mal:

Anlass für einen Streifzug durch die Geschichte der Mauergrenzen – von den frühesten Hochkulturen bis heute. Zu welchem Zweck wurden lange Überlandmauern errichtet? Was sollten sie bewirken und was wurde mit ihnen tatsächlich erreicht? Internationale Experten der Archäologie, Kultur- und Zeitgeschichte berichten in diesem Band: Von der Mauer im Zweistromland des 3. Jahrtausends v. Chr. über den Hadrianswall und die »Große Mauer« in China geht die Reise bis an den Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko und die Mauer zwischen Israel und Palästina.

Kenntnisreich und nie langatmig geschrieben, geben die Autoren einen informativen Überblick über Funktion und Verwendungszweck von Grenzwällen. […] Wer hinter die Mauern schauen will, dem sei dieser lehrreiche und optisch sehr ansprechende Bildband empfohlen.
epoc

Astrid Nunn lehrt und forscht an den Universitäten München und Würzburg. Sie ist Gastprofessorin an der Universität Göttingen.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 22. Oktober 2009 - 20 h

Alfons Schweiggert liest aus seinem Buch Edgar Allan Poe und Ludwig II. - Anatomie einer Geistesfreundschaft

Für ein nur einstündiges Gespräch mit dem amerikanischen Kultautor Edgar Allan Poe, ein Mythos schon zu Lebzeiten, wollte der legendäre König Ludwig II. von Bayern seinen Thron geben. Was war der Grund dafür? Der durch viele Sachbücher bekannte Schriftsteller Alfons Schweiggert deckt zum 200. Geburtstags des berühmten amerikanischen Autors erstmals die mystische Geistes- und Seelenverwandtschaft zwischen Ludwig II. und E. A. Poe und die erstaunlichen Parallelen in Leben und Werk der beiden widersprüchlichen, unsteten und zerrissenen Persönlichkeiten auf.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Montag, 19. bis Donnerstag, 22. Oktober - 2009

DAS LEBEN IST JETZT - neue Literatur und Filme aus China.

Unabhängig von der Frankfurter Buchmesse präsentiert Das Leben ist jetzt chinesische Autoren, die Garanten für anspruchsvolle Spannung und lebendige Kontroversen sind. Es lesen Guo Xiaolu, Li Dawei, Li Er und Luo Lingyuan. Gezeigt werden Filme von derder diesjährigen Preisträgerin der Filmfestspiele in Locarno
Guo Xiaolu und Zhu Wen.

Veranstalter: Johan de Blank, Frank Meinshausen, Velimir Milenkovic und Anne Rademacher
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Muffatwerk, der Buchhandlung Lentner, der InitiativGruppe e.V., dem Goethe-Institut und den Verlagen A1, dtv, Klett-Cotta und Knaus.

Programm:
Montag, 19. Oktober 2009 – Ampere (Muffatwerk); Einlass 19.30 h, Beginn 20 h; Eintritt € 8,- (ermäßigt € 6,-)
Li Er im Gespräch mit Guo Xiaolu (es werden die jeweils neuen Romane der beiden Autoren vorgestellt)
Im Anschluss werden Ausschnitte aus dem aktuellen Dokumentarfilm "Once upon a time proletarian" von Guo Xiaolu (www.guoxiaolu.com), der diesjährigen Preisträgerin der Filmfestspiele in Locarno, gezeigt.

Dienstag, 20. Oktober 2009 – Muffatwerk; Einlass 19.30 h, Beginn 20 h; Eintritt € 8,- (ermäßigt € 6,-)
Die Autoren Li Dawei (mit der Übersetzerin Anne Rademacher) und Luo Lingyuan lesen aus ihren neuen Romanen.

Mittwoch, 21.10.2009 – InitiativGruppe e.V. in der Karlstraße 50 (www.initiativgruppe.de); Einlass 19.30 h, Beginn 20 h; Eintritt € 5,- (ermäßigt € 3,-)
Vorstellung der soeben erschienenen Anthologie Neue Träume aus der Roten Kammer – Moderne chinesische Erzählungen (dtv) mit den Übersetzern und Herausgebern Frank Meinshausen und Anne Rademacher. Im Anschluss ein gemeinsames Gespräch mit Li Dawei und Luo Lingyuan

Donnerstag, 22.10.2009 – Maxim Kino in der Landshuter Allee 33 (www.maxim-kino.de); Einlass 19.30 h, Beginn 20 h; Eintritt € 6,-
Vorstellung des neuen Erzählbandes von Zhu Wen I love Dollars (A1 Verlag) mit dem Übersetzer Frank Meinshausen.
Im Anschluss wird der Film South of the Clouds (100 min.) von Zhu Wen gezeigt.

Mehr Informationen finden Sie unter www.daslebenistjetzt.de
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Li Wei - Freedegree over 29th Story, 2003

Mittwoch, 7. Oktober 2009 - 20 h

Der in Australien geborene Autor Anthony McCarten liest aus seinem neuen Roman Hand aufs Herz

Aus dem Inhalt
Brauchen Sie ein neues Auto? Oder vielleicht gar ein neues Leben? Hier ist Ihre Chance: ein Ausdauerwettbewerb, bei dem ein glänzendes neues Auto zu gewinnen ist. Doch für zwei der vierzig Wettbewerbsteilnehmer in Anthony McCartens neuem Roman geht es nicht ums Gewinnen, sondern ums nackte Überleben. Was anfängt wie ein Kampf jeder gegen jeden, wird zu der Geschichte eines ungewöhnlichen Miteinanders.

Gelesen bzw. erzählt wird in Englisch, die Moderation übernimmt Bartholomäus Sailer.

Die Lesung wird freundlicherweise von der Stadt München unterstützt.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 8 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 7. Oktober 2009 - 20 h

Der Autor Dieter Richter stellt seine neue Kulturgeschichte des Südens vor.

»Dieter Richter spürt bekannte und unbekannte Quellen auf, sodass eine vielstimmige Vergangenheit von selbst zu sprechen beginnt.« Heinz Schlaffer, Süddeutsche Zeitung

Vom Süden in der antiken Welt zur Capri-Sonne der 1950er Jahre, von der Entdeckung der Südseeinsel Tahiti bis zur heutigen Sehnsucht nach Strand, Palmen und blauem Meer: Der Süden leuchtet! Dorthin zeigt die Kompassnadel des Glücks.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Freitag, 18. September 2009 - 15 bis 16.30 h

Einladung zur Buchpräsentation mit Michael Müller, Kai Niebert, Hubert Weinzierl und Axel Berg.

Wir möchten Sie herzlich einladen zur Buchpräsentation von „Epochenwechsel. Plädoyer für einen grünen New Deal“. Mit den Autoren Michael Müller (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit/MdB) und Kai Niebert (Leibniz Universität Hannover) diskutieren Hubert Weinzierl (Präsident des Deutschen Naturschutzrings DNR) und Dr. Axel Berg (Stellv. energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion/MdB). Das Buch „Epochenwechsel“, von Michael Müller und Kai Niebert erscheint am 7. September im oekom verlag.

Michael Müller und Kai Niebert analysieren die drängenden Krisen unserer Zeit – von der Finanz- und Wirtschaftskrise bis hin zur Klima- und Rohstoffkrise. Trotz bedrückender Erkenntnisse macht das Ergebnis Mut: Ein »Window of opportunity« tut sich auf für die Gestaltung der Zukunft. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer Effizienzrevolution und im konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Autoren entwerfen eine glaubwürdige Alternative für die Zukunft und liefern mit alltagsnahen Beispielen konkrete Handlungsanleitungen, wie jeder Einzelne zu diesem grünen New Deal beitragen kann.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt ist frei.
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Freitag, 18. September 2009 - 20 h

Gerhard Salz liest aus Oskar Maria Grafs Buch Das Leben meiner Mutter und trägt Biografisches vor.

Zum Buch
Aus der Lebensbeschreibung einer einfachen Frau aus dem Volke, wie es die Mutter Oskar Maria Grafs war, erwächst eine Chronik bäuerlich-dörflichen Daseins und der politischen Ereignisse der Zeit. Viel geschieht in der zweiten Hälfte des letzten und dem ersten Drittel unseres Jahrhunderts – selbst in dem kleinen Ort am Starnberger See, wo Ludwig II. durch seine Anwesenheit immer mehr Städter anzieht –, doch an Resl, der »Bäckin«, wie die Bauerstochter nach ihrer Heirat mit dem angehenden Lieferanten für Backwaren, Max Graf genannt wird, geht alles spurlos vorüber. Sie kennt nur Arbeit, Aufopferung für die Familie und Unterwerfung – eine Rolle, die ihresgleichen seit Jahrhunderten spielt.

»Die tiefe – aber nicht unkritische – Liebe Grafs zu seiner Mutter ist überall spürbar, doch ist das Buch mehr als ein Ausdruck privaten Dankes. Es ist die Chronik einer sozialen Entwicklung allgemeiner Art. Überall, wo Maschinenkraft, Elektrizität und Fremdenverkehr in jahrhundertalte ländliche Strukturen einbrachen, hat es Frauen wie die ›Bäckin‹ gegeben, die misstrauisch blieben und am althergebrachten festhielten, auch wenn das für sie nur Mühsal und Plage bedeutete.«
Kieler Nachrichten

Oskar Maria Graf, geboren am 21. Juli 1894 in Berg am Starnberger See, erlernte im Elternhaus das Bäckerhandwerk, ehe er nach München ging, um Schriftsteller zu werden. Er gehörte zu den Kämpfern der Revolution von 1918. Später arbeitete er als Dramaturg für die Münchener Arbeiterbühne. Als engagierter Antifaschist ging er 1933 ins Exil. Über Wien und Prag gelangte er 1938 nach New York, wo er am 29. Juni 1967 starb. Graf gehört zu den beliebtesten und mutigsten Autoren der zwanziger Jahre und des deutschen Exils.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Der Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Dienstag, 7. Juli 2009 - 20 h

Die Lyrikerin Karin Müller-Römer liest aus ihrem Werk.

was bleibt
wenn Worte
und Blätter
fallen?

Müller-Römers philosophisch fragende Gedichte erzeugen in ihrer sprachlich gekonnt vorgebrachten Ausformung einen unwiderstehlichen Sog.

Karin Müller-Römer wurde 1941 in Berlin geboren. Nach dem Studium der Pädagogik war sie 17 Jahre als Lehrerin tätig. Seit 1987 arbeitet sie nach Abschluss eines weiteren Studiums als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis in München.

Bis jetzt erschienen im Karin Fischer Verlag: 1991 "Ich frag die Krähen", 1997 "Grüne Wasser im Blick", 2002 "Am Ende der Sprache", 2006 "Eine Stimme rief mich im Schnee" und 2009 "Gleiten von Nacht zu Nacht".

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 18. Juni 2009 - 20 h

Eine Hommage zum 80. Geburtstag von Jürgen Habermas mit und von Dr. Franz Klug und Gunna Wendt.

Mit Kant wird das Zeitalter der Moderne eröffnet. Sobald das metaphysische Siegel auf die Korrespondenz zwischen Sprache und Welt zerbricht, wir die Repräsentationsfunktion der Sprache selbst zum Problem: das vorstellende Subjekt muß sich zum Objekt machen, um sich über den problematischen Vorgang der Repräsentation selbst Klarheit zu verschaffen. Der Begriff der Selbstreflexion geht in Führung, und die Beziehung des vorstellenden Subjekts zu sich selber wird zum einzigen Fundament letzter Gewissheiten.
(Aus: Jürgen Habermas, Der philosophische Diskurs der Moderne)

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Wolfgang Huke - creative commons

Donnerstag, 28. Mai 2009 - 20 h

Der Schauspieler Ulrich Beseler liest aus Ödön von Horváths "Kasimir und Karoline" - mit Originaltönen vom Münchner Oktoberfest
Motto: Und die Liebe höret nimmer auf.

Das Paar Kasimir und Karoline ist ebenso in der Krise wie die Welt um sie her.
Die wirtschaftlichen Aussichten sind trüb, die politischen finster, das Wiesnbier ein Katalysator für allen Unmut im Kleinen und Großen.

Wir stellen Ihnen an diesem Abend das soeben im Niesen Verlag erschienene Hörbuch "Kasimir und Karoline" vor. Hörproben und weitere Informationen finden Sie hier.

Ulrich Beseler
, geboren 1948 in Preetz/Holst. Jurastudium Universität Köln. Schauspielstudium Folkwanghochschule Essen. Engagements: Ruhrfestspiele Recklinghausen Stadt-, Staats- und Landestheater Bielefeld, Essen, Nürnberg, Castrop-Rauxel, Karlsruhe, Düsseldorf, Basel, Luxemburg, Köln; Freies Theater: OD-Theater Basel; Eigenproduktionen. Seit 2002 am Bayerischen Staatsschauspiel in München.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 26. Mai 2009 - 20 h

Die Buchhandlung Lentner und der Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2009 – CHINA
präsentieren

Gegenwartsliteratur aus China
QIN Wenjun und GUO Xuebo lesen am
Dienstag, 26. Mai 2009, von 20.00 bis 21.30 Uhr

Alle China- und Literaturbegeisterte sind herzlich eingeladen, an diesem Abend in die literarische Welt Chinas einzutauchen. Durchstreifen Sie mit den faszinierenden Figuren der Autorin für Kinder-, Jugend- und Campusromane, QIN Wenjun, die von Träumen, Konflikten und ersten Liebeserfahrungen geprägte Welt der Jugendlichen und Studenten in China. Und nähern Sie sich mit GUO Xuebo der chinesischen Wildnis und dem ambivalenten Spannungsfeld aus Distanz und Nähe des Menschen zur Natur. Die Veranstaltung ist zweisprachig: chinesisch und deutsch. Der Eintritt ist frei.

GUO Xuebo
, der mongolischen Volksgruppe zugehörig, lebt in Peking und hat mehr als hundert Kurzgeschichten verfasst. Die Werke des Autors, der auch Umweltaktivist ist, wurden ins Deutsche, Französische, Japanische und Englische übersetzt. Seine Erzählung „Die Muttermilch“ erschien in dem Erzählband „Das irdische Dasein“ zum Deutsche Welle Literaturpreis China 2001. Sie handelt von der landschaftlichen Wildnis Chinas und erzählt von der ortsbedingten und psychischen Nähe zwischen Menschen und wilden Tieren. GUO ist Mitglied des Chinesischen Schriftstellerverbandes und Vizedirektor der Akademie für Umweltliteratur Chinas. Zu diesem Genre der Umweltliteratur gehört seine ins Englische und Französische übersetzte Geschichte „Sandfuchs”.

QIN Wenjun, in Shanghai geboren, gilt als Repräsentantin des chinesischen Jugendromans. Chinesische Kritiker heben insbesondere ihre Campusromane hervor, die landesweit zu den besten Werken der 90er Jahre gezählt werden. Ihr Kinderbuch Ein Junge namens Jia Li (Originaltitel: Nansheng Jia Li) gilt als Kinderbuchklassiker in China. Ihre Romane wurden ins Japanische, Englische und Deutsche übersetzt. Mehrere ihrer Kinder- und Jugendbücher wurden mit wichtigen Buchpreisen in diesem Genre ausgezeichnet.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt ist frei.
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Mittwoch, 20. Mai 2009 - 20 h

Misha Waiman liest aus seinem neuen Buch "17 Vorurteile, die wir Deutschen gegen Amerika und die Amerikaner haben, und die so nicht ganz stimmen können"

Mit Witz, Charme und philosophischem Biss deckt Misha Waiman die Ungereimtheiten und Paradoxien der Hassliebe der Deutschen zu Amerika und den Amerikanern auf

"... großartig, witzig, polemisch, ironisch, scharfsinnig ... [ein] Treffer ..."
(Dr. Andrea Wörle, Deutscher Taschenbuch Verlag)

"... ich zweifle ... nicht daran, dass es genügend Menschen gibt, die gut daran täten, dieses Buch zu lesen ... "
(Dr. Siv Bublitz, Ullstein Buchverlage)

"... frech, unvoreingenommen, tiefgründig ... "
(Dr. Rafael Seligman, Die Welt)

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Der Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 7. Mai 2009 - 20 h

Dieter Strauss liest aus Diesseits von Goethe - Deutsche Kuluturbotschafter im Aus- und Inland

Klischees und Differenzierung, Strategien des Erinnerns und des Vergessens, erzwungene Flucht und der Wunsch nach Migration, Öffnung und Abschottung: das sind die Gegensätze, auf die Dieter Strauss in seinem bewegten Leben als deutscher Kulturbotschafter in sieben Ländern auf vier Kontinenten immer wieder stößt. Wie diese Widersprüche mit Hilfe von Theater, Literatur, Film, bildender Kunst oder Musik verdeutlicht, verarbeitet und manchmal auch versöhnt werden können, davon handelt „Diesseits von Goethe“. Denn es standen dem engagierten Leiter verschiedener Goethe-Institute und ehemaligen stellvertretenden Generalsekretär selten die Ikonen der Hochkultur, sondern öfter ganz diesseitig orientierte Künstler bei, die mit ihrer interkulturellen Arbeit nicht nur der Gesellschaft des Gastlandes, sondern auch der eigenen den Spiegel vorhielten.

Authentisch und packend erzählt Dieter Strauss von mehr als drei Jahrzehnten Arbeit im Dienste des Goethe-Instituts, das im Spannungsfeld von Politik und Kultur, von Polarisierung und Globalisierung steht und das von Willy Brandt einst als „dritte Säule der Außenpolitik“ bezeichnet wurde.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 28. April 2009 - 20 h

"JAZZ IN MÜNCHEN" - Die Autoren stellen diese einzigartige Geschichte der Münchner Jazzszene vor.

LIVE dabei: Jazzpianist Joe Kienemann!

Das Buch bietet einen faszinierenden Abriss der Jazzgeschichte Münchens. Extra: dem Buch liegt die CD "Swinging Jazz in Schwabing" bei , eine LIVE-Aufnahme aus dem Domicile von 1982. Es lebe der Jazz!!!

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 8 Euro. Der Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 16. April 2009 - 20 h

verwünscht – verwunschen
Erzählungen zwischen Emotion und Phantasie
Eine Anthologie der GEDOK

In der GEDOK, die 1926 von Ida Dehmel in Hamburg gegründet wurde, sind bundesweit und in Teilen Österreichs über 4000 Künstlerinnen und Kunstförderer organisiert. Die Gedok unterstützt mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und Veröffentlichungen die Arbeit von Künstlerinnen aller Sparten; als Förderer sind auch Männer willkommen.

Elf Münchner Autorinnen, Mitglieder der Gedok, haben kürzlich ihre zweite Anthologie herausgebracht. Seit Jahren entstehen in Zusammenarbeit mit Bildenden Künstlerinnen und Musikerinnen Werke, die ihren besonderen Reiz aus der Nähe der verschiedenen Kunstgattungen beziehen. Während das 1. Buch durch die Ausstellung „Sommerfrische“ angeregt wurde, lag die Initiative zum aktuellen Band „verwünscht – verwunschen“ bei den Autorinnen, die auf vielfältige Weise mit dem Thema umgegangen sind.

Hören Sie Marianne Hofmann, Alma Larsen, Katharina Ponnier und Gunna Wendt, und lassen Sie sich überraschen von den Abgründen, die hinter den Fassaden scheinbar alltäglicher Ereignisse und ihrer Protagonisten lauern.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Freitag, 3. April 2009 - 20 h

*** Wegen großer Nachfrage wird die Lesung nun wiederholt. ***

Aus ganz persönlicher Sicht schildert die Ethnologin Verena von Funcke die unbekannte Welt der Aborigine-Frauen.

Schamanen werden verehrt und gefürchtet als letzte Instanz vor den Ahnen. Ihre Zeremonien beschwören die mystische Einheit von Mensch und Natur. Die Ethnologin Verena von Funcke hat Aborigine-Frauen im „roten Herzen” Australiens besucht, durfte an geheimen Ritualen teilhaben und wurde als Tochter der Traumzeit initiiert. Sie beschreibt eindringlich die tiefe Spiritualität, schildert dabei humorvoll auch ihre eigenen Erfahrungen und bezieht politisch Stellung zur Lage der Aborigines heute.

Klappentext
„Wir nehmen dich bei uns auf, in unseren Stamm, mit deinem Dreaming, als unsere Schwester, als Tochter der Traumzeit, denn du brauchst Unterstützung und Schutz.” Zur Frau zu werden, als Frau erwachsen zu werden, bedeutet bei den Aborigines nicht einfach nur das Erreichen eines biologischen Alters. ... mehrEine Frau muss Erfahrungen sammeln - sowohl sozialer als auch spiritueller Natur.

Verena von Funcke, die sich schon sehr früh in ihrem Leben fast magisch von Australien angezogen fühlte, nähert sich den Aborigine-Frauen und dem Land zunächst wissenschaftlich als Ethnologin an. Sie verliebt sich in einen Aborigine-Mann, durch den ihr der Zugang in eine faszinierende Welt ermöglichst wird. Ethnologen waren zumeist Männer und da es bei den Aborigines eine strenge Trennung gibt zwischen der Welt der Männer und dem „women's law”, blieb die Welt der Frauen geheim.

Verena von Funcke dringt immer tiefer ein in die fremdartige Kultur und Spiritualität, die ihr gleichsam vertraut erscheinen. Sie wird von den Frauen initiiert, als Wanderin zwischen den Welten, als Vermittlerin zwischen den Kulturen. Und sie kehrt zurück nach Europa, um in ihrer eigenen, europäischen Welt zu leben und sich auch dort als Frau mit Selbstbewusstsein und Selbstverständnis zu definieren.
reduzieren

Pressestimmen
"Ein bemerkenswertes Buch, das mit seiner offenen Spiritualität neue Perspektiven auf Down Under eröffnet." Berliner Morgenpost

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 19. und Samstag, 21. März 2009

Donnerstag, 19. März 2009 - 20 h Uni Hörsaal M018 (Erdgeschoß)

*** Achtung: Der Veranstaltungsort wurde auf Grund der großen Nachfrage in die Universität verlegt. ***

Die Zeitzeugin Frau Dr. h.c. Anneliese Knoop-Graf (*1921) stellt mit Schülerinnen des Willi Graf Gymnasiums die soeben erschienene erste deutsche Biografie über ihren Bruder vor.

Zum Buch
Peter Goergen: Willi Graf - Ein Weg in den Widerstand

Dargestellt wird der Lebensweg von Willi Graf (1918-1943), der sich in seiner Jugend in Saarbrücken einer von den Nazis verbotenen katholischen Jungengruppe anschließt und während seiner gesamten Schulzeit den Eintritt in die Hitlerjugend verweigert. Als Medizinstudent kommt er nach München, wo er – nach einem Einsatz als Sanitätsgefreiter der Wehrmacht im Russlandfeldzug – schließlich Mitglied der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ wird. Zusammen mit den Geschwistern Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst und Professor Kurt Huber ist er an der Herstellung und Verbreitung von Flugblättern gegen das Nazi-Regime und der Anbringung von Wandparolen in München beteiligt. Am 18. Februar 1943, also am selben Tag wie die Geschwister Scholl, wird er zusammen mit seiner Schwester Anneliese, mit der er eine Wohnung in der Mandlstraße teilt, dort von der Gestapo verhaftet. Nach siebenmonatiger Haft im Gefängnis München-Stadelheim wird Willi Graf am 12. Oktober 1943 durch das Fallbeil hingerichtet.

Anneliese Knoop-Graf hat den letzten Wunsch ihres Bruders an sie, „Weitertragen, was wir begonnen haben“, zu ihrer großen Lebensaufgabe gemacht, der sie bis heute unermüdlich nachkommt. Ohne ihre Beiträge hätte die Biografie nicht in dieser Weise entstehen können.

Die Veranstaltung findet an der Ludwig Maximilians Universität im Hörsaal M 018 (Erdgeschoß) Eingang Geschwister Scholl Platz 1) statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Für SchülerInnen ist er frei.

Die Buchvorstellung kommt auf Initiative des Elternbeirats und der Schülermitverantwortung des Städt. Willi-Graf-Gymnasiums München zustande, wird veranstaltet von der Buchhandlung Lentner und unterstützt vom Kulturreferat der Stadt München.

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Samstag, 21. März 2009 - 18 Uhr

17 Uhr - Signierstunde mit Frau Dr. h.c. Anneliese Knoop-Graf
18 Uhr - Vorstellung der Willi Graf Biographie durch den Autor Dr. Peter Goergen

Die Veranstaltung am Samstag, 21.3.09 findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Für den Vortrag von Dr. Peter Goergen am Samstag bitten wir um Reservierungen unter (089) 22 79 67.
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Donnerstag, 12. März 2009 - 19.30 h

„Rio de Janeiro, den 23. Februar
Heute ist Faschingsdienstag. Der Karneval wird hier auf eine höchst sonderbare Art gefeiert...“

Die Zeilen wurden nicht etwa dem Reiseblog eines Brasilienreisenden aus dem Internet entnommen, sie stammen aus einem Manuskript, das vor genau 180 Jahren verfasst und jetzt erstmalig veröffentlicht wurde. „Das Reisetagebuch des Grafen Friedrich von Spreti – Brasilianische Kaiserhochzeit 1829.

Friedrich Graf von Spreti (1797-1869) begleitete 1829 die Stiefenkelin Napoleons I. und Nichte des Königs Ludwig I. von Bayern, Prinzessin Amélie von Leuchtenberg, auf ihrer Brautfahrt nach Brasilien. Dort wurde er Zeuge der Hochzeit Amélies mit dem brasilianischen Kaiser Dom Pedro I. und konnte den Alltag von Rio de Janeiro, der schillernden Hauptstadt des tropischen Kaiserreiches beobachten.

Über die lange Reise und den fast einjährigen Aufenthalt in Brasilien hinterließ uns Friedrich von Spreti ein spannendes Reisejournal – anregender als jedes aktuelle Reisemagazin über Brasilien und ein Bericht, der uns mitnimmt in die Welt des 19. Jahrhunderts!

Graf Spreti lässt uns am Abenteuer der Überfahrt in die Neue Welt mit dem Segelschiff vor fast 200 Jahren teilnehmen. Endlich am Ziel im „Wunderland Amerika“angelangt, empfindet er die atemberaubende Schönheit der brasilianischen Natur, aber auch die Fremdheit des Landes. Überall in Brasilien stößt er auf Spuren des damals ausgedehnten Sklavenhandels. Der aufmerksame Beobachter der brasilianischen Gesellschaft hält auch Gerichte des Landes und deren Zubereitung fest und beschreibt die Herstellung vom Zuckerrohrschnaps (Hauptzutat für Caipirinha), daneben treten Berichte unterhaltsamer Ereignisse wie das Lynchen des Judas in der Verkleidung eines ungeliebten Politikers, während der Passionszeit.

Schilderungen des wilden Carnevals von Rio fehlen zwar nicht, dieser hat aber wenig Ähnlichkeit mit dem Fest, das die Stadt Rio später weltberühmt machen wird, denn Friedrich von Spreti schildert ein Fest, bei dem man sich rauschende Wasserschlachten mit flüssigkeitsgefüllten Wachsfrüchten liefert.

So bewegt unruhig wie die Verhältnisse, die die Reisegesellschaft auf hoher See erlebt, sind auch die politischen Umstände der Zeit, die das Reisejournal umspannt - zwischen Napoleonischer Machtfülle und Restauration.

Das Reisetagebuch des Grafen Friedrich von Spreti
Hrsg: Heinrich Graf von Spreti
und Suzane Freifrau von Seckendorff
365 Seiten, 141 Abbildungen, 2008, Euro 39
ISBN 978-3-00-024453-7
Gefördert von der Karl Graf Spreti Stiftung

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 12. März 2009 - 20 h

Alfons Schweiggert erzählt über seine Beziehung zu Thomas Bemhard, über die Entstehung seiner Illustrationen zu "Viktor Halbnarr" und von der grotesken, bernhardesken Odyssee seiner Bilder.

Der "Skandalautor" Thomas Bemhard hat nur eine Kindergeschichte verfasst - Viktor Halbnarr. Ein Wintermärchen" - die es allerdings in sich hat. Der Münchner Schriftsteller und Illustrator Alfons Schweiggert hat sie kongenial illustriert.

Der Suhrkamp Verlag erteilte die Druckgenehmigung von Berhards Text in Verbingung mit den Illustrationen von Alfons Schweiggert:
"Ihre Illustrationen haben uns ausgesprochen gut gefallen. Sie passen perfekt zu Bemhards Geschichte, interpretieren sie und lassen trotzdem Raum, dass sich die Phantasie des Lesers entfalten kann."

Das Buch ist in einer besonders schönen Ausgabe erschienen und landete prompt auf der "Empfehlungsliste deutschsprachiger Qualitätskinderbücher".

Die Lesung wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 17. Februar 2009 - 20 h

Selma Urfer liest aus Peter Pan in Kensington Gardens.

Als Peter Pan 1902 die Welt der Literatur betritt, hat er weder ein grünes Hütchen
auf, noch lebt er in Neverland. Der Ur-Peter-Pan ist ein Phantasiegeschöpf, das im
Alter von sieben Tagen vom Haus seiner Mutter zurück zur Vogelinsel fliegt, wo die
kleinen Kinder herkommen. Er ist ein "Zwischendrinding", kann Menschen und
Tiere verstehen und lebt im Reich von Queen Mab, die schließilich schon seit
Shakespeare für die Träume der Menschen zuständig ist. Ihr Palast steht in
Kensington Gardens, wo Peter Pan gleich nach Torschluss, wenn die Londoner
Spaziergänger abends den Park verlassen, für die tanzwütigen Elfen auf seiner Flöte
zum Ball aufspielt. Sein Lied verzaubert nicht nur die Bäume, die mitten im Winter
blühen, sondern auch die Leser seiner Geschichten.

Selma Urfer hat den Ur-Peter-Pan von James M. Barrie (1860-1937) erstmals ins
Deutsche übersetzt und liest aus ihrem zweisprachigen Buch vor.

Die Lesung wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 29. Januar 2009 - 17 bis 19 h

Wir laden Sie recht herzlich zur Wii love arts Buchpräsentation ein.

Am 29. Januar 2009 von 17 bis 19 Uhr in der Buchhandlung Lentner, Marienplatz 8 in München. Zur Präsentation werden die Künstler Florian Brugger, Johannes König und Daniel Sommer anwesend sein.

Wii love arts - For those who love to play!

Nintendos Spielkonsole Wii ist revolutionär: Die Bewegungen des Spielers sind durch Einsatz eines neuartigen Controllers mit denen der Bildschirm-Charaktere synchronisiert. Mit anderen Worten: Kein Spielen mehr im Sitzen! Diese neue Bewegung erhält im vorliegenden Buch nun auch ein künstlerisches Forum. 18 Künstler, darunter Grafiker, Webdesigner, Fotografen, ein Modedesigner, ein Choreograph und ein Street Artist, wurden um ihre Beiträge gebeten und erhielten nur eine Richtlinie: Spiel Wii und lass Dich inspirieren. Die so entstandenen Werke lassen sich in die drei Kategorien »Sport«, »Bewegung« und »Design« einordnen.
Das Buch ist aufwändig gestaltet und ausgestattet: Das Vorsatzpapier ist in fünf Farben erhältlich. Jedes Exemplar enthält eine individuelle Farbseite, die aus dem Action Painting-Projekt A tribute to Jackson Pollock stammt und so jedes Buch zum Unikat macht.
Im Zentrum des Buches präsentiert sich das digitale Kunstwerk house of wii auf Klapptafeln. Und last, but not least, dient ein Original-Controller-Band als Buchzeichen. Mehr zu dem Projekt wWii love arts finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt ist frei.
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26. und 27. Januar 2009

Gottfried Benns Lyrik trifft elektronische Musik
Wir präsentieren zusammen mit assambleART die Hörbuch-CD "Benn Now - Morgue and More".

Das Hörbuchprojekt Benn Now stellt die Gedichte Gottfried Benns und deren Sprecher in den Vordergrund. Die Texte wurden ohne Musik und Rhythmus aufgenommen - in der Stimmung, die die jeweiligen Sprecher als angemessen empfanden. Bei der Vertonung entstand ein Score, der die Atmosphären und Aussagen der Gedichte aufgreift und mitträgt - ganz ähnlich der Musik in Filmen. Die beteiligten Musiker schufen dafür ein elektronisches Klangbett, das dem modernen Stil der Gedichte Benns entspricht. Ausgangspunkt für die Vertonungen waren immer die Stimme und der Text. Die CD enthält 42 vertonte Gedichte Gottfried Benns.

Einladung zur Präsentation

am Montag, den 26. Januar 2009 um 20.00 Uhr

im Cafe GAP
Goethestr. 34
80336 München

und

am Dienstag, den 27. Januar 2009 um 19.30 Uhr

in der Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b
80802 München


Mit: Stella Adorf, Peter Albers, Friedrich Ani, Alix Dudel, Helga Fellerer, Karl Hoess,
Franz Klug, Patrick Kruse, Michael Nelle, Marigit Saad, Lis Verhoeven, Gunna Wendt

Weitere Informationen über das Hörbuchprojekt "Benn Now" finden Sie hier.
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Montag, 19. Januar 2009 - 20 h

Alfons Schweiggert liest aus seinem neuen Buch Edgar Allan Poe und Ludwig II. - Anatomie einer Geistesfreundschaft

Für ein nur einstündiges Gespräch mit dem amerikanischen Kultautor Edgar Allan Poe, ein Mythos schon zu Lebzeiten, wollte der legendäre König Ludwig II. von Bayern seinen Thron geben. Was war der Grund dafür? Der durch viele Sachbücher bekannte Schriftsteller Alfons Schweiggert deckt zum 200. Geburtstags des berühmten amerikanischen Autors erstmals die mystische Geistes- und Seelenverwandtschaft zwischen Ludwig II. und E. A. Poe und die erstaunlichen Parallelen in Leben und Werk der beiden widersprüchlichen, unsteten und zerrissenen Persönlichkeiten auf.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Sonntag, 11. Januar 2009 - 20 Uhr

Philipp Moog liest aus seinem Roman "Lebenslänglich"

Klappentext
Wenn man klein, käseweiß, dick und mit rapide dünnerwerdendem rotem Haar gestraft ist, könnten einzig Macht und Reichtum das ausbügeln. Aber als stinknormaler Kassierer einer Bankfiliale ist man in unserer schönheitsgläubigen Zeit ein Niemand und hat guten Grund, sich an dieser Welt rächen zu wollen, die einen täglich hundertmal ignoriert. Der Held dieses Romans hat es auf die Liebhaber seiner Kolleginnen abgesehen. Irgendetwas in ihm hofft wider alle Vernunft, das plötzliche Ableben ihrer Liebhaber könnte sie in seine tröstenden Arme treiben. Natürlich geht die Rechnung nicht auf. Und nicht nur die Polizei wird stutzig, als es im Umkreis der kleinen Münchner Bank mal wieder einen Toten gibt.

„Eine zynische Glanzleistung, ein rabenschwarzes und gnadenlos komisches Buch." FAZ

Philipp Moog, Jahrgang 1961, lebt als Schauspieler und Drehbuchautor in München. „Lebenslänglich" ist sein erster Roman.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Freitag, 28. November 2008 - 20 h

Aus ganz persönlicher Sicht schildert die Ethnologin Verena von Funcke die unbekannte Welt der Aborigine-Frauen.

Schamanen werden verehrt und gefürchtet als letzte Instanz vor den Ahnen. Ihre Zeremonien beschwören die mystische Einheit von Mensch und Natur. Die Ethnologin Verena von Funcke hat Aborigine-Frauen im „roten Herzen” Australiens besucht, durfte an geheimen Ritualen teilhaben und wurde als Tochter der Traumzeit initiiert. Sie beschreibt eindringlich die tiefe Spiritualität, schildert dabei humorvoll auch ihre eigenen Erfahrungen und bezieht politisch Stellung zur Lage der Aborigines heute.

Klappentext
„Wir nehmen dich bei uns auf, in unseren Stamm, mit deinem Dreaming, als unsere Schwester, als Tochter der Traumzeit, denn du brauchst Unterstützung und Schutz.” Zur Frau zu werden, als Frau erwachsen zu werden, bedeutet bei den Aborigines nicht einfach nur das Erreichen eines biologischen Alters. ... mehrEine Frau muss Erfahrungen sammeln - sowohl sozialer als auch spiritueller Natur.

Verena von Funcke, die sich schon sehr früh in ihrem Leben fast magisch von Australien angezogen fühlte, nähert sich den Aborigine-Frauen und dem Land zunächst wissenschaftlich als Ethnologin an. Sie verliebt sich in einen Aborigine-Mann, durch den ihr der Zugang in eine faszinierende Welt ermöglichst wird. Ethnologen waren zumeist Männer und da es bei den Aborigines eine strenge Trennung gibt zwischen der Welt der Männer und dem „women's law”, blieb die Welt der Frauen geheim.

Verena von Funcke dringt immer tiefer ein in die fremdartige Kultur und Spiritualität, die ihr gleichsam vertraut erscheinen. Sie wird von den Frauen initiiert, als Wanderin zwischen den Welten, als Vermittlerin zwischen den Kulturen. Und sie kehrt zurück nach Europa, um in ihrer eigenen, europäischen Welt zu leben und sich auch dort als Frau mit Selbstbewusstsein und Selbstverständnis zu definieren.
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Pressestimmen
"Ein bemerkenswertes Buch, das mit seiner offenen Spiritualität neue Perspektiven auf Down Under eröffnet." Berliner Morgenpost

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Montag, 17. November 2008 - 20 h

Der Kunsthistoriker Nils Büttner stellt in einem Bildvortrag sein neues Buch Gemalte Gärten vor. Herr Albert Hirmer wird in den Abend einführen.

In der Geschichte des Gartenbildes manifestiert sich die Vorstellung des Menschen von einem paradiesischen Lebensraum. Anhand von 130 markanten Bildbeispielen werden Kontinuität und Wandel des Gartenmotivs in der Malerei im Sinne einer mit vielen Details bereicherten visuellen Argumentation anschaulich.

Gartenbilder dokumentieren kunsthistorische Entwicklungen, sowohl in der Gartengestaltung als auch in der Malerei. Zugleich sind sie Reflex der spezifischen gesellschaftlichen, historischen und ästhetischen Konzepte, innerhalb derer Gärten gedacht, geplant und angelegt wurden. Schon in der Antike dienten gemalte Gärten als Kunststück und Genussobjekt. Im mittelalterlichen Weltbild konnten sie als spirituell aufgeladene visuelle Metapher und als ikonographisch bedeutsamer Handlungsort zum Sinnbild theologischer Konzepte und geistiger Ideale werden. Eine pragmatische Funktion erfüllen Gartenbilder, in denen die vergängliche Erscheinung eines wirklichen Gartens festgehalten ist, wobei auch Sozialprestige beansprucht oder Wissen tradiert werden sollte. In seiner Blütezeit im 19. Jahrhundert wurde das Gartenbild für die Maler, die nicht selten selbst als Gärtner aktiv waren, bei der Erprobung bildnerischer Möglichkeiten und neuer Maltechniken zum ästhetischen Experimentierfeld und Ausdruck eines unmittelbaren, impressionistischen Natureindrucks. Bis in die Gegenwart zeigt das Bild des Gartens einen besonderen, von Mythen und Utopien besetzten Ort, der ebenso als Schauplatz der Entfremdung von Mensch und Natur verstanden werden kann wie als letzter Hort unbeschwerten Privatseins.

Welch reiche Ernte die Kunst im Garten einfährt, zeigt Nils Büttner in einem opulent aufgemachten und mit orientierenden Texten versehenen Band. [NZZ am Sonntag]

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt ist frei.
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Dienstag, 11. November 2008 - 20 h

Adam Davies liest aus seinem neuen Roman Goodbye Lemon.

Hätte Jack Tennants Familie einen Schlachtruf, es wäre gemeinsames jahrelanges Schweigen ... über ein tragisches Familiengeheimnis. Aber jetzt droht Jacks neue Liebe Hahva, ihn zu verlassen, wenn er sie nicht einweiht. Und sein verhasster, seit einem Schlaganfall stummer und gelähmter Vater droht das Geheimnis mit ins Grab zu nehmen; er ist der Einzige, der weiß, was damals wirklich geschehen ist. Jack muss handeln – und zwar schnell. Ein berührender, urkomischer und mit schwarzem Humor gespickter Roman über Trauer, Erinnern und Vergebung.

"Adam Davies ist so komisch und umwerfend wie Nick Hornby, aber auch so in den Bann ziehend und traurig wie J. D. Salinger. Genial." Badische Neueste Nachrichten

Adam Davies, geboren am 5. September 1971 in Louisville, Kentucky, arbeitete nach seinem Literaturstudium an der Syracuse University als Lektoratsassistent beim Verlag Random House, New York, danach als Dozent für Englische Literatur an der University of Georgia und am Savannah College of Art & Design. Heute pendelt er zwischen Brooklyn, New York, und Savannah, Georgia. Sein Romandebut, ›Froschkönig‹, wird gegenwärtig von Darren Starr (›Sex & the City‹) nach einem Drehbuch von Bret Easton Ellis verfilmt.

Der Autor liest auf englisch, die deutsche Moderation übernimmt Bartholomäus Sailer.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 30. Oktober 2008 - 20 h

Stefan Wimmer liest aus seinem Roman Der König von Mexiko.

"Stefan Wimmer hat ihn geschrieben: den Roman für den Mann von heute." Kerstin Hilt, Deutsche Welle

Stets knapp an Geld, aber reich an körpereigenem Testosteron, körperfremden Alkoholika und sonstigen Drogen, hängt ein etwas heruntergekommener deutscher Germanistikstudent im Nachtleben von Mexiko City ab. Sein Ziel: statt der Literatur das pralle Leben zu studieren und seiner einzigen Geldquelle, eines deutschen Doktorandenstipendiums, auch ohne Doktorarbeit nicht verlustig zu gehen. Unvermittelt gerät er an eine Tochter aus reichem Hause. Aber sie, ihre Ansprüche und vor allem ihre zahlreiche Verwandtschaft (Mutter, Brüder, Tanten, Cousinen und Großcousinen) machen es ihm nicht leicht, das süße Leben der mexikanischen Upperclass zu genießen. Aber unser Mann ist fest entschlossen, diesen Fang nicht mehr entkommen zu lassen, und gerät mitten hinein in das Chaos mexikanischer Verhältnisse ...

Ein todkomischer fulminanter Schlag in die Magengrube des Geschlechterkampfs: Willkommen in der Welt des munteren Machismo.

"Pinten, Pisten und Pistolen: Der Roman "Der König von Mexiko" des Münchner Autors und Journalisten Stefan Wimmer ist etwas für richtige Männer - und Frauen, die wissen wollen, wie es im Leben eines modernen Machos zugeht." Spiegel-online

Stefan Wimmer, geboren 1969, lebt als Kulturredakteur in München. Davor war er drei Jahre freier Journalist in Mexiko City. Er schrieb Reportagen für die Süddeutsche Zeitung, den Bayerischen Rundfunk, WDR, Deutschlandradio, Madame, Die Woche und Men’s Health. Ab 2008 wird er Stipendiat im Künstlerhaus Schöppingen sein.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 22. Oktober 2008 - 20 h

Gunna Wendt liest aus ihrem neuen Buch, einer Biographie über Franziska zu Reventlow.

Aus dem Inhalt von "Franziska zu Reventlow - Eine anmutige Rebellin"
"Ein selbstbestimmtes Leben, mal Himmelfahrt, mal Höllensturz", so DER SPIEGEL über die Schriftstellerin, Lebenskünstlerin, alleinerziehende Mutter, Adlige und Königin der Boheme. Gunna Wendt erzählt es in einer mitreißenden Biographie. Die eigenwillige und künstlerisch begabte Tochter erscheint ihren Eltern schon früh als schwer erziehbar. Die Widerspenstige entzieht sich ihrer Zähmung und entdeckt für sich eine Fluchtlinie, die ihre lebhafte Phantasie anregt und ihr gleichzeitig Sicherheit verleiht: das Schreiben. Sie entwickelt die Utopie einer erotischen Kultur, lebt radikal, souverän und unverhohlen einen subtilen und individuellen Lebensstil. Doch es gibt Schattenseiten: die permanente Geldnot, die Einsamkeit und die Selbstzweifel. "Ich zerbreche nie, bin der prädestinierte Phönix", notiert sie in ihr Tagebuch. Gunna Wendt ist bekannt für ihre sorgfältig recherchierten und unterhaltsam geschriebenen Künstlerbiographien prominenter Frauen des 20. Jahrhunderts.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Neubiberg (Hauptstraße 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 16. Oktober 2008 - 20 h

Anlässlich des Länderschwerpunkts der Türkei bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, stellen Ihnen unsere Mitarbeiter Herr Klug und Herr Milenkovic den bedeutenden türkischen Dichter Nazim Hikmet vor. Einblicke in die Biographie und Lyrik des 1963 gestorbenen Poeten, sowie Toneinspielungen in Original und Übersetzung, werden Ihnen den türkischen Nationaldichter näher bringen.

Aus dem soeben beim Amman-Verlag erschienen Poesie-Band "Die Namen der Sehnsucht"
Das Werk von Nâzým Hikmet ist ein Meilenstein der modernen türkischen Literatur. Schon zu seinen Lebzeiten galt er als Star-Poet, dessen Texte zu Liedern, Parolen und geflügelten Worten wurden. Seine Gedichte sind zugleich Erlebnis und Dokumentation des 20. Jahrhunderts. Die Neuübersetzung von Gisela Kraft erschließt endlich auch die existentielle Dimension dieses außergewöhnlichen Lyrikers. Ihre Auswahl ist eine Reise zu den Lebensstationen Hikmets: vom zarten Debüt des Elfjährigen aus Istanbul bis hin zur ironischen Skepsis im Moskauer Exil. Sie vollzieht seinen künstlerischen Werdegang nach und zeigt den Dichter in allen seinen Wandlungen: als Liebenden und Freund, als Kämpfer und Agitator, als Romantiker und avantgardistischen Sprachspieler. Hikmets Ton ist mal zweifelnd, verzweifelnd, mal maßlos mutig, mal lakonisch komisch – aber immer voll poetischer Intensität.

Pressestimmen
"Der Ammann-Verlag hat eine wunderschöne zweisprachige Ausgabe der Gedichte von Nâzim Hikmet herausgebracht, einem wortgewaltigen Lyriker und politischen Kämpfer, der von 1902 bis 1963 lebte und wegen "Anstiftung zum Aufruhr" etliche Jahre seines Lebens im Gefängnis zubringen musste. Ich las mich sogleich fest in dem Buch, und immer wieder schweifte mein Blick dabei von den Nachdichtungen Gisela Krafts zu den Originaltexten, die mir als Buchstaben-Bilder und Lautmalereien von verwirrender Schönheit entgegentraten. In einem Gedicht aus Hikmets Todesjahr las ich zum Beispiel erst rechts "Ich kam / blieb / lachte / und starb" und dann links "Geldim / Kaldim / Güldüm / Öldüm". Welch wundersame, berückende Wortmusik!"
Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 13.07.2008

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 - 20 h

Urs Schaub liest aus seinem Schweiz-Krimi Wintertauber Tod.

Eines Morgens bedecken mit Katzenblut gemalte Zeichen die Türen eines Dorfes. Es sind Schutzzeichen aus dem zweiten Buch Moses, mit denen der alttestamentarische Gott sein Volk vor dem Tod bewahrte. Doch was ist mit den sieben Häusern, die kein Zeichen an der Tür haben? Als die ersten Dorfbewohner spurlos verschwinden, muss Tanner handeln ...
Die Abgründe der Provinz: Ein Krimi nicht nur für Krimifans.

Urs Schaub, geb. 1951, ist freier Theaterregisseur. Von 1991 bis 1996 war er Schauspieldirektor in Darmstadt, es folgten Gastprofessuren an der HDK Berlin und am Mozarteum in Salzburg. Seit 2003 leitet er das Theater- und Musikhaus Kaserne Basel. Dem Fernsehpublikum ist Schaub seit Ende 2006 vor allem als Kritiker im „Literaturclub“ (SF1 und 3sat) bekannt, der von Iris Radisch moderiert wird. Der Autor und Vater zweier Söhne lebt in Basel und im Emmental. Bei Pendo erschienen bisher die Romane Tanner (2003) und Das Gesetz des Wassers (2006).

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 2. Oktober 2008 - 20 h

Eliot Weinberger liest aus seinem im September auf Deutsch erscheinenden Essayband.

Eliot Weinberger „hat ganz offenbar praktisch alles auf dem Planeten Erde
gelesen, darüber gelesen oder mit eigenen Augen gesehen" (Multicultural
Review). Tatsächlich kennen seine so einzigartigen wie betörenden Essays
keine Grenzen: In seinem neuen Buch Das Wesentliche schreibt der New Yorker
Autor vom Wind und von den Sternen, von Meeresstrudeln und Ezra Pounds
Vortex, von Menschen namens Chang, von Mohammed und von Noahs Nachkommen im
Irak und Iran, von einer Prinzessin und chinesischen Hofdamen, von
Zaunkönigen, tropischen Vögeln, von Tigern und einem sprechenden Esel ...

Mit dem Autor spricht sein Berliner Verleger Heinrich von Berenberg. Im
gleichnamigen Verlag erscheinen seit 2004 so schöne wie kluge Bücher - genau
der richtige Ort also für Eliot Weinbergers neue Essays.

Eliot Weinberger wurde 1949 in New York geboren, ist Essayist, Dichter und Übersetzer der Werke von Octavio Paz, Vicente Huidobro, Bei Dao und anderen. Seine Essays wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. In Deutschland, wo er regelmäßig in »Lettre International« veröffentlicht, erschien u.a. die Sammlung »Kaskaden« (2003) und »Das Wesentliche« (2008). Zuletzt veröffentlichte er die Analyse »Obama v. Clinton: A Retrospective« (2008).

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Hartwig Klappert

Donnerstag, 25. September 2008 - 20 h

Kathrin Stengel liest aus ihrem in den USA auf Deutsch erschienenem Band November-Rose.

Diese Rede über den Tod ist in ihrer Einfachheit ein philosophisches Schwergewicht. Diskret und bestimmt durchdringt die Autorin persönlich Erlebtes und legt zugleich den Blick auf den philosophischen Untergrund einer der schmerzlichsten menschlichen Erfahrungen frei: des Todes des geliebten Anderen. Mit messerscharfer philosophischer Intuition und unerbittlicher Klarheit wird die Komplexität der persönlichen und der sozialen Situation des den Tod des geliebten Anderen Überlebenden beleuchtet. Was da zum Vorschein kommt, lässt manche unserer Umgangsweisen mit Überleben und Tod fragwürdig erscheinen.

"Kathrin Stengel ist etwas Wunderbares geglückt: Persönliches in einen allgemeingültigen Zusammenhang zu stellen, einen Text zu verfassen, der rational verständlich und emotional nachvollziehbar zum Einlassen einlädt. Trotz der strengen Analyse [und] schonungslosen Bewertung unseres Umgangs mit Überleben und Tod, hat sie mit 'November-Rose' schlicht die Geschichte einer [großen] Liebe geschrieben."
Heike Simon, kulturWelt, Bayern 2 Radio

Dr. Kathrin Stengel lebt als freie Autorin und Philosophin mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in New York City. Sie ist Mitbegründerin und Inhaberin des Independent Center for Philosophical Thinking in New York. Sie studierte Philosophie an den Universitäten Leuven (B.A.), München (M.A.), und Konstanz (Dr. Phil.) und lehrte an der Seattle University. Derzeit ist sie Gastprofessorin an der Rhode Island School of Design und hält regelmäßig philosophische Vorträge. Dr. Stengel hat u. a. Das Subjekt als Grenze (Berlin/New York 2003) veröffentlicht.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 18. September - 20 h

Peter Peter liest aus seinem Buch Kulturgeschichte der deutschen Küche.

„Was die Bewirtung betrifft, treiben die Deutschen einen beträchtlichen Aufwand, und sie bringen die Gerichte in einer solchen Abwechslung und Reichhaltigkeit auf den Tisch, und in guten Gasthäusern von solchem Wohlgeschmack, daß man die Küche das französischen Adels gar nicht damit vergleichen kann.“
Michel de Montaigne, Reisetagebuch 1580

Diese Geschichte der deutschen Küche spannt einen weiten Bogen von der Zeit der Germanen über die glanzvolle Kochkunst in späten Mittelalter, dem Niedergang der bürgerlichen Küche bis zur Renaissance der deutschen Küche in den letzten Jahren. Deutschland ist schon aufgrund der Vielfalt seiner Regionalküchen eine der spannendsten kulinarischen Nationen. Interessante Rezepte verlocken dazu, sich lesend oder kochend auf eine Reise durch Zeit und Raum zu begeben.
Mit dem Ruf der deutschen Küche stand es lange nicht zum besten. Zu fettig und schwer, zu sparsam und unfrisch haben deutsche Gaststätten jahrzehntelang aufgekocht und mit blumigen Bezeichnungen wie Winzersteak, Zigeunerschnitzel und Gutsherrentopf ihre fragwürdigen Kreationen schönzureden versucht. In den Privathaushalten wurden gern Dosen aufgemacht und alles mit Mondamin verdickt. Mittlerweile ist Besserung eingetreten. Wochenmärkte von Hamburg bis München bieten eine Fülle regionaler Produkte, es gibt Bio-Fleisch und Prädikatsriesling, artgerecht aufgezogenes Geflügel und traditionelle Kartoffelsorten. Ein Gang durch die Jahrhunderte zeigt, daß gute deutsche Küche mehr war als Kraut und Rüben. Das Bewußtsein, daß die deutsche Küche auch fein, edel und erlesen sein kann, kehrt allmählich zurück: Königsberger Klopse aus Kalbfleisch mit liparischen Kapern, Aal grün in Estragonsauce, Bremer Stubenküken oder ein echtes Leipziger Allerlei mit Morcheln und Flußkrebsen sind eben keine „Hausmannskost“.
Peter Peter hat die Geschichte der deutschen Küche durch die Jahrhunderte verfolgt. Er untersucht historische Rezepte, berühmte Kochbücher, legendäre Produkte. Er fragt nach den Gründen für Aufstieg und Niedergang der Kochkunst. Vor allem aber macht sein Buch neugierig darauf, die jahrzehntelang vernachlässigte deutsche Küche endlich wieder kennenzulernen.

Dr. phil. Peter Peter ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik, Dozent an der Università di Scienze Gastronomiche (Pollenzo/Colorno) sowie Restaurantkritiker der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er entwirft kulinarische Reisen und hat zahlreiche kunst- und kulturhistorische Bücher sowie Restaurant-Guides verfasst. Homepage des Autors: www.pietropietro.de

An diesem Abend wird deutscher Spätburgunder (2003) und ein herrlicher Riesling ausgeschenkt.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Freitag, 25. Juli 2008 - 20 h

Gunna Wendt liest aus ihrem neuen Buch, einer Biographie über Franziska zu Reventlow.

Aus dem Inhalt von "Franziska zu Reventlow - Eine anmutige Rebellin"
"Ein selbstbestimmtes Leben, mal Himmelfahrt, mal Höllensturz", so DER SPIEGEL über die Schriftstellerin, Lebenskünstlerin, alleinerziehende Mutter, Adlige und Königin der Boheme. Gunna Wendt erzählt es in einer mitreißenden Biographie. Die eigenwillige und künstlerisch begabte Tochter erscheint ihren Eltern schon früh als schwer erziehbar. Die Widerspenstige entzieht sich ihrer Zähmung und entdeckt für sich eine Fluchtlinie, die ihre lebhafte Phantasie anregt und ihr gleichzeitig Sicherheit verleiht: das Schreiben. Sie entwickelt die Utopie einer erotischen Kultur, lebt radikal, souverän und unverhohlen einen subtilen und individuellen Lebensstil. Doch es gibt Schattenseiten: die permanente Geldnot, die Einsamkeit und die Selbstzweifel. "Ich zerbreche nie, bin der prädestinierte Phönix", notiert sie in ihr Tagebuch. Gunna Wendt ist bekannt für ihre sorgfältig recherchierten und unterhaltsam geschriebenen Künstlerbiographien prominenter Frauen des 20. Jahrhunderts.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Freitag, 11. Juli 2008 - 20 h

Gunna Wendt liest aus ihrem neuen Buch, einer Biographie über Franziska zu Reventlow.

Aus dem Inhalt von "Franziska zu Reventlow - Eine anmutige Rebellin"
"Ein selbstbestimmtes Leben, mal Himmelfahrt, mal Höllensturz", so DER SPIEGEL über die Schriftstellerin, Lebenskünstlerin, alleinerziehende Mutter, Adlige und Königin der Boheme. Gunna Wendt erzählt es in einer mitreißenden Biographie. Die eigenwillige und künstlerisch begabte Tochter erscheint ihren Eltern schon früh als schwer erziehbar. Die Widerspenstige entzieht sich ihrer Zähmung und entdeckt für sich eine Fluchtlinie, die ihre lebhafte Phantasie anregt und ihr gleichzeitig Sicherheit verleiht: das Schreiben. Sie entwickelt die Utopie einer erotischen Kultur, lebt radikal, souverän und unverhohlen einen subtilen und individuellen Lebensstil. Doch es gibt Schattenseiten: die permanente Geldnot, die Einsamkeit und die Selbstzweifel. "Ich zerbreche nie, bin der prädestinierte Phönix", notiert sie in ihr Tagebuch. Gunna Wendt ist bekannt für ihre sorgfältig recherchierten und unterhaltsam geschriebenen Künstlerbiographien prominenter Frauen des 20. Jahrhunderts.

Bei schönem Wetter findet die Lesung im Garten (Innenhof) statt.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 3. Juli 2008 - 20 h

Zum 125. Geburtstag Franz Kafkas im Juli 2008 liest der Münchner Schriftsteller Alfons Schweiggert aus seinem neu erschienenen Buch „Franz Kafka in München. Zwischen Leuchten und Finsternis“

Der Autor wird auch kurz auf seine bereits früher erschienenen Bücher über Kafka eingehen: In „Kleine Seele springst im Tanze“ macht er auf Kafka als bislang übersehenen Lyriker aufmerksam, in „Franz Kafka – mädchenfrauenmädchen“ stellt er alle Frauenbeziehungen des Dichters vor und in „Franz Kafkas Puppengeschichte“ schildert er eine der anrührendsten Episoden am Ende von Kafkas Leben.

In „Franz Kafka in München. Zwischen Leuchten und Finsternis“ wird deutlich, dass Kafkas Beziehung zu München ebenso spannungsgeladen war wie sein Leben in Prag, diesem „Mütterchen mit Krallen“. Geradezu legendär ist Kafkas „grandioser Misserfolg“ bei seiner Lesung in der Münchner Buchhandlung Goltz.

Alfons Schweiggert studierte Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Universität München und ist heute als Institutsrektor am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München tätig. Der Autor veröffentlichte neben Erzählungen, Lyrik und einem Roman auch mehrere biographische Werke (www.alfons-schweiggert.de), darunter über den Tragikomiker Karl Valentin und über Erich Kästner, der ihn persönlich zum Schreiben motivierte. Schweiggert wurde unter anderem mit dem Literaturpreis München-West und dem Bayerischen Poetentaler ausgezeichnet.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Freitag, 20. Juni 2008 - 20 h

Sommer in der Stadt!

Die Verlegerin Brigitte Ebersbach (edition ebersbach) nimmt Sie mit auf einen kleinen Stadtbummel -
zu einem Sommerfest mit Axel Hacke nach München, mit Erika und Klaus Mann nach Cannes auf die Croisette und mit Anna Gavalda nach Paris.
Desweiteren werden Titel aus der Reihe BLUE Note vorgestellt.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Freitag, 6. Juni 2008 - 20 h

Thomas Jeier stellt in einem Bildvortrag sein neues Buch Das große Buch der Indianer - die Ureinwohner Nordamerikas vor.

Aus dem Inhalt
Hellsichtige Häuptlinge, tollkühne Krieger, stolze Frauen und geheimnisvolle Schamanen. In spannenden Berichten werden Geschichte und Kultur dieser Native Americans lebendig, kämpfen legendäre Anführer wie Crazy Horse, Geronimo und Pontiac noch einmal gegen den weißen Mann. Die mythenumfangene Welt der Indianer in einem reich bebilderten Buch über die wichtigsten nordamerikanischen Stämme und Kulturkreise. Ein einzigartiger Lese- und Nachschlageband.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 28. Mai 2008

Anthony McCarten liest aus seinem neuen Roman Englischer Harem

Der in Australien geborene Autor Anthony McCarten ist in Deutschland zu
Gast und macht neben 10 weiteren Stationen auch Halt in der Balanstraße 14 (welche Ehre, ein dankeschön an Diogenes).

Aus dem Inhalt
Eine junge Frau zu ihren Eltern, untere Mittelschicht im Londoner Vorort: »Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Ich heirate, die schlechte: Er ist Perser. Und übrigens: Er hat bereits zwei Frauen.« Ein Roman über Liebe, Essen und die Faszination des Fremden.

Gelesen bzw. erzählt wird in Englisch, die Moderation übernimmt Gunna Wendt,
die wir alle schon von Lesungen über Callas, Qualtinger, Liesl Karlstadt und
weitere kennen.

Die Lesung wird freundlicherweise von der Stadt München unterstützt.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Samstag, 10. Mai 2008 - 20 h

Wider dem Vergessen ...

Gerhard Salz liest am Samstag, den 10. Mai um 20 h aus Werken von Bert Brecht, Oskar Maria Graf, Mascha Kaleko, E.E.Kisch, Klaus Mann und Kurt Tucholsky kurze Texte, um an den Tag der "Verbrannten Dichter" von 1933 zu gedenken.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Freitag, 18. April 2008 - 20 h

Zum 125. Geburtstag Franz Kafkas im Juli 2008 liest der Münchner Schriftsteller Alfons Schweiggert aus seinem neu erschienenen Buch „Franz Kafka in München. Zwischen Leuchten und Finsternis“

Der Autor wird auch kurz auf seine bereits früher erschienenen Bücher über Kafka eingehen: In „Kleine Seele springst im Tanze“ macht er auf Kafka als bislang übersehenen Lyriker aufmerksam, in „Franz Kafka – mädchenfrauenmädchen“ stellt er alle Frauenbeziehungen des Dichters vor und in „Franz Kafkas Puppengeschichte“ schildert er eine der anrührendsten Episoden am Ende von Kafkas Leben.

In „Franz Kafka in München. Zwischen Leuchten und Finsternis“ wird deutlich, dass Kafkas Beziehung zu München ebenso spannungsgeladen war wie sein Leben in Prag, diesem „Mütterchen mit Krallen“. Geradezu legendär ist Kafkas „grandioser Misserfolg“ bei seiner Lesung in der Münchner Buchhandlung Goltz.

Alfons Schweiggert studierte Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Universität München und ist heute als Institutsrektor am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München tätig. Der Autor veröffentlichte neben Erzählungen, Lyrik und einem Roman auch mehrere biographische Werke (www.alfons-schweiggert.de), darunter über den Tragikomiker Karl Valentin und über Erich Kästner, der ihn persönlich zum Schreiben motivierte. Schweiggert wurde unter anderem mit dem Literaturpreis München-West und dem Bayerischen Poetentaler ausgezeichnet.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 17. April 2008 - 20 h

Misha Waiman liest aus seinem neuen Buch "17 Vorurteile, die wir Deutschen gegen Amerika und die Amerikaner haben, und die so nicht ganz stimmen können"

Mit Witz, Charme und philosophischem Biss deckt Misha Waiman die Ungereimtheiten und Paradoxien der Hassliebe der Deutschen zu Amerika und den Amerikanern auf

"... großartig, witzig, polemisch, ironisch, scharfsinnig ... [ein] Treffer ..."
(Dr. Andrea Wörle, Deutscher Taschenbuch Verlag)

"... ich zweifle ... nicht daran, dass es genügend Menschen gibt, die gut daran täten, dieses Buch zu lesen ... "
(Dr. Siv Bublitz, Ullstein Buchverlage)

"... frech, unvoreingenommen, tiefgründig ... "
(Dr. Rafael Seligman, Die Welt)

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 8. April 2008 - 20 h

Lena Gorelik liest aus ihrem neuen Buch "Verliebt in St. Petersburg - Meine russische Reise"

Mindestens zweimal im Jahr reist Lena Gorelik in ihre Geburtsstadt Sankt Petersburg, eines der beliebtesten, neuerdings auch eines der sexysten Reiseziele Europas. Ihre Eindrücke hat sie in unterhaltsames, apartes Reisebuch mit viel Insiderwissen gepackt.

Die Stadt für Verliebte und Kunstbeflissene, Schlaflose, Wodkatrinker und Pelzträger: Sankt Petersburg, eines der beliebtesten, neuerdings auch eines der sexysten Reiseziele, war immer schon Opfer seiner Klischees. Lena Gorelik greift diese freudig auf und liefert Insiderwissen, mit dem Sie sich auf der nächsten Reise an die Newa garantiert in keine Touristenfalle tappen.

Es ist ein Gerücht, dass man „Na Sdorowje“ auf Russisch sagt, wenn man anstößt. Das wäre Polnisch. Russisch wäre es, eine Rede zu halten. Die Rede muss emotional und klug sein. Am liebsten so, dass alle gleichzeitig weinen und lachen. Beispiel: (Ungewöhnlich kurz, aber typisch): „Mein Glas ist fast leer; aber mein Herz ist voll; vor Liebe zu Euch!!“ (Alle Tanten weinen.)

Ob Sie eine Flasche Wasser kaufen wollen oder Theaterkarten, ob Sie mit der Metro fahren wollen oder mit der Straßenbahn, ob Sie im Hotel wohnen oder bei Freunden, ob Sie auf Hochzeitsreise sind oder noch im Stadium davor: Mit diesem Buch erfahren Sie, wie Sie gucken, grüßen, fordern, flirten müssen, wenn Sie ans Ziel gelangen wollen.
Lena Gorelik, selbst gebürtige Petersburgerin, streift zweimal im Jahr ihre Sehnsucht ab und verbindet das mit dem unvermeidlichen Verwandtenbesuch. Ergebnis ihrer Feldstudien ist dieses witzige, sehr persönliche Reisebuch, das keine Museenöffnungszeiten enthält, aber dafür ultimative Tips, wie Ihre Reise an die Newa bestimmt unvergesslich wird.

Lena Gorelik
, geboren 1981 in Sankt Petersburg, kam 1992 zusammen mit ihrer russisch-jüdischen Familie als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolvierte sie den Elitestudiengang „Osteuropastudien“. Ihr erster Roman Meine weißen Nächte (erschienen im Herbst 2004) wurde vom Magazin bücher als „der beste neue Roman über Deutschland und absolut hinreißendes Buch“ gelobt und mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 1. April 2008 - 19.30 h

Roswin Finkenzeller liest aus seinem neuen Buch "Das Phänomen Karajan"

Am 5. April 1908 wurde Herbert von Karajan in Salzburg geboren. Dieses Jubiläum nimmt der Karajan-Kenner und Musikenthusiast Roswin Finkenzeller zum Anlass, jenem Mann, der die Welt der klassischen Musik im 20. Jahrhundert wie wohl kaum ein zweiter prägte, eine ausführliche Würdigung zuteil werden zu lassen.
Sein Buch über den legendären Stardirigenten besticht durch die hohe fachliche Kompetenz des Autors, aber auch durch dessen lebhafte und ausdrucksstarke Sprache. Er lässt den Leser direkt an seinen Eindrücken und Erlebnissen teilhaben und bringt ihm so den Menschen und Künstler Herbert von Karajan ganz nahe. Die Faszination, die das "Jahrhundertgenie" umgab, wird anschaulich und erlebbar.
Es sind eben diese Leidenschaft und Begeisterung für den großen Dirigenten, die, gepaart mit Finkenzellerns ironisch-liebevollem Stil, den Text zu einem besonderen Leseerlebnis machen. Ein Buch, das sich sicher in erster Linie an Klassik-Fans richtet, aber ohne Zweifel auch dem interessierten Laien manch interessante und anregende Eindrücke bieten wird.

Roswin Finkenzeller, 1934 in Berlin geboren, studierte in Frankfurt und arbeitet seit 1969 als politischer Korrespondent der F.A.Z. in München.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 25. März 2008 - 20 h

Arbeit! - Der Schauspieler Ulrich Beseler liest Geschichten von Franz Kafka

"Wunderbare Detektoren zur Erkundung des Verborgenen" hat Friedhelm Kemp die "Erzählungen" genannt, die Kafka selbst zumeist nur als "Stücke", "Stückchen", bestenfalls als "Geschichten" bezeichnet hat.
Ulrich Beseler liest 11 Geschichten, die alle durch ein gemeinsames Thema verbunden sind: Die Arbeit.

Gelesen werden Poseidon, Das Urteil, Der Steuermann, Wunsch, Indianer zu werden, Entschlüsse, Die Prüfung, Fürsprecher, Von den Gleichnissen, Ein Landarzt, Der plötzliche Spaziergang, Der Aufbruch

Ulrich Beseler, geboren 1948 in Preetz/Holst. Jurastudium Universität Köln. Schauspielstudium Folkwanghochschule Essen. Engagements: Ruhrfestspiele Recklinghausen Stadt-, Staats- und Landestheater Bielefeld, Essen, Nürnberg, Castrop-Rauxel, Karlsruhe, Düsseldorf, Basel, Luxemburg, Köln; Freies Theater: OD-Theater Basel; Eigenproduktionen. Seit 2002 am Bayerischen Staatsschauspiel in München.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Thomas Dashuber

Dienstag, 18. März 2008 - 20 h

Ulrike Zubal liest aus ihrem Roman "Damenopfer"

Die wichtigste Figur im Schach ist die Dame. Das weiß natürlich auch die Literaturstudentin Carla Winkler. Aber daß ausgerechnet eine Schachdame ihr Leben verändern, so gänzlich verändern würde, das konnte sie nicht ahnen. Jedenfalls nicht an jenem Aprilmorgen 1999, als sie im Lesesaal des Literaturarchivs in Marbach eher beiläufig eine tatsächlich sensationelle Entdeckung macht: Filippo Gattoni, er, der berühmte toskanische Sonettendichter, Zeitgenosse Lorenzo des Prächtigen, er ist der Erfinder des neuzeitlichen Schachs! Carla, von ihrem akademischen Lehrer ermutigt, ja geradezu gedrängt, macht sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit – und landet im Florenz des Quattro cento, mitten in einer kompliziert-turbulenten Liebesgeschichte. Carla recherchiert, sie sucht – und stößt auf einen Satz kristallener Schachfiguren, der einmal dem gefürchteten Anführer der orientalischen Assassinen gehörte. Und je länger Carla und ihr Professor der Geschichte der Spielsteine nachgehen, das Rätsel ihrer Existenz aufklären wollen, um so mehr stellt sich die Frage, ob denn nicht auch sie beide bloß die sehr beweglichen Figuren eines versteckten Spiels ›dahinter‹ sind. Schachmatt?

»Ein überaus spannender Roman. Raffiniert konstruiert, mit intellektueller Leidenschaft – und auch mit Anmut erzählt. Ulrike Zubal: eine andere Antonia Byatt!«
Astrid Braun

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 4. März 2008 - 19.30 h

"JAZZ IN MÜNCHEN" - Die Autoren im Gespräch mit Barbara Ruland, der Gattin des verstorbenen, legendären Hans Ruland. Es entsteht ein Gespräch mit alten und neuen Weggenossen der JAZZWELLE-PLUS.

LIVE dabei: Bernd Lhotzky (Piano) und Markus Wölfle (Violine)

Falls Sie an keinem der Abende Zeit haben sollten, stellen wir bis zum 16.3.2008 viele unbekannte und faszinierende Bilder von den Jazzanfängen Münchens bis hin zu den 80ern aus. Sie können aber auch das Buch "Jazz in München" für € 29,90 erwerben. Ein faszinierender Abriss der Jazzgeschichte Münchens. Und das Beste: dem Buch liegt die CD "Swinging Jazz in Schwabing" bei , eine LIVE-Aufnahme aus dem Domicile von 1982. Es lebe der Jazz!!!

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 27. Februar - 19.30 h

JAZZ IN MÜNCHEN - Die Autoren Gisela Kurz und Hermann Wilhelm lesen und plaudern mit
anwesenden Jazzern und ehemaligen Clubbetreibern.

LIVE dabei: Jan Eschke (Piano) und Andreas Kurz (Kontrabass)

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 21. Februar 2008 - 20 h

Burkhard Wittek liest aus Zu Fuß von München nach Venedig - ein Reise- und Erlebnisbericht vom Traumpfad über die Alpen

Er ist in den letzten Jahren immer populärer geworden, der Traumpfad durch die Alpen von München nach Venedig, ein Weg von 520 Kilometern mit etwa 20.000 Höhenmetern, der den Wanderer für 28 Tage mit Anstrengungen und Strapazen in Atem hält. Eine Reihe von Reiseführern sind bereits zu ihm erschienen und zahlreiche Vorträge und Internetforen beschäftigen sich mit ihm. Ein Boom ist entstanden, und schon melden sich die ersten Gläubigen zu Wort, ja sogar Fanatiker und Verächter dieses Wegs sind dabei und übernehmen ihre selbst ernannte Wortführerschaft. Und doch ist die Verunsicherung groß, wer unter welchen Voraussetzungen diesen Weg gehen kann und welche Schönheiten und Überraschungen er dem Wanderer bietet.

Der Autor liest aus dem Reisebericht und zeigt Lichtbilder aus dem kürzlich beim Wiesenburg Verlag erschienenen Band.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 7 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Freitag, 25. Januar 2008 - 20 h

Gerhard Salz liest aus dem Werk von Oscar Wilde. Ein phantastischer Abend mit den schönsten Geschichten des großen eglischen Dandys.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Dienstag, 6. Dezember 2007 - von 20 bis 1 h

Peter Handke-Night – Wir stoßen auf P.H. an!

Zum 65. Geburtstag des großen österreichischen Weltspaziergängers und Sprachbildhauers am 6. Dezember.
Biografisches, Kurztexte, Reden. Peter Handkes Werk und Stimme werden uns durch den Abend begleiten.
Herr Klug und Herr Milenkovic von der Buchhandlung Lentner führen durch die Handke-Night und stoßen mit Ihnen an.

Donnerstag, 6. Dezember 2007- ab 20 Uhr (bis 1 Uhr).

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Freitag, 30. November 2007 - 20 h

Benn Now - Eine Hommage an Gottfried Benn.

Biografisches, Gedichte und die Vorstellung des musikalischen Projekts „Benn Now“.

Gottfried Benn war ein mehrfach Liebender. Er liebte die lyrische Form der Weltverdichtung, die Frauen
und das Doppelleben.
Franz Klug und Gunna Wendt führen durch diesen besonderen Benn-Abend.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Freitag, 23. November 2007 - 20 h

Gerhard Salz liest Hans Christian Andersen für Erwachsene

Leben, Werk und Einfluss die Weltliteratur des wohl berühmtesten Dichters und Schriftstellers Dänemarks.

Märchenbeispiele
Der Paradiesgarten, Die Teekanne, Der standhafte Zinnsoldat und weitere.

Ein bewegter Abend für alle, die sich gerne in die Welt der Märchen entführen lassen.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Freitag, 16. November 2007 - 20 h

Zum 100. Todestag von Paula Modersohn-Becker liest Gunna Wendt liest aus ihrer Roman-Biografie "Clara und Paula - Das Leben von Clara Rilke-Westhoff und Paula Modersohn-Becker"

Aus dem Inhalt
1898 lernten sich Paula Becker und Clara Westhoff in Worpswede kennen. Schon bald verband die beiden nicht nur künstlerische Arbeit – Paula war Malerin und Clara Bildhauerin –, sondern auch eine tiefe Freundschaft. Voller Sachkenntnis und lebendig wie ein Roman schildert Gunna Wendt den Weg der beiden jungen Künstlerinnen in einer Zeit, in der Künstlertum für junge Frauen alles andere als selbstverständlich war.

Pressestimmen
»Das eigentlich Neue und Fesselnde an diesem Buch ist der weibliche Blick auf weibliches Leben und weiblichen Ehrgeiz. Das Buch handelt nicht nur von Frustrationen, sondern ebenso von der Freude am Lernen und Schaffen, der Befriedigung, die gelungene Leistung bringt, dem Charme der Worpsweder Landschaft, der Faszination von Paris und vor allem und immer wieder von weiblicher Freundschaft.« Ruth Klüger, Die Welt

Gunna Wendt, geboren 1953 in Jeinsen bei Hannover, studierte Soziologie und Psychologie in Hannover und schrieb ihre Magisterarbeit über Paula Modersohn-Becker. Seit 1981 lebt sie als freie Autorin, Publizistin und Kuratorin in München. Neben Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie mehrere Bücher, darunter Biographien über Liesl Karlstadt, Helmut Qualtinger und Maria Callas.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 18. Oktober 2007 - 20 h

Josep Maria Fonalleras liest aus seinem neuen Roman "August & Gustau". Aus dem Katalanischen von Monika Lübcke

Aus dem Inhalt
Ein unscheinbarer Museumswärter beschließt seinen eigenen Tod. Im Nachtclub O pecado trifft er auf August und Gustau, zwei tragikomische Gestalten, die bereit sind, ihn nach einem von ihm fein ausgeklügelten Ritual zu ermorden.
Im Saal des Museums, in dem der Erzähler arbeitet, hängt ein einziges Bild: Das Atelier des Apelles des flämischen Malers Willem van Haecht. Er sieht dieses Gemälde nahezu täglich, er kennt jeden Pinselstrich. Vor dem Hintergrund seiner Leidenschaft für dieses Bild, seiner unerwiderten Liebe zu Irene Oyarze, der Tänzerin des Nachtclubs O pecado, und den fortlaufenden Radiomeldungen über die Geschichte eines ungeborenen Kindes, das von seiner toten Mutter ausgetragen wird, reflektiert er über Leben und Tod.
Nach seinem Entschluss zum Freitod kauft er sich ein Puzzle, auf dem das Gemälde, das er seit zwanzig Jahren im Museum bewacht, abgebildet ist. Die Zeit, die es dauert, das Puzzle zusammenzusetzen, ist die Zeit, die er sich selbst noch zum Leben gibt.
Einen Tag, nachdem das Puzzle fertig ist, fährt er zusammen mit August und Gustau in einem Mini zum Ort der Tat ...
Ein bestechender und mitreißender Kurzroman von Josep Maria Fonalleras.

Presse
Der Ich-Erzähler dieses komischen wie intelligenten Romans ist Museumswärter. In seinem Saal hängt nur ein Bild: "Das Atelier des Apelles" von Willem van Haecht: Ein Gemälde, auf dem zahlreiche andere Bilder dargestellt sind. Man muss dieses Bild nicht kennen (der Verlag hat es dankenswerter Weise dennoch abgedruckt), um die Fantasien des Wärters nachvollziehen zu können: Nach seiner schicksalhaften Begegnung mit der Tänzerin Ingrid, die ihn zurückstieß, denkt er sich in die vielen Figuren seines Bildes hinein und plant seinen Tod, den zwei merkwürdige Gestalten namens August und Gustau für ihn besorgen sollen. Schade, dass dieses Buch nur wenig mehr als 100 Seiten umfasst, denn der Roman macht Spaß, man hätte gerne noch mehr von diesem interessanten, aufmerksamen und sprachlich gewandten Museumswärter gelesen.
literaturkurier.de

Josep Maria Fonalleras, geboren 1959 in Girona, arbeitet als freier Schriftsteller und Kolumnist für die Tageszeitungen El País, La Vanguardia und El Punt. Er veröffentlichte Romane und Erzählungen und wurde mehrfach ausgezeichnet. Fonalleras gilt als eine Instanz innerhalb der zeitgenössischen katalanischen Literatur. Seine von der Kritik hochgelobten Short Storys wurden in Stil und Struktur mit J. D. Salinger und Witold Gombrowicz verglichen. Fonalleras lebt in Girona.

Die Übersetzerin: Monika Lübcke übersetzte u.a. Juan Goytiosolo, Octavio Paz, Luce Irigaray und Abdelwahab Meddeb für Lettre International. Seit 1995 ist sie die Übersetzerin von Quim Monzó.

Moderation und Übersetzung: Constanze Alvarez
In Zusammenarbeit mit dem A1 Verlag

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Mittwoch, 17. Oktober 2007 - 20 h

"Aus dem linken Augenwinkel" - Heinz Steinbacher präsentiert Texte und Lieder

Leseprobe
Aber es gibt auc Menschen,
die sich außerhalb des
Mittelpunktes wohl fühlen.
Die lieber zuschauen,
wenn andere sich
abstrampeln,
intrigieren,
aufreiben,
mobben,
kämpfen,
drängeln,
streiten,
in Ärsche kriechen,
die einfach keinen Wert darauf legen,
etwas Besonders zu werden,
keinen Ehrgeiz entwickeln,
nur da sind.

Heinz Steinbacher, geboren 1947 in Linz, Oberösterreich. Von Beruf Lithograph, verheiratet, lebt derzeit in München und ist Vater von drei Kindern.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Dienstag, 16. Oktober 2007 - 20 h

Li Ang liest aus "Sichtbare Geister". Aus dem Chinesischen von Martina Hasse.

Weibliche Geister tun, was Frauen nicht dürfen

Aus dem Inhalt
Das ganze Ausmaß männlicher Brutalität und die monströsen Folgen des chinesischen Patriarchats vom siebzehnten Jahrhundert bis in die heutige Zeit schildert Li Ang, wichtigste, politische Streitfragen wie weibliche Sexualität thematisierende Schriftstellerin Taiwans in ihrem neuen Roman. Die Hauptfiguren sind fünf janusköpfige Chinesinnen, die nach amourösen Abenteuern alle wegen der ihnen angetanen Gewalt zu Rachegeistern werden.
In der Grauzone zwischen Leben und Tod setzen die Frauen ihren eigenen Willen durch und finden sich selbst...
Dreihundert Jahre Geschichte Taiwans findet der Leser in diesem farbenprächtigen Geisterkrimi – spannend, exotisch und historisch genau recherchiert.

„,Sichtbare Geister‘ bietet alles, was Lis bisheriges Werk schon auszeichnete. … Es ist der Höhepunkt ihres bisherigen schriftstellerischen Schaffens, ein Buch, das dem Leser neue, erfreuliche Perspektiven eröffnet.“ Sinorama

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Deutschen Kulturzentrum Taipeh.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 20. September 2007 - 20 h

Acht kleine Dichtungen von der Liebe zu den Dingen und den Menschen. Ein Robert Walser-Abend mit Ulrich Beseler.

Als Robert Walser vor 50 Jahren – am Weihnachtstag des Jahres 1956 – auf einem einsamen Spaziergang im Schnee starb, war nichts unwahrscheinlicher, als dass sein Werk noch einmal grössere Verbreitung und Resonanz finden würde. Seine letzten 27 Lebensjahre hatte Walser in psychiatrischen Kliniken verbracht, als Autor verstummt und als Mensch nahezu vollständig vergessen. Ab Mitte der 60er Jahre begann man Robert Walser neu zu entdecken. Heute zählt sein Werk zur Weltliteratur und liegt in über zwei Dutzend Sprachen vor.

Ulrich Beseler
, geboren 1948 in Preetz/Holst. Jurastudium Universität Köln. Schauspielstudium Folkwanghochschule Essen. Engagements: Ruhrfestspiele Recklinghausen Stadt-, Staats- und Landestheater Bielefeld, Essen, Nürnberg, Castrop-Rauxel, Karlsruhe, Düsseldorf, Basel, Luxemburg, Köln; Freies Theater: OD-Theater Basel; Eigenproduktionen. Seit 2002 am Bayerischen Staatsschauspiel in München.

2006 erschien das Hörbuch "Robert Walser - Geschichten" beim Niesen Verlag. Mehr dazu unter www.niesen-verlag.ch.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Thomas Dashuber

Mi., 27.6. und Mi., 18.7.07 - 20 h

Lesung mit Gunna Wendt aus "Liesl Karlstadt - Münchner Kindl und Travestie-Star"

Liesl Karlstadt (1892–1960), bekannt als kongeniale Partnerin Karl Valentins, war eine der eigenwilligsten Performerinnen der Theatergeschichte. Ihr Rollenspektrum scheint keiner Einschränkung unterworfen zu sein, nicht einmal der von Alter und Geschlecht. Ihre ganz besondere Vorliebe galt dabei skurillen Männerfiguren: der Kapellmeister, der Firmling und der Vorstadtstrizi gehören zu ihren Paraderollen.

Gekonnt fügt Gunna Wendt Momentaufnahmen eines Künstlerlebens zusammen: die ärmliche Kindheit, die künstlerischen Anfänge als Soubrette, die Zusammenarbeit mit Karl Valentin, die Blütezeit der Karriere in den 1920er Jahren, die fundamentale Lebenskrise Mitte der 1930er Jahre und die unglaubliche Aussteigergeschichte, die sie Anfang der 1940er Jahre als Mulitreiberin unter Gebirgsjägern auf der Ehrwalder Alm in Tirol realisierte. Gunna Wendt zeichnet die Fluchtlinien auf, die Liesl Karlstadt mit Phantasie, Talent, Humor und höchstem existenziellen Einsatz zu ihrer Befreiung entwickelte – auf der Bühne und im Leben.

Das alles geschieht in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs, der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. So vermittelt sich über das individuelle Schicksal ein Stück allgemeiner Zeitgeschichte.

Gunna Wendt studierte Soziologie und Psychologie. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Biografien, u.a. über Helmut Qualtinger, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker und Maria Callas. 2001 konzipierte sie das Liesl Karlstadt-Kabinett im Münchner Valentin-Musäum, das daraufhin in »Valentin-Karlstadt-Musäum« umbenannt wurde. Sie lebt seit 1981 als freie Autorin und Ausstellungsmacherin in München.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 27. Juni 2007 um 20 Uhr in der Filiale Neubiberg (Hauptstraße 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro inkl. einem Glas Wein. Bitte Plätze unter 0 89 / 60 01 16 44 reservieren.

oder:

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. Juli 2007 um 20 Uhr in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 20. Juni 2007 - 20 h

Lesung mit Andreas Altmann

Der langjährige GEO-Autor und ehemalige Schauspieler Andreas Altmann liest aus seinen beiden Büchern Der Preis der Leichtigkeit - Eine Reise durch Thailand, Kambodscha und Vietnam und Weit weg vom Rest der Welt - In 90 Tagen von Tanger nach Johannesburg (erweiterte Neuauflage) - erschienen bei Frederking und Thaler.
Mehr über Andreas Altmann erfahren Sie hier.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Freitag, 11. Mai 2007 - 20 h

"Wie guter alter Wein - Geschichte und Geschmack eines ganz besonderen Safts" - Einladung zum Bildvortrag und Weinprobe!

Johann-Peter Regelmann hält einen Bildvortrag zu seinem bei Thorbecke erschienenen Buch.

Aus dem Klappentext
Wein steht für Genuss und für Kultur. Seit Jahrtausenden schon gewinnen ihn Menschen als Getränk für Alltag und Feste, aus religiösen wie aus gesundheitlichen Gründen. Heutige Weinsorten und Weingebiete in Deutschland können daher auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken.
Johann-Peter Regelmann beschreibt in seinem Buch Weinbau und Weinherstellung und präsentiert Anekdoten und Rezepte rund um den Wein. Begleitet werden die informativen und sachkundigen Texte von stimmungsvollen Fotografien und wunderschönen historischen Abbildungen, die zum eigenen Weingenuss einladen.

Weinprobe
Im Anschluss an den Bildvortrag wird das Weingut Delai aus der Gardaseeregion vorgestellt. Verköstigt werden rote, weiße und ein Rosé-Wein.

Dr. Johann-Peter Regelmann ist Philosoph und Biologe. Er arbeitet als freier Kulturjounalist und Hochschuldozent.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 10 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 10. Mai 2007 - 20 h

Daniel Grohn liest aus seinem Debutroman "Kind oder Zwerg"

Aus dem Inhalt
Was ist der Unterschied zwischen einem Kind und einem Zwerg? Der Journalist Poninger lässt sich in eine psychiatrische Klinik einweisen, um als Patient dort vermutete Missstände zu recherchieren.
Während der Gesprächstherapie tauchen Erinnerungen an Erlebnisse mit seiner Exfreundin auf, die Poninger selbst zu beunruhigen beginnen; eine Beunruhigung, die zunimmt, als seine Recherchen in der Klinik anfangen, sich gegen ihn zu wenden.

Daniel Grohn
wurde 1976 in den USA geboren und lebt in München. Er hat Philosophie und Medizin studiert und ist Arzt. Bisher hat er vor allem kürzere Texte in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Für das Projekt »Kind oder Zwerg« erhielt er 2003 ein Literaturstipendium der Stadt München. Der Roman Kind oder Zwerg, erschienen Ende 2006, ist sein erster Roman.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 3. Mai 2007 - 20 h

Der Alltag im alten Orient von Dr. Astrid Nunn.

Eintauchen in den Alltag des alten Orient. Wer „Semmeln“ kauft spricht Akkadisch. Das Wort „Semmel“ ist vom italienischen ,,semolino“ abgeleitet, das wiederum vom griechischen semidalis stammt. Die griechischen Händler hatten für besonders feines Weizenmehl aus Phönizien den akkadischen Namen samidu übernommen. Dieses Beispiel zeigt, dass Spuren aus dem altorientalischen Alltag auch jetzt noch zu finden sind.
Akkadisch war die Sprache Babyloniens und Assyriens und ist seit etwa 2550 v. Chr. bis ins 1. Jhdt. n. Chr. bezeugt.
Frau Astrid Nunn hat in einem spannenden Buch die Alltagswelt im alten Orient für uns sichtbar gemacht. Wie lebten die Menschen im Schatten der „hängenden Gärten“ Babylons? Wie wohnten sie, welche Kleidung trugen sie oder welche Speisen nahmen sie zu sich? Welche Schrift benutzten sie? Wie war das Alltagsleben der Frauen? Diese und andere Fragen über die Organisation des Alltagsleben wird die Autorin bei dem Bildvortrag beantworten.

Frau Dr. Astrid Nunn ist Professorin für Voderasiatische Archäologie an der Universität Würzburg.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Freitag, 27. April 2007 - 15.30 h

Kinderbuchlesung
Doktor med. John Dolittle aus Puddelby auf der Marsch weiß eine ganze Menge. Vor allem weiß er, dass man die Tiersprache sprechen muss, um ein guter Tierdoktor zu sein. Also lässt er sie sich von seinem Papagei Polynesia beibringen, damit er seinen neuen Patienten keine Senfpflaster verschreibt, wenn sie eigentlich eine schöne grüne Brille brauchen. Bald ist er so berühmt, dass sogar die Affen in Afrika nach ihm schicken und ihm bei seiner Abfahrt als Dank ein Stoßmich-Ziehdich schenken.

Ab 15.30 h lesen wir aus den spannenden Abenteuern von Dr. Doolitle vor.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt ist frei. _________________________________________________________________



Donnerstag, 19. April 2007 - 20 h

Gerhard Salz liest aus dem Werk von Robert Walser.

Der ausgebildete Sprecher Gerhard Salz liest Kurzprosatexte des Schweizer Autors, der zu Lebzeiten, wie er selbst schrieb, "bodenlos erfolglos" blieb. Schriftstellerkollegen wie Franz Kafka und Robert Musil schätzten ihn dagegen sehr. 1929 kam Walser infolge einer psychischen Krise in die Psychiatrie, die er nicht mehr verlassen sollte.
Längst gehört Walser, dessen Todestag sich im vergangenen Dezember zum fünfzigsten Mal jährte, zu den Klassikern der Moderne. Gerhard Salz erzählt über dessen Leben und Werk, und bietet somit einen ebenso unterhaltsamen wie informativen Einblick in die Schriftstellerpersönlichkeit Robert Walsers.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 18. April 2007 - 20 h

Die Autorin Katja Huber und der Verleger Peter Kirchheim präsentieren den neuen Roman Reise nach Njetowa.

Aus dem Inhalt
Tanja fliegt nach St. Petersburg, um einen ungewöhnlichen Reiseführer zu schreiben. Ungewöhnlich, weil sie den Inhalt - erfindet. Sie weiß noch nicht, daß ihr ein wesentlich älterer Mann folgt. Sie verlieben sich ineinander. Eine unglückliche Affäre, die mit Gedächtnisverlust, Verdrängung und Geschlechtsverwirrungen fortschreitet – wie immer bei Katja Huber in schnellem, lockerem Ton. Sie errichtet über Betrug, Inzest und Verlorenheit ein kunstvolles literarisches Gebäude.

Katja Huber, *1971, studierte Slawische Philologie und Politische Wissenschaften in München. Seit 1996 Hörfunkarbeit beim Bayerischen Rundfunk, seit 1999 hauptberuflich beim BR-Zündfunk mit zahlreichen journalistischen und literarischen Beiträgen.
Nominiert für den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, Klagenfurt 2006.
Bayerischer Staatsförderpreis Literatur 2006.
Das Heft NR. 62 mit dem Titel «Vielleicht auch nur geträumt»
der WEILHEIMER HEFTE ZUR LITERATUR ist Katja Huber gewidmet.

Mehr zu Katja Huber und ihrem neuen Roman auf der Verlagshomepage.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 15. März 2007 - 20 h

Stefan Weigl liest aus Marienplatz. Einmal Löwe, immer Löwe - eine Dialektik des Lokalderbys, rasiermesserscharf. Heimatliteratur, neu erfunden.

Aus dem Inhalt
Rudi Aumiller hat den schlimmsten Fehler gemacht, den ein Löwen-Fan in München machen kann: Er hat den Marienplatzkiosk gepachtet. Dort muss er Jahr für Jahr mit ansehen, wie die Bayern auf dem Rathausbalkon und Marienplatz ihre Triumphe feiern. Am Ende wird er verrückt und bringt sich um. Wally, die Witwe macht Inventur, eine Warenbestands- Inventur, die zur Lebens-Inventur wird.
Weigls MARIENPLATZ, hervorgegangen aus einem Hörspiel für den Bayerischen Rundfunk, spricht aus der tiefsten Seele des Fans, der sein Fansein als Schicksal des Deklassierten begreift. Damit wird der Blick frei für die Schnittstellen von Fußball, neokonservativer Propaganda und Dummheit. Dialektik, wie sie politischer nicht sein kann, scharfsinniger Witz und eine mäandernde Sprache vereinen sich in einem radikalen Porträt unserer Gesellschaft.

Textprobe
Es gibt kein Gesetz, hat er gsagt, das es uns verbietet, wieder Deutscher Meister zu werdn. Mir dürfn halt nicht oiwei bloß verliern. Wir dürfen uns halt nicht oiwei so dumm anstelln. Dann stehn die Löwn aufm Rathausbalkon und nicht diese Duselbayern und in meim Marienplatzkiosk hab i einen Logenplatz, selbst in dera Nervnklinik hat er ned mit dem Schmarrn aufghört, obwohls die ganze Zeit basteln ham müssn und Gesprächstherapie und was noch, damits ned ständig von Deutsche Meisterschaftn redn und wieder normal werdn, Realitätsbezug Stichwort, aber die Ärzte ham nicht verstandn: Es hilft nix, weil, wenn oaner normal war, war er von vorneherein koa Sechzger, des ham die ned verstandn, Denkfehler praktisch.

Stefan Weigl, geboren am 1. März 1962 in München, zunächst Texter und Creative Director in Werbeagenturen in München, Düsseldorf und Köln, ist seit 2000 als freier Drehbuch- und Hörspiel-Autor tätig. Marienplatz wird seine erste Buchveröffentlichung (erscheint im März 2007 im TISCH 7-Verlag). Sein Hörspiel Stripped - Ein Leben in Kontoauszügen wurde 2005 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 15. März 2007 - 20 h

Katharina Gerwens und Herbert Schröger lesen aus ihrem Niederbayern-Krimi Stille Post in Kleinöd.

Aus dem Inhalt:
»Ja Bluatsakrament«, flucht Joseph Langrieger, als er in seiner Odelgrube einen Toten entdeckt. Das Ganze gibt der Polizei im niederbayerischen Kleinöd Rätsel auf. Ein Fall für die Kripo, entscheidet Polizeiobermeister Adolf Schmiedinger, und Kriminalkommissarin Franziska Hausmann muß in ihrem ersten Mord auf dem Land ermitteln. Dabei stellt sich bald heraus, daß der Täter aus Kleinöd stammen muß. Und tatsächlich lauern hinter der scheinbar tadellosen Fassade des hübschen Dorfes jede Menge dunkle Geheimnisse, zerrüttete Ehen, Betrug und Erpressung … Spannend und humorvoll beschreibt das Autorenduo Gerwens & Schröger eine nur auf den ersten Blick idyllische Welt.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt
5 Euro.
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Freitag, 2. März - 14.15 h

Kinderbuchlesung mit Heidrun Petrides: Der Xaver und der Wastl

Zwei unterschiedliche Stadtbuben verwirklichen im Geheimen einen Traum. Aus einer alten Baubaracke entsteht ihr Traumhaus - zur grossen Verblüffung ihrer Eltern, die nichts von ihrem Vorhaben wussten.
Die Geschichte spielt in den 1960ern in München und zeigt, was alles möglich ist, wenn man den Willen und die Freunde dazu hat. Als 16-Jährige malte und schrieb Heidrun Petrides diese Mutmacher-Geschichte für einen kleinen Jungen (empfohlenes Lesealter: ab 5 Jahren).

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt ist frei.
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Freitag, 9. Februar 2007 - 20 h

Gärten der Inspiration, Privatheit und Kommunikation: Vom "Garten Eden"
bis zum "Englischen Garten". Gedanken und Musik

Eine Einladung zu einem neuen Blick auf unsere Gärten mit Marie-Theres Tinnefeld und
Gunnar Duttge. Musikalisch wird das Gartengespräch umrahmt von Flötenmusik
des Künstlers Reinhard Fritz.

Marie-Theres Tinnefeld und Gunnar Duttge stellen ihren Sammelband
"Gärten, Parkanlagen und Kommunikation. Lebensräume zwischen
Privatsphäre und Öffentlichkeit" vor. Die Beiträge dieses Sammelbandes
spannen einen offenen Bogen über alte und neue Bedeutungsrahmen. Sie
sprechen vom paradiesischen Garten und den Freiheitsrechten heute, vom
umzäunten Garten der Gelassenheit, des Bei-Sich-Seins und der
Geselligkeit, über die Vernichtung des "Living Room" von Entrechteten
durch diktatorische Regimes, über das Rollenspiel sozialer Gruppen in
Parks, über Lauschangriffe durch Sicherheitsbehörden und das Eindringen
der Paparazzi in Räume der Privatheit.

Moderiert wird dieses spannende Gartengespräch von Franz Klug.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Montag, 5. Februar 2007 - 20 h

"Sie hätten bitte nichts Ordentliches werden sollen"

Die Lektorin Charlotte Brombach, der Literaturkritiker Ulrich Rüdenauer und Hanser-Verleger Michael Krüger stellen den Briefwechsel zwischen Peter Handke und Hermann Lenz vor. Die Veranstaltung unter dem Titel „Sie hätten bitte nichts Ordentliches werden sollen„ findet am Montag, 5. Februar, um 20 Uhr in der Buchhandlung Lentner statt.

Aus dem Inhalt:
Der 31jährige Peter Handke, der mit seinen Theaterstücken und den Erzählungen Die Angst des Tormanns beim Elfmeter und Wunschloses Unglück für großes Aufsehen gesorgt hat, veröffentlicht 1973 in der Süddeutschen Zeitung eine »Einladung, Hermann Lenz zu lesen« und empfiehlt die Bücher des fast 30 Jahre älteren Autors überschwänglich zur Lektüre: Er empfinde beim Lesen der Lenzschen Bücher Glück. So unterschiedlich die beiden Schriftsteller in Naturell, Schreibvorstellungen und Selbstverständnis sein mögen, ihr sich daraus entspinnender Briefwechsel offenbart eine unverbrüchliche Verbindung von Schreibtisch zu Schreibtisch. Als Lesende können wir teilhaben am Entstehungsprozeß ihrer Bücher – Lenz arbeitet an seinen autobiographischen Eugen-Rapp-Romanen, Handke tritt fast jedes Jahr mit einem neuen Buch hervor – und an ihren Lebensumständen, ihrem Alltag. Sie teilen die Schwierigkeiten, die sie mit den »Wirklichkeitsmenschen« haben, und die Liebe zum Gehen im Freien, zu Landschaften, zur Natur. Im Mai 1981 schreibt Handke: »Hier ist ein wunderbarer Tag, und ich saß bis jetzt fast nur draußen und versuchte, sein Berichterstatter zu sein.« In Hermann Lenz hat er einen Vertrauten gefunden.
Berichterstatter des Tages: ein intensiver, poetischer und 25 Jahre bis zu Hermann Lenz’ Tod anhaltender Briefwechsel – das Dokument einer Freundschaft. In knapp 300 Briefen tauschen die beiden geistesverwandten »Nebendraußensteher « in herzlichem, heiterem Tonfall ihre Beobachtungen zu Schreiben und Leben aus.

»Sie hätten bitte nichts ›Ordentliches‹ werden sollen.« Peter Handke an Hermann Lenz,
Juli 1973

»Ohne Sie wäre ich niemals so knusperig und lecker geworden.« Hermann Lenz an Peter Handke, April 1975

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 1.2.2007 - 19.30 h

Fadumo Korn liest aus ihrem Buch "Geboren im Großen Regen - Meine drei Leben zwischen Afrika und Deutschland"

Fadumo Korn wird während des Großen Regens 1964 als Nomadenkind in Somalia geboren. Sie erlebt eine freie und und unbeschwerte Kindheit. Doch die rituelle Beschneidung, der sie sich im Alter von acht Jahren unterziehen muss, beschert ihr einen schweren Rheumatismus, den sie ihr ganzes Leben nicht mehr loswird. Mit neun Jahren kommt sie zu ihrem Onkel, dem Bruder des Staatspräsidenten von Somalia - ein Leben in unvorstellbarem Luxus. Weil sich ihre Erkrankung verschlimmert, wird sie zur Therapie nach Deutschland geschickt. Dort, allein und entwurzelt, lernt sie ihren deutschen Mann kennen. Doch die Bilder aus ihrem Leben lassen sie nachts nicht schlafen...

Mehr zu Fadumo Korn auf ihrer Homepage www.faduma-korn.de

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 30.11.2006 - 20 h

Die wilden Jahre - unter diesem Motto ist am 30. November der Verlag Edition Ebersbach
zu Gast. Gelesen wird aus Engel und Sünderinnen - Idole der 50er Jahre. Mit musikalischer Begleitung, gelesen von Gunna Wendt.
Außerdem werden weitere Neuerscheinungen vorgestellt: Gelebte Sehnsucht von
Susanne Nadolny und Anita Berber- Göttin der Nacht von Lothar Fischer.
Vorgestellt von der Verlegerin Brigitte Ebersbach.

Tipp: Die Bücher aus der Reihe Blue Notes aus dem Edition Ebersbach Verlag eignen
sich wunderbar als Weihnachtsgeschenk. Die Verlegerin präsentiert im "Eiltempo"
die schönsten Titel.

Ausführliche Information zu den Titeln finden Sie auf der Verlagshomepage
edition-ebersbach.de.

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 19. Oktober - 20 h

"Dionysos meets Gebrauchsanweisung" - ein Lyrikabend mit Armin Steigenberger und Jörg Neugebauer.

Armin Steigenberger, geboren 1965 in Nürnberg, liest aus seinem Lyrikband "Gebrauchsanweisung für ein Vaterland".

Jörg Neugebauer, Jahrgang 1949, liest aus seinem aktuellen Gedichtband "Dionysos - der immerzu kommende Gott, Versdichtung" (2005, Railroadverlag).

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Mittwoch, 25. Oktober 2006 - 20 h

"Haidhausen-Abend" - Eine multimediale Zeitreise in die Geschichte Haidhausens von und mit Hermann Wilhelm, Autor des Haidhauser Stadtteilbuches. Mit musikalischer Begleitung!

Hermann Wilhelm ist seit 1977 Leiter des Haidhausen-Museums in der Kirchenstraße 24, Stadtteilpolitiker, Ausstellungsarchitekt und Autor von "Brotzeit, Braten, Brennsuppen", "Haidhausen – Münchner Vorstadt im Lauf der Zeit", „Die Trambahn ist für jeden da” und "Münchner Bohème".

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro. Bitte Plätze unter 0 89 / 18 91 00 96 reservieren.
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Donnerstag, 12. Oktober 2006 - 19.30 h

Die Sinologin und Kommunikationswissenschaftlerin Monika Mey (M.A.) stellt ihren neuen Sprachkurs "Chinesisch für Einsteiger - Modernes Chinesisch effektiv lernen" - erschienen im compact Verlag - vor.

Aus dem Klappentext:
"Chinesisch sicher sprechen und verstehen! Ob im Hotel, Restaurant, beim Einkaufen oder beim Besuch touristischer Sehenswürdigkeiten - mit diesem Sprachkurs lässt sich Chinesisch im Selbststudium für alle wichtigen Situationen des Alltags erlernen."

Hier erfahren Sie mehr über den Schnell-Lern-Kurs "Chinesisch für Einsteiger" (Verlagshomepage).

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt ist frei.
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Donnerstag, 28. September 2006 - 19.30 h

Katja Huber liest aus ihrem im Herbst 2005 erschienen Roman-Debüt "Fernwärme".

Katja Huber, geboren 1971, studierte Slavische Philologie und Politische Wissenschaften in München. Seit 1996 Hörfunkarbeit beim Bayerischen Rundfunk, seit 1999 hauptberuflich beim BR-Zündfunk mit zahlreichen journalistischen und literarischen Beiträgen. Im Juni 2006 war sie Teilnehmerin des Ingeborg-Bachmann-Preises in Klagenfurt.
Veröffentlichungen: Hörspiele (Das Ticken des Vaters / Radio Bremen 2001, Hechtzeit / BR 2002, Wir allein / SWR 2003, Melonen / BR 2004, Der amerikanische Wels / Mega eins Verlag 2004), Erzählungen in Anthologien.

Erfahren Sie hier mehr über Katja Huber und ihren Roman "Fernwärme"

Die Veranstaltung findet in der Filiale Balanstraße 14 statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Dienstag, 12. September 2006 - 19.30 h

Yu Hua (mehr über den Autor) liest aus seinem Roman Leben! (orig. Huozhe), veröffentlicht in der Zeitschrift Shouhuo, 1992. Leben! wurde trotz Einwänden der chinesischen Zensur von Zhang Yimou verfilmt, 1994 in Cannes uraufgeführt und mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.

Yu Hua ist in Hangzhou (Provinz Zhejiang) geboren und wuchs in einer kleinen Stadt in Zentralchina auf, »in der es nicht einmal Fahrräder gab«. Studium der Medizin, erste Veröffentlichungen und Umzug nach Peking. Heute lebt Yu Hua als freier Autor; er hat bisher drei Romane geschrieben.

Buchbeschreibung von "Leben!" auf der Verlagshomepage

Die Veranstaltung findet in der Filiale am Münchner Marienplatz (Rathaus, Marienplatz 8) statt; der Eintritt beträgt 5 Euro.
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Donnerstag, 17. August 2006 - 20 h

Ein großer Bert Brecht-Abend in Haidhausen! Lyrik, Geschichten, Biographisches und
Originalaufnahmen. Am Donnertstag, 17. August 2006 um 20 h im Bücher Café Lentner

(Balanstr.14, S-Bahn Rosenheimer Platz); Eintritt 5 Euro.
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Freitag, 7. Juli 2006

12 Stunden Gottfried Benn! Zum 50. Todestag des großen deutschen Lyrikers erinnern
wir von 10 bis 22 Uhr stündlich an Benn. Biographisches und Gedichte werden vorgetragen.

21 Uhr: "Am Boden bis neun -Time out of mind. G. Benn und B. Dylan" - Ein musikalisches
Benn-Special von und mit Gunna Wendt.

(BücherCafé Lentner, Balanstr.14, S-Bahn Rosenheimer Platz)
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Donnerstag, 18. Mai 2006 - 20 h

Martin Page liest aus seinem neuen Roman "An Weltuntergänge gewöhnt man sich" (Wagenbach Verlag 2006).
In Kooperation mit dem Bureau du livre der Französischen Botschaft und dem Institut français München

Martin Page, geboren 1975 in Paris, wo er auch lebt. Jeweils vorübergehend studierte er Jura, Psychologie, Linguistik, Philosophie, Kunstgeschichte und Anthropologie. Er ist weit gereist, kocht gern, liebt Regenwetter, Jazz und Kino und verehrt unter anderen William Shakespeare, Anton Tschechow, Oscar Wilde, Italo Calvino und J. D. Salinger. Sein erster Roman Antoine oder die Idiotie wurde in 29 Sprachen übersetzt.

(Buchhandlung Lentner, Marienplatz 8, 80331 München)
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Samstag, 22. April 2006 - 19.30 h

Guo Xiaolu liest zwei neue Erzählungen (Der Bergwächter und Der Staatenlose)

Guo Xiaolu, geboren 1973 in einem Dorf am chinesischen Meer, ist in ihrer Heimat eine bekannte Filmemacherin und eine erfolgreiche Autorin. Seit 2002 hat sie auch einen Wohnsitz in London. "Stadt der Steine" ist der erste Roman, der im Westen erschien. Er wurde im April 2005 von der englischen Zeitung "The Independent" für den Foreign Fiction Prize nominiert.

Bisher ist auf Deutsch der Roman "Stadt der Steine" erschienen (Buchbeschreibung auf der Verlagshomepage)

(Buchhandlung Lentner, Marienplatz 8, 80331 München)
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